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Therapieerfahrungen bei starker Selbstunsicherheit

Purple_lavender

Neues Mitglied
Hallo,
Ich bin bald 24 Jahre alt und habe Schwierigkeiten mit dem Thema "Selbstunsicherheit". Das zeigt sich allgemein im Alltag anhand einer unsicheren Körperhaltung und Wirkung nach außen. Auch im Inneren fühle ich mich nicht sicher. Ich brauche die Sicherheit anderer Menschen und überschaubare Situationen, um Sicherheit zu erleben. Mein Selbstwertgefühl ist ziemlich gering und von "Misserfolgen" kann ich mich nur langsam emotional erholen.
Da ich seit Jahren darunter leide habe ich nun erkannt, dass ich therapeutische Hilfe brauche.
Ich habe im Januar ein Erstgespräch. Natürlich bin ich ziemlich nervös und frage mich, wie die "Erfolgschancen" sein können.
Ich weiß; dass das von vielen Faktoren abhängt. Trotzdem ist meine Frage, wer von euch entweder selbst Erfahrungen mit Therapie aus ähnlichen Gründen hat oder vielleicht selbst Therapeutin/Therapeut ist und mir davon berichten kann?
Vielen Dank 🙂
 
Hallo und erstmal herzlich willkommen im Forum 🌼

Die Frage kann wirklich niemand beantworten - das solltest Du im Erstgespräch ansprechen.

Es sind so viele Komponenten, die individuell sind, dass es da kein Parameter für "Gelingsicher" gibt. Therapie ist keine Tüte Milchreis😅

Das Einzige, dass ich Dir sagen kann: Oft wird erstmal schlechter. Weil alles ans Licht kommt. Und dann wird es besser. Heilung ist nicht linear. Es wird ein Vor und Zurück sein, und im besten Falle dabei aber ein beständiges Vor.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

ja kenne das auch, hab dann manchmal auch ne Körperhaltung dementsprechend, ist zwar schon besser, aber manchmal kommt es noch durch.
Qi-Gong kann evtl. helfen, mit hat das in der Traumatherapie geholfen ein besseres Körpergefühl zu bekommen.
Zuhause vlt. bewusst ein paar selbstsichere Körperübungen probieren, z.B. sicherer Stand, Kopf hoch, Schultern zurück.

Eine Therapie ist sehr gut, denn es kommt ja von innen/Psyche.
Es wird auch dauern..Monate/Jahre, aber es wird schon werden mit der Zeit und Rückfälle sind normal, lass dich davon nicht runter ziehen. 😉

Probier davon ab mal regelmässig Selbstfürsorge, das hebt den Selbstwert auch etwas an mit der Zeit.
Selbstfürsorge - Was mach ich heute für mich?
 
Gut fand ich auch die Übung: Wieviel Platz kann ich mir mit meinen Armen machen?
Sich hinstellen und die Arme schiebend nach vorne, zur Seite.
Wenn mir wer zu nah kam hab ich den auch gleich instinktiv weg geschoben durch die Übung und mir Raum gemacht und signalisiert, das ich diese Nähe nicht möchte.
 
Eine andere Übung: Wenn ich an der Theke gesehen werden will und schneller bedient werden, stell ich mich breit hin, Arme zu Seite (Ellenbogen raus und auf die Theke legen) und mach mich groß. Funktioniert oft, früher wurde ich immer übersehen und wartete ewig auf ein Getränk. Mit Körpersprache kann man also viel erreichen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Grundsätzlich hilft eine Hinwendung an sportlichen Tätigkeiten sicher auch viel, wenn nicht sogar mehr, als bloß reden und besprechen von und über Schwächezustände. Man tritt automatisch kraftvoller auf, wenn man Kraft hat. Mach beides, liebe Lavender. Bau an deinem Körper, das macht selbstbewusst, wenn man eine gute Muskulatur hat und geschickt ist beim Bewegen.
Warum kompliziert, wenn es einfacher auch geht.
Heute war im Fernsehen eine neue Attraktion zu sehen, importiert aus Amerika- man dreht die Musik laut auf und macht Boxbewegungen und zugleich Pilatesübungen, beim Zuschauen schon sah man, das MUSS helfen gegen alles Mögliche, schlechte Haltung, Schlappheit, unsicherer Gang, Zögerlichkeit etc.
 
Ich würde dir auch beides empfehlen: Sport und Therapie.
Und bei der Wahl der Therapie wirklich aufpassen. Denn ja es gibt d aauch schwarze Schafe. Ich hatte eine Analytikerin, die hat mehr geschadet als genutzt. Sie hat wohl meine Geschichte mit ihrem Leben vermischt. Sehr unprofessionell.
Deshalb ist das eigene Bauchgefühl so wichtig. Ich hatte sowas damals noch nicht. Nun entwickelt sich da was. Hast Du guten Zugang zu Deinen Gefühlen...? Spürst, wenn dir was nicht guttut? Dann kann nicht passieren.
Und ich bin auch ein Fan von Körpersprache. Das ist immer auch eine Wechselwirkung Befinden-Körpersprache. Und wenn mein Selbstwert mal wieder im Keller ist versuche ich mich gerade zu biegen 😉 ..schon besser.
 
Da ich seit Jahren darunter leide habe ich nun erkannt, dass ich therapeutische Hilfe brauche.
Ich habe im Januar ein Erstgespräch. Natürlich bin ich ziemlich nervös und frage mich, wie die "Erfolgschancen" sein können.
Mal angenommen, dir würden hier 10 User schreiben, dass die Erfolgsaussichten gering sind - würdest du die Therapie dann sein lassen?

Ich kann dir nur raten, dich erstmal unvoreingenommen auf Therapie einzulassen...und viel Geduld zu haben...natürlich in erster Linie mit dir selbst und auch ein bisschen mit dem Therapeuten .

Ich war lange in Therapie. Wie schon ein anderer User geschrieben hat, geht es gefühlt nicht immer kontinuierlich nach vorne...bei mir war das auch so.

Bei mir hat sich während und seit der Therapie vieles zum Positiven verändert....auch in Zusammenhängen, die mit meinen ursprünglichen Therapiezielen gar nichts zu tun hatten.
 

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