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Therapieerfahrungen bei starker Selbstunsicherheit

Man kann dem Therapeuten auch sagen, wenn einem was nicht passt und wie man es gern hätte, hat bei mir funktioniert. Aber ja trotzallem passt es bei manchen besser, Chemie stimmt und der gemeinsame Arbeitsweg. Dauert evtl. bis du wen findest wo es passt, aber fang erstmal an. 😉
Mir haben auch schon Therapeuten geholfen, die ich nicht so sehr mochte, also muss nicht unbedingt ein Best Friends Feeling sein, wenn die was drauf haben.
 
Aus eigener Erfahrung: Nervosität vor dem Erstgespräch (und auch vor den nächsten Sitzungen) ist glaube ich ganz normal. Mir ging es auch so. Mein Glück war, dass es zwischen mir und meiner Therapeutin eigentlich von Anfang an gepasst hat. Das ist sehr wichtig. Trotzdem dauert es, bis man sich öffnen kann. Was für mich auch wichtig ist, dass ich einen sehr großen Einfluss darauf habe, was in einer Sitzung besprochen oder gemacht wird. Die Therapeutin kommt zwar mit Ideen, was in der Stunde laufen soll, aber wenn ich gerne über etwas anderes reden möchte, ist das kein Problem und wir machen das.
Ein ganz wichtiger Aspekt, wenn es darum geht, ob die Therapie erfolgreich wird, oder nicht, ist die eigene Erwartungshaltung. Wenn jemand mit der Einstellung zur Therapie geht: "Ich geh jetzt halt mal da hin und der Therapeut wird mir meine Probleme lösen, weil er für alles ein Patentrezept hat...", wird wahrscheinlich keinen Erfolg haben. Man muss mit sich selbst und an sich selbst arbeiten. Der Therapeut eröffnet einem nur andere Sichtweisen und gibt Werkzeuge an die Hand mit denen eine Veränderung erreicht werden kann. Aber der Schlüssel zum Erfolg liegt zum großen Teil bei einem selbst.
Wünsche Dir viel Glück, dass Du einen passenden Therapeuten findest und Deine Therapie erfolgreich absolvierst. Nur Mut. Auch wenn es manchmal so aussieht, als würde es nicht richtig vorwärts gehen.
 
Und bei der Wahl der Therapie wirklich aufpassen.

Wie würde eigentlich eine "Wunschtherapie" ausschauen?

Bei mir wird fortlaufend therapiert, von Bekannten, Freunden, Familie, Schwestern usw fühle ich mich gecoacht, motiviert, getröstet, verstanden, in Bewegung gebracht, aufgebaut, oder zu Dingen angeregt, die aus eigener Kraft nicht machbar sind oder waren.
Heute zb kommen meine zwei langjährigen Mädls, wir horchen sicher- wie immer, wenn wir uns treffen- ausgiebig in uns hinein, was derzeit so los ist, mit welchen Zuständen wir gerade zu tun haben.

Wenn, dann muss genug Zeit da sein, eine möglichst vertraute Runde, Platz und Raum für ausgiebiges "Tratschen und Erzählen"- was ja bei einem bezahlten Therapeuten kaum machbar ist, weil ....??
Ich mag mich niemanden öffnen, der auf die Uhr schaut, der mich als "Kranker" betrachtet, der mir fremd ist, der Notizen nebenher macht, oder mich komisch anschaut und der mir nicht als Mensch sympathisch ist. Bisher bin ich mir vorgekommen, wie ein Kaninchen vor der Schlange. Keine Chance, da kann ich nicht auftauen.
 
Ich mag mich niemanden öffnen, der auf die Uhr schaut, der mich als "Kranker" betrachtet
Ich denke nicht, dass Therapeuten ihre Klienten per se als "krank" werten.

Ich kann mich an eine Äußerung meines ehemaligen Therapeuten erinnern, sinngemäß: Sie sind nicht (mehr) depressiv....ihr Leben ist sch*****.

Es war ein langer Prozess, aber ich habe tatsächlich seit ein paar Jahren ein "neues Leben ", in dem es mir besser geht.
 
Wie würde eigentlich eine "Wunschtherapie" ausschauen?

Bei mir wird fortlaufend therapiert, von Bekannten, Freunden, Familie, Schwestern usw fühle ich mich gecoacht, motiviert, getröstet, verstanden, in Bewegung gebracht, aufgebaut, oder zu Dingen angeregt, die aus eigener Kraft nicht machbar sind oder waren.
Heute zb kommen meine zwei langjährigen Mädls, wir horchen sicher- wie immer, wenn wir uns treffen- ausgiebig in uns hinein, was derzeit so los ist, mit welchen Zuständen wir gerade zu tun haben.
Na weißt Du es hat nicht jeder Glück wie Du Mensc hen um sich zu haben die zuhören,

Ich habe schwere Vernachlässigung, Missbrauch usw. erfahren. Denkst Du, dass ich je eine Chance auf Freundschaft hatte? Nein. Und da ist man froh, wenn man wenigstens seine Probleme seiweit bereden kann, dass man nicht noch depressiver wird.
Ich werde nicht wie eine Kranke bezeichnet. Im Gegenteil.
Ich werde eher dahingehend gestärkt die wirklich Kranken und Irren aus meinem Leben zu verbannen. Ich bin mit Narzissten aufgewachsen und die sind teils echt gefählrich und schwups was trit nontstop in mein Leben Du wirst es erraten.
Depressive sind selten Irre. Und nur wenn ich lerne mich zu schützen habe ich eine Chance mein Leben ein wenig besser zu machen.
 

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