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Therapie bringt nichts, was mache ich falsch?

Systemische Familientherapie wird von der Krankenkasse bezahlt.
Das war früher anders.
Diese Therapie ist gut...du kannst sie auch einzeln machen.

Ob eine Therapie erfolgreich ist..hängt in 1. Linie von der Persönlichkeit des Therapeuten ab, von deiner Mitarbeit, deiner Offenheit und ob ihr zusammen passt und euch gegenseitig mögt.

Bei fehlender gegenseitiger Sympathie ist eine Therapie zwecklos.
 

Diese Gründen gelten meistens auch für Depressionen.

Wenn Leute süchtig werden steckt oft eine Depression dahinter.

Suche dir etwas was dir Lebensfreude bringt.
 
Naja man darf sich keine Wunderheilung erhoffen.
Meine Verhaltenstherapie ging 1 Jahr und war wie ein wöchentlicher Kaffeeklatsch, der mir mal so gar nichts gebracht hat außer nett Zeit zu verplaudern...
Vielleicht mal einen Psychologen mit anderem Ansatz ausprobieren, tiefenpsychologisch? Hypnose? Noch nie probiert aber Sport kann ich sehr empfehlen gegen Depression und Szialphobie, hat mir mehr geholfen als die Therapie an sich.

Da hast du natürlich recht und ich probiere jetzt tatsächlich auch einen anderen Ansatz aus. Jedoch ist dies auch nicht immer so einfach, da ich derzeit im Krankengeldbezug bin und die Krankenkasse daher auch ein gewisses "Mitspracherecht" hat. Mir hilft z.B. Musik machen sehr, Sport wiederum geht überhaupt nicht, führt teils zu schweren Panikattacken. Aber da ist eben jeder anders
 
Liegt nicht am Therapeuten, sondern an deinen Erwartungen.
Der Therapeut befasst sich mit dem Kontostand fremder Gefühle.
Das ist keine Lotterie mit Gewinnerwartung, selbst da kommt es auf den Einsatz an.
Was ist dein Einsatz um etwas zu ändern?
Das geschieht nicht in der 3/4 Stunde beim Therapeuten , sondern in der Zeit danch bis zur nächsten Therapiestunde.
Da bist du gefordert, das erarbeitete umzusetzen.
Erst, wenn man bereit ist den Tatsachen ins Auge zu schauen, passiert Veränderung.
Jede Veränderung im Leben braucht seine Zeit, wenn Du bereit bist stetig an Dir und an Deinem Erfolg zu arbeiten, kannst Du wenn die Zeit reif ist, die Ernte Deiner Bemühungen einholen.
 
Warum, was passiert da? Was löst die Panik aus? Depression (Gleichgültigkeit) und Panik beißen sich eigentlich. Was hat denn die Depression verursacht?

Ich nehme einfach mal an, dass sich die Symptome bei körperlicher Belastung denen einer Panikattacke ähneln und ich diese daher als den Beginn einer solchen umdeute und damit eine Erwartungsangst entsteht.
Depression und Angst/Panik wechseln sich bei mir öfters mal ab, aber die Angst steht im Vordergrund würde ich mal vermuten. Mit der Depression kann ich zumindest besser umgehen und trotz der jetzt kürzer werdenden Tage bleibt meine Stimmung zumindest konstant, was nicht immer so war
 
Hast du mal einen anderen Psychotherapeut oder Entspannungscoach mal besucht. Ich selbst beschäftige mich viel mit Selbstmitgefühl, habe viele Bücher und Beiträge dazu gelesen. Doch letztendlich bin ich dann doch auf einen Profi angewiesen, der mich durch die einzelnen Phasen begleitet.
 

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