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Telefonitis

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Lena7

Gast
Diese witzige Anekdote las ich in einem Forum




Telefonitis 1

Ich bin bekennender Rassist! Ich hasse sie. Alle: Schwarze, Weiße, Farbige - einfach alle. Ich hasse Telefone. Ich habe ein gestörtes Verhältnis zu ihnen.
Telefone erniedrigen die Kommunikation zwischen den Menschen auf ein menschenunwürdiges, dem Sinn des Gespräches und der zwischenmenschlichen Kommunikation diametral zuwiderstehendes Niveau. Ja, ich behaupte, und man kann es im folgenden nachprüfen, daß das Telefon der Feind der Menschheit schlechthin ist.

Jüngst saß ich mit meiner Familie gemütlich beim Abendessen. Beinahe überirdischer Frieden schwebte über Wurstplatte und Teekanne. Traute Gespräche zwischen den Familienmitgliedern, in gedämpftem Ton gehalten, beherrschten die Szene: „Laß deinen Fuß vom Tisch!" „War ja gar nicht mein Fuß, das war Maja." „Du bist gemein. Immer mußt du petzen!" „Ich habe nicht gepetzt." „Hast du doch, außerdem war das Papas Fuß!" „Hört jetzt endlich auf zu streiten!" „Ich streite nicht. Mona streitet. Ich hab' ganz ruhig hier gesessen..." ,Ja, und dabei der Cillie dein Wurstbrot in die Ohren geschmiert!" „Ruhe jetzt. Oder ihr geht alle ohne Essen ins Bett!" „Au ja!" quiekt Mona, welche zu dieser Zeit ein ähnlich gestörtes Verhältnis zu Wurstbrot und Früchtetee hat, wie ihr Papi zum Telefon und wetzt mit Warp 7 die Treppe hoch ins Kinderzimmer. „Bleibst du wohl hier" brüllt Papi, aufs äußerste erbost und ruft seine vierköpfige Kinderschar mit Donnerhall nochmals und sehr grundsätzlich zur Ordnung.

In dieses stille abendliche Idyll also gellt mit enervierender Lautstärke das Telefon. Papi bleibt ruhig sitzen. Seine Ehefrau, die beste von allen, jedoch kann kaum den Impuls unterdrücken, aufzuspringen und zum Telefon zu stürzen. Gerade, daß sie sich noch beherrschen kann fragt sie mit erzwungener Ruhe: „Wer könnte das sein?" obschon sie genau weiß, daß es nur Schwiegermutter sein kann. Oder Schwiegerpapa. Oder Bekannter X oder Bekannte Y oder eine falsche Verbindung oder das Elektrizitätswerk oder der Tierpark Hagenbeck oder Bundeskanzler Kohl. „Ist doch egal", sagt Papi gelassen. „Kann ja später noch mal anrufen." „Und wenn es wichtig ist?" fragt seine beste Ehefrau von allen mit nur mühsam unterdrückter Unruhe. „Kann so wichtig gar nicht sein", sagt Papi, immer noch ruhig, rückt allerdings auf seinem Stuhl kaum merkbar etwas nach vorne. „Nicht so wichtig, daß wir uns beim geruhsamen Essen stören lassen müssen." „Stimmt, eigentlich hast du recht", lenkt schließlich die beste Ehefrau von allen ein, mitten in das achte oder neunte aufdringliche Gebimmel hinein. „Seht ihr, Kinder", doziert Papa vor seiner andächtig lauschenden Kinderschar (vierköpfig!), „man muß nicht immer rennen, nur weil das dumme Telefon mal klingelt. Da wird nur die dem Menschen leider oftmals eigene, primitive Neugier genutzt und befriedigt."

Und während er noch ein Stückchen weiter auf dem Sitz seines Stuhls vorrückt, gibt er noch zu bedenken: „Solche Hektik, also wenn man sich vom Telefon dauernd tyrannisieren läßt, kann außerdem schon in jungen Jahren Verdauungsstörungen hervorrufen." Sprach's und sprang, mitten im 12 Klingeln, von seinem Stuhl auf und gleichzeitig in Richtung Zimmertür. Mama, beste Ehefrau usw., hat das vorausgesehen und springt auch auf. Da sie leichter als Papa und somit schneller ist, außerdem hat sie den kürzeren Weg zur Tür, ist sie gleichzeitig mit ihm an der Zimmertüre. Das bedeutet Verhängnis. Breiter Papa, schlanke Mama - die Türzarge weigert sich einfach, breiter zu werden und so bleiben beide Eltern mit einem Schmerzensschrei in eben jener Türzarge stecken. Telefon schrillt, Mama jammert, Papa ächzt, die Kinder johlen und der Hund findet, daß das ein tolles Spiel sein müsse, kläfft aus Leibeskräften und haut mit Papis Puschen ab. Nur durch gemeinsame Aktion aller vier Kinder können die Eltern aus der unnachgiebigen Türöffnung befreit werden.

Erschöpft sinken alle wieder auf ihre Plätze. Stille! Das Telefon schellt nicht mehr. Später, die Kinder sind im Bett, der Hund war mit Papa Gassi, sitzen beide Eltern im Wohnzimmer. „Wer könnte da nur angerufen haben?" „Vielleicht meine Mutter?" „Nein, so lange läßt die es nicht klingeln." „Und wenn es Johannes-Hubertus gewesen ist? Er wollte uns doch sagen, wie es um seinen Goldhamster steht nach der Operation." „Was für 'ne Operation?" „Weißt du das nicht mehr? Dann scheint dir die Freundschaft zu Johannes-Hubertus ja nicht viel zu bedeuten!" „Na, man kann doch mal was vergessen. Also, was für eine Operation?" „Das arme Tier. Denk' doch, das kleine Kerlchen hatte Hämorrhoiden! Sollten heute entfernt werden"?!?

„Vielleicht waren es doch meine Eltern. Vielleicht ist ihnen ja was passiert. Ob ich mal anrufe...?"
 

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Lena7

Gast
Telefonitis 2


Sie werden zugeben, lieber Leser, das ist wirklicher, echter Telefonterror. Zu beinahe jeder beliebigen Tages- und Nachtzeit, im größten Streß, wenn man unter der Badewanne steht oder in der Dusche sitzt, beim Entsorgen der körpereigenen Stoffwechselendprodukte, beim spannendsten TV-Film oder Buch, beim Ausüben der Hausmusik und bei anderen, entspannenden, spannenden oder einfach notwendigen Dingen, die man tut oder tun möchte - das Telefon klingelt. Es klingelt mit dem Anspruch höchster Dringlichkeit. Als ich Soldat war, und das war ich immerhin unendlich lange sechs Jahre, leistete ich den Kommandos und Befehlen meiner Vorgesetzten längst nicht immer so prompt Gehorsam, wie heute dem Telefon. (Was mitunter allerdings schon mal mit einem der berühmten „Anpfiffe" gewürdigt wurde.)

Klingelt es anfangs mitunter noch geduldig, wird das Klingeln alsbald drängender und drängender bis hin zur unbotmäßigen Unverschämtheit. Schwer, sich da freundlich zu melden. Meistens hat man sowieso den für den jeweiligen Anrufterroristen angebrachten Tonfall und Jargon gerade nicht drauf. Da kann es schon passieren, daß auf ein mürrisch ausgestoßenes „Ja" ein frustriertes Flöten auf der anderen Seite ertönt: „Na, das hört sich aber ärgerlich an. Habt ihr 'nen Ehekrach oder sowas?"

Tante Klothilde war gerade dran. Tantchen ist sehr sensibel. Oder meine Frau ist unterwegs und hat angekündigt, sie wolle wegen der und der Sache kurz anrufen. Telefon kreischt, ich erwarte meine Frau am anderen Ende zu hören, was durchaus Erfreuliches also, und turtele in den Hörer: „Hallo, mein lieber Schatz. Schön deine Stimme zu hören." Der Arbeitskollege, der gerade aus dem Rechenzentrum anruft, weil er eine Auskunft braucht, stutzt kurz und prustet dann los, daß mir die Vesperbrotkrümel das Innenohr verstopfen. Noch nach Tagen werde ich immer wieder mit den Worten begrüßt: „Hallo, mein lieber Schatz..."

Auf mein höflich-sachliches: „Sie sprechen mit Herrn Tenhaken. Ich wünsche Ihnen einen guten Tag." brettert eine Telefonaquisiteurin los, die mir Diamanten, hochseetaugliche Tankschiffe und gebrauchte Space-Shuttles zum Spottpreis verkaufen will, und beendet ihre Tirade erst nach knapp 10 Minuten. Nicht ein einziges Komma hätte ich dazwischenschieben können, so dicht hagelten die Worte auf mich ein. Ein schweres verbales Ungewitter! Auflegen? Geht nicht. Wer will denn als unhöflich gelten. Obschon - sie hätt's vermutlich nicht einmal gemerkt.

Überhaupt - wie eilfertig man ans Telefon wetzt. „Ich bin wichtig, ich bin wichtig weil man mich anruft", jubelt es in einem und dann ist es nur ein irregeleitetes Fax, welches einem die Ohrwaschel schaudern macht.
Auch, wenn man selber einmal zum Hörer greift, um aktiv fernmündlich zu kommunizieren, kann es unangenehme Überraschungen geben. So erwischte ich kürzlich, welchem Umstand ich es verdanke weiß ich nicht, die Telefonseelsorge. Eigentlich hatte ich die Friedhofsverwaltung wegen eines bestimmten Verwaltungsaktes anrufen wollen. Leichtsinnigerweie hörte ich nicht sehr genau hin, als sich der Angerufene meldete. „Ja guten Tag, hier ist Tenhaken...". Ich weiß auch nicht warum ich das tue, doch die meisten Telefonate beginne ich mit dem Wort „Ja".

„Ja, guten Tag, hier ist Tenhaken. Ich habe da eine Frage bezüglich der Grabpflege usw. usw. usw." Es dauerte eine Weile bis ich mich darüber zu wundern begann, daß auf der anderen Seite der Leitung Stille herrschte. Nachdem ich meine Rede beendet hatte, erklang die Frage einer sanft säuselnden Stimme mit entschieden hypnotischem Unterton: „Herr Tenhaken, darf ich du sagen?" Etwas verwirrt erteile ich die Erlaubnis. „Also mein lieber. Sag mir doch einfach wo du wohnst, dann komme ich und wir können von Mensch zu Mensch reden. Ist dir das recht?" Seltsam zwar, aber warum nicht?

Es dauerte fast eine Viertelstunde, bis meine Frau und ich gemeinsam den angerückten Arzt und seine Helfer davon überzeugt hatten, daß ich nicht suizidgefährdet oder geistig umnachtet sei. Dann diese dümmliche Lügerei am Telefon: „Hallo, grüß' dich. Stör' ich gerade?" „Nein nein, keine Sorge. Wir sitzen hier gerade und entspannen ein wenig. Um was geht's denn?" „Ach, ich wollte euch mal ein bißchen von meinem Urlaub erzählen. Also das war wirklich..." Derweil stehe ich auf dem Flur, weil das Telefon auch gerade dort steht. In der Rechten halte ich meine Jüngste, welche gerade ihre Windel gefüllt hatte, in der Linken besagte und noch immer reichlich gefüllte Windel. Ich wollte die Kleine gerade reinigen. Nun muß ich meine rechte Backe auch noch reinigen. Doch nach kaum zwanzig Minuten weiß ich, was Paul alles im Urlaub erlebt hat. Cillie ist derweil stiften gegangen. Sie sitzt im Schlafzimmer auf meinem Bett. Kurz zuvor muß sie auf dem weißen Flokati gesessen haben...

Ganz schlimm sind ja seit einiger Zeit diese sogenannten „Handys" Diese volkskommunikativen Elektrofolterminiaturen, vermittels derer man nun endgültig jederzeit an beinahe jedem Ort „erreicht" werden kann. Mit fällt leider kein negatives Synonym für „erreicht" ein. Vielleicht „füsiliert" oder „liquidiert". Im Auto kann man sie sehen. Lässig halten sie das Handy in der einen und die Beifahrerin in der anderen Hand. Gelenkt wird mit dem eisernen Willen oder dem stahlblauen Blick oder durch die Beifahrerin. Im Restaurant, man möchte einmal in Ruhe und ohne „mir-schmeckt-das-nicht" Gequengel einen guten Happen essen, trillern einem diese Dinger immer öfter die Ohren voll. Interessant allerdings, die anderen Restaurantinsassen bei einem solchen Triller zu beobachten. Nicht immer nämlich läßt sich zweifelsfrei feststellen, wem dieser nervige Triller gilt. So hört man zunächst ein mehr oder minder diskretes Besteckklirren, wenn die Herren - es sind beinahe ausschließlich Herren, sehr wichtig aussehend - mit beinahe Lichtgeschwindigkeit in diverse Aufbewahrungstaschen greifen, um festzustellen, wer nun eigentlich gemeint ist. Interessant dann auch der triumphierende Blick dessen, den es gerade „erwischt" hat. „Ätsch, ich bin der Wichtige!"


Einmal war ich in einem größeren Kaufhaus, in welchem mich irgendwann ein gewisses Grundbedürfnis zu einer bestimmten Lokalität drängte. Kaum hatte ich mich gemütlich niedergelassen und ein mitgenommenes Prospekt aufgeschlagen, um lesenderweise den natürlichen Dingen in aller Ruhe ihren freien Lauf zu lassen, als aus der Nachbarzelle wirklich ein Handy trillerte. Der Mann neben mir meldete sich tatsächlich, kaum mochte ich es glauben. Aufgrund seiner aktuellen Tätigkeit wurde das Gespräch allerdings etwas verkrampft. Die lautmalerische Untermalung der Unterhaltung sowie die gepreßt klingende Stimme verlieh diesem einen bizarren Anstrich. Und bei mir? Aufgrund des Schocks verweigerte mein Verdauungssystem schlagartig jede Entsorgung und ich mußte diese geheiligten Hallen unverrichteter Dinge wieder verlassen. Ich wäre für ein rigoroses Handyverbot auf öffentlichen Toiletten.

Und wie einen diese Dinger erschrecken können. Kürzlich saß ich, was selten geschieht, auf einer kleinen Bank in unserem Stadtpark und las eine Zeitschrift. Plötzlich und mit elementarer Gewalt tobte ein Handy los, welches in einer kleinen Mappe neben mir auf jener Bank lag und dem ich zunächst aufgrund seiner Unscheinbarkeit keine Beachtung geschenkt hatte. Mein Kreislauf geriet in Wallung, mein Blutdruck stieg und als das Getöne gar nicht enden wollte, wurde mir schwindelig. Schließlich nahm ich das entsetzliche Gerät zur Hand. Ein junger Mann meldete sich und wir plauderten eine ganze Weile recht nett miteinander. Wen er und warum hatte anrufen wollte, wußte er nicht mehr. Als unser Gespräch beendet war, nahm ich, weil ich ein fürsorglicher und pflichtbewußter Mensch bin, dieses widerliche, abscheuliche und faszinierende Kommunikationsgerät an mich, um es im Fundbüro abzugeben.

Mehrere Wochen ist es her, als ich aus gewissen Verpflichtungen heraus, nicht gegen alle kann man sich erfolgreich wehren, mußte ich feststellen, einer Beerdigung beiwohnte. Ein Bekannter eines Bekannten, ein einst einflußreicher Mann, war an den Folgen eines schweren Telefoninfarktes verschieden und wurde nun mit allen Ehren und in großem Kreise zur letzten Ruhe gebettet. Wie inzwischen üblich, legte man ihm sein Handy mit ins Grab. Können Sie sich mein Schaudern vorstellen, als ich, als die ersten Erdklumpen auf den prachtvoll-eichenen, selbstverständlich Handy-förmigen, Sarg trafen, aus dem Sarg ein deutlich hörbares Handytrillern vernahm? Die eben noch so würdevoll-andächtig trauernde Trauergemeinde fuhr erschrocken zusammen und nahm, Würde Würde sein lassend, Reißaus; sie stoben auseinander, wie ein Laubhaufen im Novemberwind. Noch jetzt sträuben sich mir die Nackenhaare, wenn ich daran denke. Wer mochte da wohl angerufen haben?

Und auch jetzt noch, Wochen nach der Beerdigung, behaupten durchaus glaubwürdige und zuverlässige Menschen, daß immer wieder einmal aus des Grabes Tiefe ein inzwischen freilich schwächer werdendes Handytrillern zu vernehmen sei...

Es bleibt dabei: Telefonieren sollte eigentlich für intelligente Menschen, die ihr Leben im Griff haben, vollkommen unnötig sein. Es gibt nichts, was man nicht auch ohne Telefon lösen könnte. Ach übrigens: Das Handy, welches ich auf der weiter oben erwähnten Bank im Stadtpark gefunden hatte, gehörte und gehört mir. Niemand hatte es auf dem Fundbüro abgeholt, ich erinnerte mich dann daran, daß es meines sein mußte. Ich hatte, fasziniert von diesen Dingern, mir eines schönen Tages ein solches Gerät gekauft.

Sind recht praktisch, solche Handys. Man kann beinahe überall erreicht werden und zu jeder Zeit telefonieren, mit wem man möchte.

Und jetzt entschuldigen Sie mich bitte, lieber Leser. Ich will doch mal eben Johannes-Hubertus anrufen und nach den Hämorrhoiden seines Goldhamsters fragen. Der Guteste ist mir am Ende sonst vielleicht noch gram.
 
Q

*quasi*

Gast
Lach - ich wunderte mich schon, Lena, als ich den Titel las und dachte. Nanu, seit wann.....:eek:
Aber dann wurde alle klar.:D
Kann mich nur aus tiefstem Herzen anschließen - wobei bei mir einfach auch noch eine krankheitsbedingte "Blockade" hinzu kommt und sehr schlechte Erfahrungen mit dem Klingeldingsda......
Ja, ich HASSE dieses Ding auc - zumal die halbe Welt ihm verfassen zu sein scheint und alle, die damit nicht umgehen können oder wollen, automatisch in die Iso geraten. TROTZ Emailmöglichkeit.

Mal ein nettes Bildchen zum diesem Thema - etwas zum Schmunzeln::D

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