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Tipps für Gehaltsverhandlung

@kasiopaja naja, theoretisch ist das eine Möglichkeit. Praktisch aber nicht ganz einfach umzusetzen. 1. kommen die Gehaltsangebote meist erst mit Arbeitsvertrag und den wiederrum bekommt man erst mit (mehrfachem) Probearbeiten, Mitlaufen ect und da weiß ich gar nicht wie ich das mit meiner Arbeit machen sollte (Urlaubstage sind bereits lange verplant) 2. sind die Praxen hier untereinander recht gut vernetzt und wenn mein Chef mitbekommt, dass ich mich ohne mit ihm zu reden woanders bewerbe, dann könnte das im Vertrauensverhältnis Probleme geben. Er reagiert da recht empfindlich auf sowas (schon von anderen mitbekommen).

@Corona ist nicht nur ein Bier wie gesagt- ZAHNmedizinisches Studium. Normale Mediziner bekommen (gerade in Kliniken) meines Wissens doch nochmal mehr als Zahnärzte. Aber ja, wir bekommen tatsächlich so wenig.
Mit dem woanders bewerben siehe oben 😉. Ansonsten bin ich da wie du- es fällt mir mega schwer nach mehr zu fragen, dann lass ich mich schnell unterbuttern und denke am Ende noch, dass ich nicht gut genug für mehr Gehalt bin, oder habe Mitleid mit meinem Chef, weil er es sich ja gar nicht leisten kann mehr zu zahlen 😅. Den Rest was du beschrieben hast werde ich berücksichtigen, danke!!
 
A

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Re: Tipps für Gehaltsverhandlung
Man sagt, daß einem das Geld zu wenig ist und hört sich an, was Chef zu bieten hat. Wenn man zu viel pokert, kann es nämlich passieren, das die Woche drauf eine Stellenanzeige im Netz steht und man rausfliegt.
 
@tonytomate mhm, so einfach wird das glaube ich nicht.. mehr oder weniger so haben es Kollegen schon versucht. Seine Antwort war, dass er es sich nicht leisten kann mehr zu zahlen 🙃 (was entweder eine Lüge ist, oder er ist ein schlechter Geschäftsmann, wenn er es nicht schafft in seinen Kalkulationen Gehaltserhöhungen mit einzuberechnen). Man scheint bei ihm einfach wirklich gute Argumente und Geduld zu brauchen. Aber einfach sagen "ist mir zu wenig, ich möchte mehr, was bietest zu mir" wird hier wohl nicht funktionieren.
 
Er muss mich auch im Grunde nicht lange an die Praxis binden, da er von Anfang wusste, dass ich nach 2-3 Jahren auf Grund meines Partners sowieso umziehen bzw die Praxis wechseln werde. Ersatz für mich würde er auch sehr leicht finden (deutlich einfacher als neue HelferInnen). Mit anderen Worten: er ist nicht auf mich angewiesen.

Wieso sagt man von Anfang an, dass man in 2-3 Jahren sowieso weg ist?
Wieso sollte der Arbeitgeber unter so einer Konstellation einem mehr bezahlen?

Wäre ich dein Arbeitgeber, ich würde es auch nicht tun.
Probieren solltest du es trotzdem, die Lebenserhaltungskosten sind ja sehr gestiegen und dein Chef weiß das auch. Aber du wirst viel Glück brauchen.
 
@Revan233 naja, da war ich vielleicht selber Schuld ihm das am Anfang direkt so zu sagen. Habe ehrlich gesagt überhaupt nicht daran gedacht mein Gehalt in der Zeit nochmal nachzuverhandeln und garantiert auch nicht daran, dass sämtliche Lebenshaltungskosten so sehr steigen könnten. Ich habe kaum aufs Geld geachtet (bzw habe ich nur darauf geachtet, dass ich zu diesem Zeitpunkt meinen Lebensunterhalt gut decken kann). Ist halt, wie gesagt, mein erster Job. Aber man lernt ja dazu!
Ich muss aber auch dazu sagen, dass mein Chef schon einige Assistenzärzte unter Vertrag hatte und die quasi ALLE spätestens nach der Assi-Zeit woanders hingegangen sind. Das ist auch aus verschiedenen Gründen sehr üblich in meiner Position, von daher hätte er es sich eh denken können 😅
 
Nun ja, grundsätzlich hätte er tatsächlich keinen Grund, dir mehr zu bezahlen, es sei denn, ihm wäre eine hochmotivierte Mitarbeiterin etwas wert, was leider nicht der Fall zu sein scheint. Es steht auch zu bedenken, dass diese Situation für dich ja nur temporär ist, denn später, mit abgeschlossener Berufsausbildung, wirst du dir um fehlendes Geld vermutlich keine Gedanken mehr machen müssen. Das ist deinem Chef natürlich auch bewusst und wenn du nicht mit Fug und Recht behaupten kannst, dass du aktuell am Hungertuch nagst, deine Miete nicht mehr bezahlen kannst oder den Weg zur Arbeit nicht mehr finanzieren kannst, gibt es auch hier keinen wirklichen Grund. Das Argument mit den massiv gestiegenen Kosten, Inflation etc. kann man natürlich versuchen vorzubringen, aber ich würde mir da nicht all Zuviel erhoffen. Wie du ja schon selbst anführtest, würde jede Aktion "hintenrum", oder alles was nicht der Wahrheit entspricht, mit ziemlicher Sicherheit zu einer Verschlechterung des Arbeitsklimas führen und das ist sicherlich erheblich schlimmer als eine vorübergehende suboptimale finanzielle Lage.
 

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