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Thema: Inneres Kind und Angst

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 76863
  • Datum Start Datum Start
Danke! Aber ich möchte mich nicht an Lektüre aufhalten, zu mal ich in Therapie bin. Ich möchte einfach nur, dass sich etwas ändert. Beispielsweise dass sich das Gefühl der Einsamkeit auflöst. Oder, oder, oder...! Ich möchte endlich Bewegung haben.
 
Mal zum Thema Trost: Beim Trösten geht es darum, bestimmte Gefühle nicht haben zu wollen; dass das Kind ja wieder glücklich ist. Das ist etwas anderes, als den Gefühlszustand anzunehmen. Zu vermitteln: Es ist ok - all diese Gefühle dürfen sein. [/COLOR]

Hm. Also mit dem Thema "Inneres Kind" kenn Ich mich nicht aus. Dazu sag ich mal nix.
Aber Trost ist für mich nicht das Negieren von Gefühlen, die ich nun mal habe, damit es mir besser gehen soll -
also ich meine richtig tröstlich ist für mich genau das: wenn mir jemand (zur Not ich selber) mir das Gefühl vermittelt: du darfst Dich so Sch...e fühlen, wie es Dir geht, das ist ok. Das ist eine Etappe auf Deinem (meinen) Weg, die gehört dazu.

Nur darin stehenbleiben darfst Du (ich) nicht...

Sorry, wenn das nun OT war...
 
Ich habe für mich bereits alles reflektiert. Jetzt geht es bei mir "nur" noch um die Umsetzung.
 
Ich habe in einer Therapie auch mal das Arbeitsbuch Innere Kindarbeit durchexaziert.

Ich war auch nicht so empfänglich für diese Taktik.

Was mir geholfen hat:
Genau in mich hineinspüren.
Was macht mir gerade Angst?

Papa schimpft mit mir.

Das Trauma kann ich wunderbar überspielen mit:

Papa beschützt mich.
Papa nimmt mich in den Arm.

Jeden Tag einstudieren, bis das Trauma aufgelöst ist und sich die neue Erinnerung abgespeichert ist.
Bei mir dauert das so 6-10 Stunden. - Ein Trauma.


Papa beschützt mich.

Papa beschützt mich.

Papa beschützt mich.
...

Finde deine eigenen Worte.




 
Welche passenden Worte soll ich mir denn beispielsweise bei meiner Einsamkeit sagen?
 
"Soll", bitte mehr auf die Wortwahl achten.

Ich will nicht, dass du sollst.


Besser: könnte, wäre möglich.
Soll ist ein Befehl und übt Druck auf dich aus.

Ruhe, Geduld, Entspannung sind förderlich für uns.


Wen möchtest du denn gerne um dich haben?

Wenn du zaubern könntest?

Beispiel:
... ist immer bei mir.
... hilft mir prima.

... beschützt mich.

... liebt mich.

... versteht mich viel.

... hat Geduld mit mir.


Bei mir sind die Wurzeln bei den Eltern.
Deswegen füge ich da Mama, Papa, Eltern oder ihre Vornamen ein.

Es können aber auch andere Personen eingefüht werden: Ein Freund, Mitschüler, Kollegen, Mein Chef, ein Name, eine Gruppe.

Fühle in dich hinein, welche Worte sich für dich gut anfühlen.
treu, begleiten, sind immer für mich da,..

Die Erinnerungen werden mal zu mal überschrieben, überspielt.
Das wiederum wirkt sich positiv auf deine Gegenwart und Zukunft aus - neues Programm, ein neuer Film läuft im Kopf ab.

Ich übe mit aufbauenden Bildern.

Ich nehme mir zb open office, formuliere den Satz, der sich für mich gut anfühlt und füge dadrüber Bilder ein, die meine Fantasie postiv beeinflussen.

zb von einer glücklichen Familie, glückliche Partnerschaft, harmonisches Arbeitsumfeld.


Da meine Traumata sehr hartnäckig sind, sich schon Jahre, Jahre sich in mir gefestigt haben, nehme ich den stärkenden Satz zb "Mama hilft mir immer" über ein Mikrophon über auda city auf und höre "Mama hilft mir immer" so oft an, bis es mir besser geht.

Kann sein, dass ich mich morgen wieder einsam fühle, so oft, täglich einstudieren, bis diese Situation für dich zufriedenstellen verändert wurde.

Bei mir ist es so, wenn ich dann ca 30 min "Mama hilft mir immer" in mir aufgeladen habe, kommt eine andere schlimme Erinnerung hoch, die ich dann genauso bearbeite wie oben beschrieben.

Bei mir ist meist so, dass zb "Mama hilft mir immer", ich 6-10 Stunden brauche, bis dieses Thema geheilt ist. Ich schreibe jeden Tag auf, wie viel Minuten ich einen Satz (Affirmation = lateinisch Versicherung Betreuung) geübt habe.

(Wer zu Beginn eine Abneigung gegen seine eigene Stimme hat, kann man das auch damit auflösen.
zb Meine Stimme klingt angenehm.
solange hören, bis innerlich ein "ja, ok, hast recht" ect kommt)

Nach einer solchen "Meditation" (nachdenken, nachsinnen, überlegen) beobachte die die Zeit danach, den Tag, was sich schon im Kleinen verändert. Übe immer weiter, dann wird sich immer mehr verändern - so wie DU es WILLST!)
 
Zuletzt bearbeitet:
Klingt danach, als wenn man Glaubenstätze verändert, oder irre ich mich jetzt? Also ich habe einige Gedanken/Gefühle, die mir mein Inneres Kind vermittelt, ich aber gerne abändern würde. Ängste sind hierbei auch zu benennen. Und wenn ich jetzt jedes Problem genauso abarbeite, dann brauche ich ja so lange. Warum lösen sich meine fehlgeleiteten Gedanken, Gefühle etc. nicht einfach auf?
 

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