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Therapiefrage

zeitlos

Aktives Mitglied
Hallo,

ein Mensch ist von seiner Kindheit geprägt. Hat Schläge von seinem Vater kassiert früher.
Heute ist diese Person zuerst lieb und nett, entpuppt sich aber nach und nach als A*****. Es zählt nur seine Meinung. Wenn jemand bzw. sein Partner ne andere Meinung hat, dann wird er unfair und will seine Meinung aufdrängen. Erst dann ist er wieder "lieb". Um so netter man ist, um so weniger man versucht was falsch zu machen um so gemeiner, unfairer, herablassender wird er. Ab und zu ist ihm die Hand ausgerutscht.

andererseits kann er sehr lieb sein. sieht alles ein was er falsch gemacht hat. Und ist genau das gegenteil wie oben beschrieben.

er hat phasenweise seine liebe und seine böse Zeit.

der Mensch versprach sich zu ändern, schafft es aber nicht.

ist sowas therapierbar? kann man durch eine Therapie erreichen dass er jemanden einfach nur anständig und fair behandelt??
Oder gehört das alles zu seinem Charakter, den man nicht ändern kann?

was meint ihr?

LG
zeitlos
 
Nicht dir gegenüber.
Einmal Opfer, immer Opfer - in seinen Augen.

Ja, gut möglich, könnte ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Bei anderen verhält sich dieser Mensch wahrscheinlich nicht so. Zumindest dann nicht, so lange sie ein anderes "Strickmuster" haben als Du. Einfach weil er es sich dort nicht leisten kann.
 
Kann mich da nur anschließen. Je mehr man sich duckt, umso mehr bekommt man auf die Mütze. Einen Menschen, der solche, ich sag jetzt einfach mal "Schwächen" seines Gegenübers ausnutzt, dem würde auch keine Therapie helfen, bzw. er würde erst gar keine machen.

Besser wäre, man stellt sich ihm entgegen, tritt selbstbewusster auf. Könnte zwar am Anfang sehr stressig werden, aber irgendwann würde ihm die Luft ausgehen.
 
gibt es überhaupt noch männer die normal mit einer frau umgehen....oder machen wir durch unsere gefühle ihnen gegenüber diese a........löcher aus ihnen.......immer wieder das selbe das gibt es doch nicht und muss doch eine ursache haben😕
 
danke für eure Antworten!

zum Verständnis: ihr habt sicher mitbekommen, dass es sich um meinen Freund handelt.
Ich bin kein Mensch der sich unterdrücken lässt. Ich hab immer meine Meinung gesagt und mir nichts sagen lassen. Dadurch haben wir uns so sehr gezofft. Ich bin immer gegenan gegangen. Aber dadurch das ich meine eigene Meinung habe und gegenan gehe, wurde er noch wütender! Und so eskalierte es eben. Dass er so rasend war, weil ich gebrüllt habe! Da ich kein Streit wollte, hab ich versucht mir Mühe zu geben und dachte es klappt wenn ich "lieber" bin (bin auch nicht einfach, ich hab auch meine Fehler). Aber dadurch wurder er halt so herablassend! zum Schluss war es so, dass ich machen konnte was ich wollte, es wurde einfach nur schlimmer.

Nun habe ich mich heute von ihm getrennt. Wir waren vor einem Monat schonmal 2 Wochen getrennt. Ich habe Schluss gemacht, zugegeben um ihn wachzurütteln. Er wollte eine neue Chance. War lieb so zu mir. Er wolle sich ja ändern... ja ja... die alte Leier halt. War zwar skeptisch aber habe ihn die Chance gegeben. Es lief zuerst gut aber nach und nach wurde es halt schlimmer statt besser.

nun stelle ich mir die Frage, ob es therapierbar gewesen wäre sein Verhalten?? Denn es war auch sein Wunsch eine Therapie zu machen. Hatte er am Anfang der Beziehung gesagt, dass er mal eine machen möchte aufgrund seiner Kindheit.

Aber jetzt glaube ich, er hätte sich niemals geändert ob mit oder ohne Therapie! Oder was meint ihr?

LG
zeitlos
 
Zuletzt bearbeitet:
ja mir dem opfer denke ich hat er recht.......ob er sich ändern würde.ich denke für dich nicht ,,,,dafür kennt er dich zu gut und hat grenzen überschritten
tut mir leid
das ist immer auch ein stückweit charakter und den kann man nur schwer bis garnicht ändern
 
Ihr habt mit Sicherheit recht. ich glaube ich brauche einfach nur Bestätigung. Ich möchte mich nicht fragen müssen ob ich eine falsche Entscheidung getroffen habe. Nicht dass ich zu ihm zurückkehre und dann auf die Schnauze falle. Allein was er in der Vergangenheit getan hat, ist unverzeibar. Ich wollte es ja nicht wahrhaben.
Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende...

Danke an euch...

LG
zeitlos
 
Wenn er wirklich den Wunsch nach Veränderung hat, dann sollte er eine Therapie machen, obwohl du dich von ihm getrennt hast. Keine Ahnung, ob es dadurch wieder eine gemeinsame Zukunft für euch geben könnte, aber er hätte sicherlich eine Chance sein Leben in den Griff zu bekommen. Allerdings eine gemeinsame Zukunft von so einer Therapie abhängig machen, wäre bestimmt auch nicht der richtige Weg. Meistens klappt sowas nicht wirklich, da es unter Druck geschieht.

Ich glaube auch, dass du die richtige Entscheidung für dich getroffen hast. Es gibt halt Dinge, die man nicht verzeihen kann.
 
ich glaub ich weiß auch, dass es die richtige Entscheidung war. denn als er anrief und wieder angekrochen kam, meinte ich, ohne Therapie wird er sich sowieso nichts ändern. Ich habe auch rausgehört, dass er zu feige ist sich einen Therapieplatz zu suchen. Er ist noch nicht bereit und will es noch nicht. Und ohne seinen eigenen Willen klappt sowas nicht.
Aber das macht es mir leichter ihn loszulassen....

danke für eure Antworten!

Gruß
M. Feurich
 

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