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Tiere - Ihre Wirkung auf Menschen

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BlueScreen

Gast
Gestern habe ich eine Reportage über einen behinderten Jugendlichen gesehen.
Dieser Junge saß meistens nur regungslos rum.
Auf Gespräche, Berührungen usw. hat er kaum bis gar nicht reagiert.
Er schien völlig isoliert von seiner Umwelt.

Aber sobald ein Hund zu ihm kam und an ihm geschnüffelt hat etc., hat er angefangen zu lachen und auf den Hund zu reagieren.

Ich habe schon oft gehört und gesehen, dass Tiere "solche Menschen" erreichen, während alles andere keine Wirkung auf sie hat.
Oft werden Tiere deshalb zur Therapie eingesetzt.

Nur warum ist das so?

Könnt ihr euch das erklären?
 
Hallo BlueScreen!

Gestern habe ich eine Reportage über einen behinderten Jugendlichen gesehen.
Dieser Junge saß meistens nur regungslos rum.
Auf Gespräche, Berührungen usw. hat er kaum bis gar nicht reagiert.
Er schien völlig isoliert von seiner Umwelt.

Aber sobald ein Hund zu ihm kam und an ihm geschnüffelt hat etc., hat er angefangen zu lachen und auf den Hund zu reagieren.

Ich habe schon oft gehört und gesehen, dass Tiere "solche Menschen" erreichen, während alles andere keine Wirkung auf sie hat.
Oft werden Tiere deshalb zur Therapie eingesetzt.

Nur warum ist das so?
Könnt ihr euch das erklären?
Danke für diesen wirklich guten Beitrag 🙂🙂🙂! Zu diesem Thema werde ich gerne noch etwas beitragen.
 
Hallo, vielen Dank für dese wirklich interessante Frage. Ich habe allerdings auch keine passende Antwort darauf, ich möchte dem Forum nur eine Stellungnahme dazu geben:

Ich hatte in meinem Leben keine Beziehung zu irgenwelchen Tieren, von zeitweise betreuten Wellensittichen mal abgesehen, bis vor ca. 2 Jahre eine Hundedame namens "Schnecke" buchstäblich in mein Leben trat und dieses ziemlich intensiv veränderte, und das kam so:

Schnecke ist eine ältere Hundedame und gehört einer sehr guten Freundin von mir. Eines Tages besuchte ich diese Freundin in ihrem Büro und da kam Schnecke hinter dem Schreibtisch hervor, schnupperte kurz an meiner Hand und strahlte mich förmlich an. In dem Moment fragte mich ihre Besitzerin, ob ich nicht einen Hundesitter für ein Wochenende kennen würde? Ich verneinte, aber ich wollte Schnecke näher kennenlernen. Ich nahm sie also ein paar Tage später mit auf ein gemeinsamens Wochenende, und es war so, als ob ich schon immer Schneckes "Alpha-Tier" gewesen wäre. Sie hört aufs Wort, lief nie weg, brauchte fast nie eine Leine und fühlte sich "sauwohl" bei uns.

Seit dem bin ich immer mal wieder ( so auch ab heute für das lange Wochenende) Pflege-Herrchen und fühle mich dabei sehr wohl. Und dieses Wohlfühlen betr. Körper und Seele!!!!

Und in meinem Umfeld haben fast alle die Schnecke gern! Selbst meine Mutter, hoch über 80J alt, hatte immer Angst vor Hunden, und jetzt hat sie Schnecke kennengelernt und keine Angst mehr.

Ich möchte damit nur sagen, dass Hunde auch Therapie sein können und der beste Freund des Menschen. (Siehe auch meine Signatur!)
 
Ich denke es ist so, weil die Tiere ohne jegliche Scheu und jegliche Berührungsängste auf diese Menschen zugehen.
 
Hallo BlueSCreen

Dies hat mit dem 'morphischen Gesetz' zu tun. Die Intuition und das Unterbewusstsein von diesem Menschen reagiert auf die Energieschwingungen der Tiere.

Wenn man zum Beispiel einem Affen in Deutschland etwas lehrt, dann kann es in wenigen Tagen ein Affe zum Beispiel in Australien.

Herzlich

Dein Erzengel Michael
 
Wenn man zum Beispiel einem Affen in Deutschland etwas lehrt, dann kann es in wenigen Tagen ein Affe zum Beispiel in Australien.

LOL! 😀

Zum Thema: Das habe ich auch schon oft beobachtet.
Ich kann allerdings nicht sagen, woran das liegt. Wahrscheinlich ist ein Grund, dass Tiere eben ohne Scheu auf solche Menschen zugehen, wie Lumi schon schrieb.
 
Das ist gar nicht so schwer, ich habe in meiner Praxis einen Therapiehund, der im übrigen speziell dafür ausgebildet wurde, und erlebe jeden Tag, wie er auf Menschen wirkt.
Ein Hund hört zu, er fühlt wie es dem Menschen geht und ist entsprechend zutraulich oder fröhlich, er weiß was der Mensch in dem Moment braucht, er kann nichts weitererzählen von dem was er hört, er kann es nicht zerreden, oder kommentieren, oder strafen, er ist einfach nur da und zwar in dem Moment ganz und gar nur für den einen.
Gerade Kinder reagieren auf Tiere ganz besonders, sie vertrauen ihm ihre geheimsten Ängste und Wünsche mit, Kinder zu denen man sonst keinen Zugang hat, erzählen dem Hund ihr Herzleid, ihren Kummer, ihre Sorgen und ihre Ängste, etwas das sie einem Erwachsenen nie erzählen würden.
Ein Tier liebt den Menschen bedingungslos, nicht wie ein Mensch, der immer was zurück haben möchte. Ein Tier fordert nichts, es ist nur da und kann trösten, aber auch erheitern.
 
Ich habe seit einem halben Jahr einen kleinen Kater, den ich mit der Hand aufgezogen habe.
Seit sechs Wochen gehört auch noch Idefix, ein Mischlingshund zu unserer Familie. Einen Hund hatte ich mir ein Leben lang gewünscht ( ich bin 44)
Es ist einfach nur toll zu beobachten, wie die Tiere unser Familienleben positiv beeinflussen. Mein Lebenspartner blüht mit diesen Tieren regelrecht auf, er lacht viel viel öfter und bewegt sich wesentlich mehr. Er hat viel zu erzählen, wenn er von seinen langen Spaziergängen kommt. Er lag sonst nur auf der Couch und war immer nur fertig.
Meine Kinder sind fast erwachsen und gehen fast freiwillig vor die Tür mit den Tieren, sind viel aufgeschlossener, besonders beim zweiten Sohn, der 19 ist, ist viel positives zu entdecken, er wird immer ganz "weich" wenn die Tiere sich freuen wenn er von seiner Ausbildungsstelle am Wochenende heimkommt. Mein Sohn leidet sehr stark an ADS und ist durch eine frühere Meningitis eingeschränkt.
Mir selber tun die Tiere sehr gut, ich bin schwer depressiv und meine Tiere merken dies. Vor allem wenn es mir sehr schlecht geht, weicht Idefix nicht von meiner Seite und ich habe das Gefühl er passt auf mich auf, dass ich keinen Schmarrn mache.
Vieles läuft auf einer ganz anderen Schiene als mit meinen Mitmenschen ab. Vor allem öffnen Tiere auch die Herzen der Menschen untereinander. Ich hatte in den sechs Wochen schon sehr nette Begegnungen mit anderen, die ich sonst vielleicht nie gehabt hätte. Idefix öffnet die Türen für mich.
Liebe Grüße
Sehnsucht 44
 
Die Tiere nehmen einen Menschen so wie er ist. Sie sehen das offene Herz und nicht die Fassade. Meine Katzen wissen sehr genau, bei welchem Besuch sie sich zeigen können und wann sich besser unsichtbar bleiben.

Vor ein paar Jahren sind sogar ein paar junge Katzen bei uns groß geworden, obwoh ich eine schwerstbehinderte Tochter habe. Tiere haben keine Scheu auf sie zuzugehen und ihr macht es Spass, dass sich auch mal ein Wesen für sie interessiert. (Menschen gehen ihr aus dem Weg.) Ab und zu verwechseln sie die Betten und legen sich sogar zu ihr, obwohl sie recht rapiad mit ihnen umgeht. Hätten wir unsere Katzen nicht, dann würde dieses Stückchen Lebensfreude, das sie uns allen bringen, ganz schön fehlen.

Ich brauche auch keine Delphin-Therapie, weil meine Katzen das gleiche tun.

Meine Tochter hat ein Baby und zwei Katzen und alle drei kommen prima miteinander aus. Ganz entgegen den Horrormeldungen, die überall verbreitet sind. Im Gegenteil, hätte er sie nicht, würde dem Baby etwas entscheidendes fehlen.

LG Dame
 

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