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Terror am Arbeitsplatz

shure

Neues Mitglied
Hallo

Ich habe durch den Terror am Arbeitsplatz einen Nervenzusammenbruch erlitten.
Seitdem begleiten mich Depressionen und Ansgtzustände wenn es um das Thema Arbeit geht.
Ich bin nun krankgeschrieben und bekomme Antidepressiva.
Ich komme mir sehr schlecht vor zudem ich seit 6 Jahren nie krank war.
Zusätzlich habe ich mir ein Psychologen gesucht.
Leider bin ich bisher nicht zufrieden weil sie nur sachlich redet, sodaß ich mir vorkomme als wäre ich selber Schuld für meine Situation.
Was ist denn mit denen die einen Menschen verloren haben und seitdem stark depressiv sind.
Ich habe so ziemlich alles erlebt was so möglich ist und nie wirklich richtig verarbeitet weil die Zeit gnadenlos verging.
Jetzt kam ein Brief von der Krankenkasse zwecks Sozialmedizinischer Dienst.
Was soll ich den erzählen?
Da ja psychische Krankheiten immer als Simulation dargestellt werden habe ich Angst was falsches zu sagen und dann ohne Geld dastehe und im schlimmsten Fall gezwungen werde wieder arbeiten zu gehen.
Wenn das so ist drehe ich durch.
Umsonst bin ich nicht mit den Nerven am Ende.
Nur das wäre eindeutig zu viel.

Also wenn jemand Ratschläge hat wegen der Untersuchung o.ä. dann danke ich schonmal im vorraus.

Gruss
 
Was ist dir denn passiert auf der Arbeit, wenn ich fragen darf?

Ich weiss von einer Ex-Kollegin, dass sie erst mit dem dritten Psychologen zufrieden war.
 
m es in kurze Sätze zu fassen: organisiertes ausspionieren und Lügen erfinden egal ob Diebstahl, Kollegen bedrohen, extrem lange hart viel arbeiten ohne Pausen 10-12 h am Stück , Erpressung und und und
 
Das hört sich sehr pauschal an.
Wie soll man dir da raten können ?
Wenn du hilfreiche Antworten bekommen möchtest, müsstest du schon etwas detaillierter werden.
 
Da ja psychische Krankheiten immer als Simulation dargestellt werden habe ich Angst was falsches zu sagen und dann ohne Geld dastehe und im schlimmsten Fall gezwungen werde wieder arbeiten zu gehen.
Wenn Du auf Geld verzichten kannst, dann brauchst Du folglich auch keine Angst haben, was falsches zu sagen. "Ohne" Geld heisst in der Regel und im schlimmsten Falle wohl Hartz4 und das ist zwar nicht viel, aber eben nicht ->kein<- Geld. Deine Ängste sind zwar verständlich, aber wenn man es genau nimmt, eben nur ein Lebensstandarderwartungs... ähm... irgendwas.

Du kannst zwei Wege einschlagen: Sachlich richtig auf Deinem Geld bestehen oder unsachlich trauern und damit verarbeiten.

Früher gab es doch auch Nervenzusammenbrüche und da wars kein Krankheitsbild. Ich finde Nervenzusammenbrüche menschlich, aber kein medizinisch zwingend behandlungsbedürftiges Krankheitsbild.

Natürlich ist sowas peinlich. Aber genau in dieser Peinlichkeit kann auch die Lösung liegen.
extrem lange hart viel arbeiten ohne Pausen 10-12 h am Stück
1. Möglichkeit: In den Arbeitsvertrag gucken, da stehen irgendwelche Regeln drin.
2. Möglichkeit: Kündigen.

Und Mobbing ist auch nicht erlaubt, da hast Du Rechte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kenn das ... mit Magenschmerzen in die Arbeit , Angst denjenigen ins Gesicht zu sehen die einen niedermachen ...Keine Hilfe von Vogesetzten und das Gesetz ..... kannst Du in die Tonne treten !!!! Wenn einem nicht geholfen wird , treibt das einen in den Wahnnsinn . An wen soll man sich den wenden , wenn niemand damit etwas zu tun haben will ? In der heutigen Zeit ist das Arbeitsleben ein einziger Kampf ... Fressen oder gefressen werden ! Leider bleiben dabei die Leute auf der Strecke die wirklich nur arbeiten wollen um zu Leben . Jeder der dabei Schwäche zeigt wird von den Anderen überrollt ohne Rücksicht . Wer dabei verzweifelt , wird als schwach oder lapil bezeichnet ! Schäm Dich deshalb nicht denn die Verlierer sind die Anderen !! Wenn Menschlichkeit nur noch ein Wort ist , dann ist das kein Job um den man trauern müsste ! Kopf hoch ...🙂
 

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