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Themen Privileg und Allyship in eurem Leben

Was mich stört und sich mir absolut nicht erschließt, wieso hat man dann ein Privileg, ein Vorrecht?
Das passt nicht, vieles was Du benennst, würde ich als Vorzug sehen, allerdings hat das nichts mit Privileg zu tun

Privileg ist ein Vorrecht, kein Vorzug.
 
Naja, ob schmarrige Banane oder nicht, lasst uns doch einfach ein wenig sachlicher werden und das Thema weniger aufgeregt diskutieren. Vor- und Nachteile, sowie weitere Aspekte lassen sich dann besser herausarbeiten, finde ich.

Gerade die Frage, ob und in wieweit ein Privilegienstatus eine Rolle spielt oder gar hinderlich ist, kann man doch auch sachlich und neutral (ohne Spott oder Empörung) erörtern, denke ich.
 
1. Dass ich männliches Privileg besitze, obwohl ich in anderen Dingen unterprivilegiert werde. Das heißt, wenn ich benachteiligt werde, kann ich sicher sein, dass es wahrscheinlich nicht ist, weil ich ein Mann bin
2. Dass es wichtig ist, dass privilegierte Personen sich immer äußern, wenn die Gefühle von unterprivilegierten Gruppen bedroht werden, da nämlich mir als Mann eher zugehört wird, wenn ich sage, dass etwas sexistisch ist. Frauen können natürlich für sich selbst sprechen, aber einige Männer hören dann einfach nicht zu
Nein, so ein überheblicher Blödsinn regt mich auf.
 
Noch mal, ein Privileg ist ein Vor Recht, wieso hat ein Mann ein Vorrecht gegenüber einer Frau?

Ich habe mir gerade vorgestellt, ich bin mit meiner Partnerin unterwegs und jemand macht sie blöd an, ich stelle mich vor sie und kläre das.
Sie würde mich wohl heftig in den Hintern treten, denn, in aller Regel kann sie das alleine regeln.
Sollte das mal nicht der Fall sein, würde ich sie unterstützen, umgekehrt würde sie das aber auch machen.
 
Sie würde mich wohl heftig in den Hintern treten, denn, in aller Regel kann sie das alleine regeln.
Ich habe es so verstanden, dass eher Zufallsbegegnungen gemeint sind, also zufällige Beobachtungen, dass jemand aufgrund von Diskriminierung in Bedrängnis gerät, und diese Person zunehmend Schwierigkeiten bekommt. Dann wäre der Gedanke, dass man sich solidarisch zeigt und signalisiert, dass die Person nicht allein damit zurecht kommen muss.

Dass eine selbstbewusste Partnerin nicht unbedingt Beistand benötigt, kann man ja selbst situationsbezogen entscheiden.
 
Es geht um die Tatsache, das einem manchmal mehr zugehört wird wegen dem Privileg. Beispiel: Jemand sagt „wir möchten den Südländer remigrieren“.

Ich kann das schlecht finden, aber einem Rassisten ist meine Meinung vollkommen egal. Wenn aber ganz viel privilegierte Leute das auch nicht wollen, fangen sie an nachzudenken oder werden zumindest leiser.
 

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