E
Elene
Gast
Ich bin Studentin, habe fast alle Kurse hinter mir (eine Hausarbeit steht noch aus die ich abgeben muss) und sollte jetzt mit meiner Masterarbeit anfangen. Aber ich komme nicht vorran. Ständig bin ich mit Angstgefühlen beschäftigt - Angst vor meiner Zukunft, vor meiner Hausarbeit, davor mir überhaupt ein Thema zu suchen (und mich damit lächerlich zu machen oder das Falsche zu wählen), Angst das falsche studiert zu haben, Angst weil ich so lange brauche ein Thema zu finden (was ja wohl deutlich macht, dass ich das falsche studiert habe, sonst wüsste ich ja worüber ich schreiben will) ... die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Zwischenmenschlich habe ich ein paar Freunde, aber oft komme ich mit Menschen einfach nicht klar und fühle mich bei manchen Menschen schnell neidisch, weiß warum ich neidisch bin und kann doch nicht über meinen Schatten springen.
Mein Selbstvertrauen geht mittlerweile gegen Null. Versteht mich nicht falsch - ich (denke zumindest) ich funktioniere noch: ich jobbe, verabrede mich mit Leuten, gehe zum Chor und zum Sport. Ich bin körperlich gesund, habe nur Schlafprobleme. Und das macht es so schwer: ich habe den Eindruck als würde alles besser werden wenn ich mich nur etwas mehr anstrengen würde. Aber anstrengen oder generell konzentrieren kann ich mich immer weniger.
Ich bin am überlegen ob eine Verhaltenstherapie mir vielleicht helfen würde. Ich habe schon einmal eine tiefenpsychologische Therapie gemacht (was ich wg. Auslandsaufenthalt beenden musste) und das hat mir im Rückblick zwar zu der Zeit geholfen, aber langfristig nichts verändert. Ich würde gerne an meinem zwischenmenschlichen Fähigkeiten arbeiten und vielleicht dadurch auch generell mehr Selbstsicherheit kriegen. Bei der psychologischen Beratungsstelle sagte man mir "Kein verantwortlicher Therapeut wird Sie nehmen, wenn Sie in einem halben Jahr vielleicht garnicht mehr hier im Ort sind". Aber ich frage mich ob ich ohne Hilfe nicht so oder so noch länger als ein halbes Jahr hier bin.
Mein Selbstvertrauen geht mittlerweile gegen Null. Versteht mich nicht falsch - ich (denke zumindest) ich funktioniere noch: ich jobbe, verabrede mich mit Leuten, gehe zum Chor und zum Sport. Ich bin körperlich gesund, habe nur Schlafprobleme. Und das macht es so schwer: ich habe den Eindruck als würde alles besser werden wenn ich mich nur etwas mehr anstrengen würde. Aber anstrengen oder generell konzentrieren kann ich mich immer weniger.
Ich bin am überlegen ob eine Verhaltenstherapie mir vielleicht helfen würde. Ich habe schon einmal eine tiefenpsychologische Therapie gemacht (was ich wg. Auslandsaufenthalt beenden musste) und das hat mir im Rückblick zwar zu der Zeit geholfen, aber langfristig nichts verändert. Ich würde gerne an meinem zwischenmenschlichen Fähigkeiten arbeiten und vielleicht dadurch auch generell mehr Selbstsicherheit kriegen. Bei der psychologischen Beratungsstelle sagte man mir "Kein verantwortlicher Therapeut wird Sie nehmen, wenn Sie in einem halben Jahr vielleicht garnicht mehr hier im Ort sind". Aber ich frage mich ob ich ohne Hilfe nicht so oder so noch länger als ein halbes Jahr hier bin.