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Therapierfolg

G

Gast

Gast
Guten Morgen ,
ich mache seit geraumer Zeit eine Psychotherapie. Bisher habe ich mich immer gut gefühlt, wenn es auch manchmal nicht leicht gewesen ist. Ich konnte ein relatives Vertrauensverhältnis aufbauen und über meine Probleme sprechen. Jetzt habe ich aber den Eindruck einen ganz grossen Schritt zurück gemacht zu haben. Ich frage mich , warum ich eigentlich dort hin gehe, ob es vielleicht zeitverschwendung ist. Kennt das jemand von Euch? Ist das in jeder Therapie so oder muss ich mir einen anderen Therapeuten suchen? Für eure Tips bin ich jetzt schon dankbar.
 
Hallo,

hast du denn eine Vermutung, warum du deiner Meinung nach einen Schritt zurückgemacht hast? Geht es um tiefe innere Prozesse, die in dir arbeiten und die du noch bewältigen musst? Oder, ist es wirklich so, dass du denkst, der Therapeut bringt dich nicht weiter, weil es immer um das gleiche Thema geht etc.? Du sagtest, du hast ein relatives Vertrauensverhältnis aufbauen können... Relativ ist nunmal relativ... Wie meinst du das genau? Vertraust du deinem Therapeuten - fühlst du dich bei ihm gut aufgehoben? Wenn ja, gibt es doch eigentlich keinen wirklichen Grund für einen Therapeutenwechsel, ansonsonsten, solltest du ihn mal darauf ansprechen, was du gerade empfindest.

LG Sehnsüchtige
 
Hallo,

mir ging das mit meinen Therapeuten hin und wieder auch so.
Es ist eben wie im richtigen Leben ist.
Hier und da zweifle ich hin und wieder BeziehUngen zu personen in meinem Leben an.
Das ist doch gut so !
Das bringt Farbe ins Leben 🙂

Ich versuche die Beziehung aus einer anderen sicht zu betrachten und schaue mir meine Werte dieser Beziehung an.
Somit kann ich entscheiden, wie ich mit dieser Beziehung umgehe.

Sollte das aber mit deinem Therapeuten anhalten, solltest du es dort auch ansprechen.

Grüße Hajooo
 
...das ist ganz normal.
ich würde dir raten es in der Therapie anzusprechen,
dann könnt ihr damit arbeiten.

Wenn das Gefühl allerdings über längere Zeit bestehen bleibt,
kann es ein Zeichen für einen Wechsel sein.

🙂
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen ,

danke für die Antworten.

@Sehnsüchtige: Ich habe ein gutes Vertrauensverhältnis aufgebaut. Es sind die tiefer liegenden Prozesse, die ich noch bewältign muss.Ich denke mein Theapeut bringt mich nicht weiter und es dreht sich immer nur um eins. Deshalb denke ich , den Schritt zurück gemacht zu haben. Ich schweige dann in der Therapie und bringe nicht den Satz heraus, das es mir dabei nicht gut geht.

@Vandan: Glaubst du das es wieder aufhört? Das ich diesen Schritt, den ich zurück gegangen bin wieder aufholen kann? Es hält schon einige Zeit an.
 

Hi du, 🙂
....unser seelischer Entwicklungsweg
ist selten wie eine Autobahn,
wo's mit rasender Geschwindigkeit immer vorwärts geht 😉

Meist ist es eher ein Hin und Her
ein Zickzack-Kurs,
und manchmal ist es eben auch nötig
ein paar Schritte zurückzugehen.

Wir Menschen
bestehen aus mehreren Anteilen, oder Ebenen,
und bei unserer Entwicklung
ist es nötig, daß all diese Anteile sich mitentwickeln können.

Manchmal passiert es aber,
daß ein Anteil vorgeprescht ist,
wir zum Beispiel mental etwas verstanden haben,
aber der Körper und die emotionale Ebene
noch nicht so weit sind.

Dann ist es nötig nochmal umzukehren
um den zurückgebliebenen Anteilen
die Möglichkeit zu geben mitzukommen.

Man kann das vielleicht
mit einer Schulklasse am Wandertag vergleichen.

Also alles ganz natürlich,
und kein Grund zur Sorge.

Und nochmal:
Teil dich in deiner Therapie mit,
auch deine Zweifel und deine Gefühle bezüglich der Therapie.
Wenn dabei rauskommt, daß ihr die Therapie beendet
ok, dann findest du jemand Neuen.

alles Liebe
Vandan

🙂
 
Hallo,

ich weiß jetzt natürlich nicht, um was für Prozesse es sich dabei handelt... Aber, du solltest deinem Thera wirklich sagen, dass du das Gefühl hast Rück- und keine Fortschritte zu machen. Wahrscheinlich ahnt er nicht einmal, dass es dir damit nicht gut geht. Er ist ein Therapeut, lieber Gast, kein Hellseher. Fass dir ans Herz und rede mit ihm. Du kannst davon nur profitieren.

LG Sehnsüchtige
 
hallo
ich kenne das in meiner therapie auch so, das ich öfter mal nen schritt zurück ging , es ist die zeit zur verarbeitung und des veränderns in einen . zumindest für mich: ich entdecke etwas...verstehe es und muss es nur gefühlsmässig klar bekommen, dann bin ich ertsmal frustriert und sage auch das die therapie mies ist und mcih runter zieht. wenn ich dann gefühlsmässig wieder besser drauf bin,es verarbeitet habe, gehts voran. dann fühle ich mich oft wie einen riesenschritt getan zu haben. und es ist oft auch so,das ich ein riesenprob bewältigt habe. oftmals sieht man es nicht, es ist gut immer mal wieder mit der thera zu reden,wie die entwicklung voran schreitet.
daran siehst du wo du stehst und ob du wirklich zurück oder nach vorn gehst.🙂
 

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