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Therapieende = großes Problem

Hallo Seelennot, ich habe mir dein Thread durchgelesen und musste feststellen, dass ich in einer ähnlichen Situation stecke. Starkes Misstrauen Menschen gegenüber lässt mir kaum über meine Vergangenheit sprechen. Meine Vergangenheit war die Hölle und mein heutiges Leben ist rein aus dem gesundheitlichen Aspekt heraus gesehen die Katastrophe schlechthin. Ich denke mir, dass 100 h aufgrund der Intensität meines Erlebten gerade mal ein Tropfen auf dem heissen Stein ist.

Ich bin zum Kampf geboren, aber wie du schon geschrieben hast, man ist des Kampfes müd !!! Letztendlich bleiben uns kaum Wege offen.

Ist die Psychoanalyse überhaupt für schwer traumatisierte Menschen geeignet ? Ich stehe dem skeptisch gegenüber. Was meint denn dein "noch Therapeut" ?
 
hallo seelennot mir geht es ähnlich wie dir meine stunden sind schon abgelaufen und jetzt versucht meine therapeutin die aller letzten 20 stunden zu beantragen.es liegt dann glaube ich, an dem gutachter ob er es genemigt oder nicht.aber weißt du was ich hier im forum gelesen habe, es gibt ein opferentschädigungsgesetz und man kann dort irgendwie bei dem rentenversicherunsträger einen antrag stellen und würden das übernehmen.ich weiß es leider nicht mehr genau wie das zusammen hängt.liebe grüße jana
 
Hallo Günter, hallo Gast hallo Jana,
lieben Dank, dass ihr mir noch geschrieben habt.
@ Günter, bis jetzt habe ich den Weg zur Krankenkasse noch zurückgehalten. Ich wollte erst abklären, was ich für Möglichkeiten habe und dann mit der Kk persönlich reden. Nicht das ich es mir noch vermassle. Hoffe, du verstehst, wie ich das meine. Oder bin ich da so falsch im Denken?
@ Gast, ja, du hast Recht, die 100 Stunden sind wirklcih nicht genug, gerade wenn man so Vertrauensängste besitzt wie wir. Und kaum ist man endlich angekommen, paff, das wars...Es soll keine Stundne mehr geben. Gut, wir können jedrzeit in eine psychosomatissche Klinik gehen, doch ist dies auch nicht immer einfach.
Bez. der Psychoanalyse: Gut, so manch einer steht dem wirklich skeptisch gegenüber. Natürlich frage ich mich auch, was es denn mit mir macht. Doch mal ehrlich, schlimmer, als es bis jetzt war kann ich mir eigentlich gar nicht vorstellen. Ich kann nur gewinnen, denke und hoffe ich 🙁. Auf jeden Fall hätte ich Zeit, viel mehr Zeit. Hm, ob es dann noch schwerer wird? Es hängt natürlich auch vom Therapeut ab.
Aber noch ne Frage an dich pers. Bist du eigentlich hier schon registriert? Ich würde gerne mehr von dir erfahren, wenn ich darf. Du kannst mir auch jeder Zeit eine PN schicken.
@Jana, was für eine Therapie machst du denn, buzw hast du bis jetzt gemacht? Habt ihr bis jetzt "nur" die "normalen" Stunden aufgebraucht oder seit ihr schon bei den letzt möglichen? Auf jeden Fall drücke ich dir ganz fest die Daumen, das es klappt !!! Also von dem O.e.g. hab ich noch nichts gehört. Würde er dann die Stunden weiter bezahlen, oder einen Klinikaufenthalt. denn dass so ein Aufenthalt der Rentenversuicherungsträger bezahlt weiß ich.

OK, ihr lieben, bis dann LG SN
 
guten morgen Seelennot ich habe gerade deinen bericht gelesen und möchte darauf antworten.danke ich mache verhaltenstherapie,wie gesagt schon drei jahre.und jetzt hat sie die letzten stunden beantragt.und ab anfang januar gehe ich in eine klinik.ich müsste eigentlich auch traumatherapie machen aber das ist von mir aus zu weit weg.ja und dann komme ich ja mit meiner therapeutin sehr gut aus.ich wünsche dir alles gute,wenn du noch einen rat brauchst dann kannst du mir gerne schreiben.liebe grüße jana
 
...
Ich erhalte morgen meinen nächsten Abschied.
Ja, es ist vorbei! ...................................................
Die Stunde rückt immer näher. Ich habe wahnsinnige Angst vor morgen, vor dem danach, vor meinen Gefühlen, und vor dem wohl nicht fähigen Umgang damit.
Mein Magen rebeliert. Keine Ahnung, wie viel ich heut Abend geraucht hab, was ich eigentlich gar nicht kenne... Der ganze Tag war beschissen. Stehe total neben mir.
Ich fühlte und fühle weiterhin mein Herzrassen. Mir steckt ein Klos im Hals. Er wird von Sedunde zu Sekunde größer. Geht auf wie ein Hefeklos. Und ich fühle noch nicht mal, es rausk**** zu wollen :wein:
Stattdessen fühle ich die Starre in mir. Nur meine Haut scheint mich noch halten zu können.
Ist es der Anfang des Endes oder das Ende des Anfangs...?!
Seit meinen letzten 4 Stunden konnte ich ihm vertrauen, ja, richtig vertrauen! Mich endlich fallen lassen! Ich konnte bei ihm die letzten Stunden sogar weinen, ja, bei ihm konnte ich endlich mal weinen!Seit wie viel Jahrzehnten wünsche ich mir, mal richtig weinen zu können, und vor allem weinen zu dürfen! Ohne wenn und aber.
Er hat es mir ermöglicht, durch ihn konnte ich es zulassen.
...............................................
Was macht dieser Abschied mit mir?
Nein, es geht nicht nur um diesen Abschied, es geht allgemein um Abschied.
Bis jetzt "fand" ich immer was, dass mir den Umgang mit meinen GEfühlen etwas Erleihterung verschafftge (auch wenn es keine gute Lösung war...)
Doch dieses Mal? Kommt wieder alles hoch? Was kommt wieder hoch?
Meinem bisherigen Umgang/Umgänge mit Gefühlen geb ich "Namen". Ja, es ist, als reden sie/er mit mir.
Doch diesmal sind sie/er sauer. /er wollen sich nicht mehr ausnutzen lassen. Fühlen sich getreten und gedehmütigt. Wünschen und erwarten sie/er doch endlich von mir ernst genommen zu werden, anstatt ausgenutzt...
So blieb mir nichts anderes übrig, als einen neuen Weg zu finden. Einen neuen Weg, um mit meinen Gefühlen umgehen zu können, es zumindest zu versuchen.
Ja, ich weiß, dass es kein guter Weg ist. Doch ich kann nicht anders. Zu groß ist der Schmerz,
zu groß die Ohnmacht,
zu groß die Erinnerung...
Ja, sie begleitete mich stets durch mein Leben, auch wenn sie dauernd in den verborgenen Winkeln seines Bewußtseins herum schlich.
---------------------------------
Es geht jetzt nicht darum, ob ich in ihn vrliebt bin, und mir deshalb der Abschied so schwer fällt.
Ja, es ist eine sehr lange Geschichte...
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Seelennot

@ Günter, bis jetzt habe ich den Weg zur Krankenkasse noch zurückgehalten. Ich wollte erst abklären, was ich für Möglichkeiten habe und dann mit der Kk persönlich reden. Nicht das ich es mir noch vermassle. Hoffe, du verstehst, wie ich das meine. Oder bin ich da so falsch im Denken?
Du hättest ruhig hingehen können. Du informierst Dich ja nur, unterscheibst keine Verzichtserklärung für Therapien. 😉

Von diesem OEG habe ich hier im Forum auch schon gelesen, und dass dann Therapien unbegrenzt weiter bezahlt werden. Wo man so einen Antrag stellt, welche Voraussetzungen gelten, und wie man da am besten vorgeht, weiß ich nicht. Auch da könntest Du Deine Krankenkasse fragen, oder Du gehst mal zum VdK, die haben Beratungsstellen in größeren Städten, und sollten Dir da weiter helfen können.

Über den Punkt Landesverbände auf Sozialverband VdK Deutschland und der Auswahl Deines Landes kommst Du über den Punkt Geschäftsstellen an Kontaktadressen.

Du hast heute Deinen letzten Therapietermin?

Günter
 
Von diesem OEG habe ich hier im Forum auch schon gelesen, und dass dann Therapien unbegrenzt weiter bezahlt werden. Wo man so einen Antrag stellt, welche Voraussetzungen gelten, und wie man da am besten vorgeht, weiß ich nicht. Auch da könntest Du Deine Krankenkasse fragen, oder Du gehst mal zum VdK, die haben Beratungsstellen in größeren Städten, und sollten Dir da weiter helfen können.

Über den Punkt Landesverbände auf Sozialverband VdK Deutschland und der Auswahl Deines Landes kommst Du über den Punkt Geschäftsstellen an Kontaktadressen.

Du hast heute Deinen letzten Therapietermin?

Günter

Melde dich doch mal bei mir....
Hab den Thread nicht gelesen nur diese Antwort....
Ich kann dir sagen, was du für Anspruch hast.
Ich bin in der gleichen Lage.....auch mit OEG und so.
Welche Therapieform hast du gemacht?
Therapien werden nicht unbegrenzt weiter bezahlt, auch wenn man das Recht auf Hilfe hat, solange man welche benötigt.
Man muss sich aber nach den KK richten und die sehen eine 2 J. Frist vor.
Aber man kann sofort Antrag beim Versorg. Amt machen, damit die 2 Jahre überbrückt werden!
Was man tun kann ist, dass man wenn man die Therapieform ändern, eben sofort weiter machen kann.
Man benötigt aber
1. Neuen Therapeuten
2. Therapieart muss sich ändern
Also, hast du bis jetzt VT gehabt, dann bleibt noch tiefenpsych. oder analytisch.
Wobei bei Trauma Opfer sollte man sich überlegen, ob die Therapieform wirklich alle so gegeignet sind?
Mehr dazu per PN.
Der Ansprechpartner bei Problemen mit KK ist das Versorg. Amt!
Fordere dort nach einem Mitarbeiter, der dir die Rechte erklärt!
Ich habe in meinen letzten Beiträgen darüber geschrieben, dass bei mir das Verso.Amt sagte, dass die 2 J. mit 20 Therapie Std. überbrückt werden könnten.....aber da ist noch nix festes.....es kann genauso gut ne Ablehnung kommen und die Aussage, man kann ja nen neuen Therap. suchen und ne and. Therapieform machen!
Wobei das auch nur solange geht, solange man eine Möglichkeit hat, einen Therap. zu finden und es gibt keine zahlreichen Therap. Formen!
Für mich stellt sich eher die Frage, was bringt einem eigentlich weiter?
Ich kann mich seit Wochen nicht mehr richtig auf die Therapie konzentrieren, da immer wieder im Raum steht, dass ich nicht weiter machen kann und wie es weiter geht?? Diese Unsicherheit macht mich fertig!
Bei mir ist ja noch ein weiteres Problem:
Selbst wenn ich sagen würde, ich mache eine Therapiepause, dann sitzt mir das FG und JA im Nacken denn die sagen, Jahrelange Therapie, ansonsten kein Kind zurück!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hey Seelennot...ich habe gerade das Gefühl, Dich in den Arm nehmen zu wollen....wollte es Dir einfach nur mitteilen...

Schick Dir ganz viel Kraft...
 
Nun ist sie vorbei, die Therapie bei deinem Therapeuten. Vielleicht wirst du meine Worte jetzt als brutal empfinden, aber sie sind alles andere als so gemeint - dazu habe ich selbst viel zu lange Therapien gemacht und kenne diese enge Bindung an die Theras nur zu (un)gut:
Wenn ich deine thread so lese, vor allem den in lila, in dem du deinen Abschied so eingehend analysierst, denke ich, dass es an der Zeit war, zumindest DORT wieder zu gehen.
Ich spüre eine starke Fixierung auf einen bestimmten Menschen - letztlich würde dir das nicht mehr weiterhelfen, sondern dein Befinden wäre gekoppelt eben AN diesen Therapeuten.
Das aber kann und darf nicht Sinn einer Therapie sein.
So empfinde ich einen Wechsel zu einer neuen Theraform als eher hilfreich und sinnvoll.
Mehrere Möglichkeiten bieten sich da: Wie schon benannt der Umstieg auf einen anderen Therapieinhalt, der Wechsel zu einem Therapeuten eines freien oder kirchlichen Trägers, die kostenlos arbeiten oder - du hast Kinder, lese ich - eine Tagesklinik.
Dort könnte und sollte dann sicherlich auch das Aufarbeiten dieser Trennungsproblematik und des nicht loslassen Könnens bald Thema sein, denn es beschwert dich in einem sehr intensiven Maße.
Ich wünsche dir Mut und Kraft, jetzt einen anderen Weg zu finden und zu gehen.

Liebe Grüße! Christa
 

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