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Therapie / Therapeuten wechseln

  • Starter*in Starter*in ThomsenBW
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T

ThomsenBW

Gast
Halloha,

habe vor meine jetzige Therapie zu beenden (Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie) und in eine Verhaltenstherapie zu wechseln.
Vorhin habe ich via Email bei der DAK angefragt, ob ich die jetzige beenden und mich nach einer neuen umsehen kann.
Dabei kam folgende Antwort:


Sehr geerhter Herr ...,

ein neuer Therapeuth kann die noch nicht durchgeführten Sitzungen
beantragen.
eine Neubewilligung kann erst nach 2 Jahren erfolgen.

Freundliche Grüße

Das heißt das ein neuer Therapeut nur im gleichen Verfahren gesucht und dieser die noch bisher offenen Stunden übernehmen kann?
Ergibt mMn herzlich wenig Sinn?
Es sind mittlerweile 18/19 Stunden bei der jetzigen Therapeutin wahrgenommen worden und das Gefühl an der falschen Stelle zu sein sehr groß.
Ist es wirklich so unmöglich zu wechseln? Kann doch nicht sein das ich der einzige Mensch bin, dem es so geht und der einen Wechsel in Betracht zieht?!

Gerade etwas ratlos bin. 2 Jahre warten, das ist doch nicht normal...
 
Hallo ThomsenBW,

Bin gerade in derselben Situation, erwäge einen Richtungswechsel, aber von Verhaltenstherapie zur Psychoanalyse. AOK meinte, es wäre kein Problem, ich müsse auch nicht 2 Jahre warten. Aber der neue Therapeut müsse einen ausführlichen Bericht an die Krankenkasse schreiben mit der Begründung, warum ich es nun nötig hätte, und ein Gutachter wird dann über die Kostenübernahme entscheiden. Vielleicht setzt du dich mit DAK telefonisch in Verbindung?
Viel Erfolg! 🙂
 
Naja, viel geantwortet haben die Dir ja nicht gerade.

Der Therapeut, den Du Dir nun aussuchen würdest, darf beantragen die Stunden weiter zu führen, die schon genehmigt worden sind. Aber Du musst es gut begründen. Nun weiß ich aber nicht, ob Du die Therapieform mit ändern kannst und DAS wäre ja die Antwort auf Deine Frage gewesen. Würde ich noch mal nachfragen.

Ich hab das gerade erst gemacht. Eine Therapie abgebrochen, weil mit dieser Therapeutin wirklich gar nichts ging. Hab mir eine neue gesucht, diese stellte einen komplett neuen Antrag, sogar auf Langzeittherapie und das wurde genehmigt, bekam also mehr als noch übrig war. Von mir wollte die KK nur die Begründung, warum ich abbrechen musste und die vorherige Thera musste auch was dazu schreiben. Und nun versuchen wir noch mal ne neue Verlängerung.

Kann sein, dass es bei Wechsel in eine andere Therapieform diese zweijährige Wartefrist zum Tragen kommt. Aber ich würde es versuchen. Der Knackpunkt ist das Gutachten Deines neuen Theras. Gib ihm (oder ihr) viel in die Hand, dass es gut zu begründen ist. Möglichst auch ganz genau, was Dein Ziel ist und warum das die andere Therapie nicht leisten konnte.

Probier es auf jeden Fall aus, wenn die jetzige Thera für Dich nichts bringt.

viele Grüße, kiablue
 
Hi 🙂

wie viele Stunden hast du denn schon rum? Man kann das ggf. beides miteinander kombinieren! Aber das echt nicht so einfach. Siehe hier in der PDF:
http://www.g-ba.de/downloads/62-492-713/PT-RL_2013-04-18.pdf

Das mit den 2 Jahren stimmt nur sehr bedingt. Vielleicht findet sich hier was.
http://www.gegen-missbrauch.de/images/content/immo/pdfs/RP7_8_Psychotherapie_S329f-1.pdf
KBV - Bundesmantelverträge - Anlage 1 BMV-Ä/EKV: Vereinbarungen über die Anwendung von Psychotherapie in der vertragsärztlichen Versorgung

Gibt es denn einen besonderen Grund weswegen Du wechseln möchtest? Wenn der Wechsel mehr zur Gesundung beiträgt, ist die kuriose 2 Jahhressperre eh hinfällig.
Deine KK hat Dir nur die Standardfloskel gegeben. Die wollen ja sparen wo es geht. 😉

Wenn Dein aktueller Therapeut dem Wechsel zustimmt und auch gut begründen kann, sollte es eigentlich gehen. Vermutlich!
Am besten ist, wenn man sich KK unabhängig beraten läßt. Bspw. beim VDK. Der ist für die Patienten da. => Der VdK | Sozialverband VdK Deutschland e.V.

Viel Glück...
abendtau
 
Danke für eure Beiträge...

Werde das am Montag mit meiner noch Therpeutin besprechen und ob Sie mir dabei helfen könnte 🙁
 
Kein Problem, kann ja sein das beides gleich geregelt ist.

Frage lieber bevor es dann Probs gibt 🙁
 
Gut, es kommt sicher auch auf die KK an. UND auf das Gutachten des NEUEN Therapeuten. Viele machen das nicht gerne. Bei mir war es wirklich unkompliziert. Ich habe die eine Therapie abgebrochen, nur per Mail an die Thera, was anderes ging für mich nicht mehr und hatte drei Monate später eine neue gefunden, die dann eben nur fragte, warum ich abbrach und sie beantragte gleich ne völlig neue Langzeittherapie. Brauchte nicht mal die Reststunden aus der voran gegangenen, abgebrochenen Therapie. War damals eine richtig gute Idee. Also, so vor einem Jahr.
Wenn Dir Deine jetzige Thera helfen soll, dann ist der Abbruch aber schon sehr einvernehmlich oder?
LG
 

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