Du bist also am Überlegen, ob du bei A oder B die Verhaltenstherapie machst.
Für mich wären z. B. wichtige Kriterien, wie kommen A und B rüber. Wen verstehe ich besser, weil kein verdrehtes Reden. Wer hat die richtige Distanz zu mir und meinen Themen.
Nun gut, dann zähle mal auf:
- Therapeutin A ist weiblich
- ihre Distanz ist gefühlt angemessen
- kriege zügig Termine
- Anfahrt ist kürzer, weswegen ich keine Angst hab durch Verkehrsprobleme mich zu verspäten
- sie hat schon bei der zweiten Sprechstunde eine Verhaltensanalyse gemacht, ne Verdachtsdiagnose und alternative Wege besprochen
- Therapeut B ist männlich
- sehr rational, wirkt aber zeitweise zu distanziert (mir fällt es da schwerer seine Reaktionen richtig zu deuten)
- trotz Amnesebogen und einem ausgefüllten Wochenplan, weiß er noch immer nicht anscheinend, was Situation X bei mir auslöst
- die Termine hatten bisher sehr große Zeitabstände gehabt, weil er einmal in Krankenhaus war und zwei Mal in Urlaub
- bei ihm geht mir das alles noch zu langsam voran dementsprechend
Von Bauchgefühl her tendiere ich zu A, jedoch meldet sich mein Kopf und fragt sich ob ich mir eventuell aufgrund des Geschlechts einiges fehlinterpretiere. Zudem hab ich auch gehört, dass männliche und weibliche Therapeuten unterschiedlich arbeiten.