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Tiefenpsychologische Psychotherapie mit 2 Stunden pro Woche möglich?

RonWeasley

Neues Mitglied
Hallo,
mein Therapeut hat mich vor die Wahl gestellt, ob ich analytische oder tiefenpsychologische Psychotherapie machen möchte. Ich habe mich für tiefenpsychologische Psychotherapie entschieden, weil ich mehr an meinen akuellen Problemen arbeiten möchte anstatt an meiner Kindheit, Jugend, usw. Er hat die Therapie wahrscheinlich inzwischen als Langzeittherapie beantragt. Psychoanalyse ist normalerweise mehrmals pro Woche und tiefenpschologische Psychotherapie nur einmal pro Woche, glaube ich. Wahrscheinlich wäre aber zweimal pro Woche besser für mich. Kann man tiefenpsychologische Psychotherapie auch mit zwei Terminen pro Woche machen, oder geht das nicht? Natürlich immer vorausgesetzt, daß mein Therapeut auch Zeit dafür hat...

Viele Grüße!
 
Hallo,
mein Therapeut hat mich vor die Wahl gestellt, ob ich analytische oder tiefenpsychologische Psychotherapie machen möchte. Ich habe mich für tiefenpsychologische Psychotherapie entschieden, weil ich mehr an meinen akuellen Problemen arbeiten möchte anstatt an meiner Kindheit, Jugend, usw. Er hat die Therapie wahrscheinlich inzwischen als Langzeittherapie beantragt. Psychoanalyse ist normalerweise mehrmals pro Woche und tiefenpschologische Psychotherapie nur einmal pro Woche, glaube ich. Wahrscheinlich wäre aber zweimal pro Woche besser für mich. Kann man tiefenpsychologische Psychotherapie auch mit zwei Terminen pro Woche machen, oder geht das nicht? Natürlich immer vorausgesetzt, daß mein Therapeut auch Zeit dafür hat...

Viele Grüße!

Hallo,

du beantwortest dir die Frage selbst. Daher solltest du das mit deinem Therapeuten besprechen.
 
Kann man tiefenpsychologische Psychotherapie auch mit zwei Terminen pro Woche machen, oder geht das nicht?

Doch, das geht. Wenn dein Therapeut Zeit dafür hat, und es besser für dich ist, weil du so intensiver arbeiten kannst, ist das kein Problem, nur die von der Kasse bewilligten Stunden arbeiten sich so schneller ab - der gesamte Zeitraum verkürzt sich halt. Ich habe es damals so gemacht, dass ich anfangs zweimal die Woche intensiver gearbeitet hatte, und als ich dann deine meine eigene Grundthemen besser verstanden hatte, habe ich bei meiner Therapeutin auf einmal die Woche verkürzen können und so den von ihr begleiteten Zeitraum noch etwas strecken können. Am Ende hatte sie sich sogar auf nur einmal alle zwei Wochen eingelassen, aber ich hatte auch ein riesengrosses Glück mit ihr, dass sie kooperativ mit mir war. Sie hatte mir damals damit sehr sehr geholfen. Ich hatte so langsam, nach meinem eigenen Rhythmus, das "besser gehen und sehen" lernen können.
 
Eigentlich sollte man das Intervall nicht verkürzen. Es geht ja um um die Erreichung begrenzter Zielsetzungen in Verbindung mit dem "Hier und Jetzt". Man benötigt den Faktor Zeit, um das Besprochene zu begreifen, umzusetzen und zu verinnerlichen. Der Wochenrhythmus ist dabei schon das kürzeste Intervall.

Warum möchtest Du denn den Rhythmus verkürzen?

Genau!
Viel hilft nicht immer viel!
 

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