H
Harag
Gast
Hallo,
mich interessiert wie ihr die Gesellschaft seht.
Nun habe ich mir einige Artikel durchgelesen, in denen festgestellt wurde, das die Geburten von 1980/85 (je nach Quelle) mehr Wert auf frei einteilbare Zeit legen und deshalb mehr Teilzeit arbeit arbeiten.
Aus meinen Erfahrungen könnte ich es so ableiten. um die 2000ér war es für mich schwer einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Danach war es noch schwerer einen Arbeitsplatz zu erhalten wo nicht gleich 20 Jahre Berufserfahrung gewünscht oder nur noch als Zeit und befristete Arbeitsverträge ausgelegt wurde.
Als ich dann einen trocken Büroplatz bekommen habe, drehte ich 7 von 8 Stunden durchschnittlich die Daumen.
Irgendwann beschloss ich eine weitere (erhoft spannendere) Ausbildung zu machen. Doch auch 8 - 10 Jahre später ist es nicht wirklich besser "Fachkräftemangel" naja. Also dachte ich mir, zwar ist nicht viel da, doch bevor ich in ein Call Center für wirklich wenig Geld versauer, versuche ich etwas mit weniger Stunden zu finden. Der Zufall hat es dann auch so gebracht.
Um Ehrlich zu sein, wenn ich mal meine Kollegin vertreten muss, merke ich wie sehr 8 Stunden rumsitzen doch wirklich sind und bin froh nur 6 Stunden zu "Arbeiten". Morgens ausschlafen, Nachmittags eher nach Hause. Besonders der frühere Heimweg ist sehr angenehm, keine Stress, nichts los auf den Straßen, einkaufen ohne warten und auch im Fitnessstudio sogut wie alles Frei.
Behördengänge sind tatsächlich möglich und man ist auf jeden Fall nicht so ausgepowert. Das alles hat für mich deutliche Vorteile (wenn die Arbeit dann noch Sinn bringen würde wäre das was ^^).
Die fragenden Argumente der Kollegen wieso ich nicht mal Vollzeit arbeiten will, begegne ich dann schnell mit einer einfachen Rechnung. Es lohnt sich einfach nicht Vollzeit arbeiten zu gehen, da es nur minimal mehr Netto für deutliche mehr Stunden bringen würde. In der halben Zeit hätte ich bei einem 400 Euro Job, diese zusammen und wenn dann noch das Thema Rente kommt - dann ziehe ich nur einmal die Augenbraue hoch und schon haben die jungen Kollegen es selbst gemerkt (man muss ja auch nur mal seine Rentenpunkte auf 45 Jahre ausrechnen und dabei nicht verzweifeln - dann ändert sich die Sicht auf "Arbeiten" deutlich).
Daher mal meine Frage wie ist das in eurem Leben, arbeitet:
- Weil es von euch verlangt wird (Partner, Eltern, Freunde)
- Weil ihr sonst nicht eure Rechnungen zahlen könnten
- Weil ihr Spaß habt
- Oder eure Meinung?
mich interessiert wie ihr die Gesellschaft seht.
Nun habe ich mir einige Artikel durchgelesen, in denen festgestellt wurde, das die Geburten von 1980/85 (je nach Quelle) mehr Wert auf frei einteilbare Zeit legen und deshalb mehr Teilzeit arbeit arbeiten.
Aus meinen Erfahrungen könnte ich es so ableiten. um die 2000ér war es für mich schwer einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Danach war es noch schwerer einen Arbeitsplatz zu erhalten wo nicht gleich 20 Jahre Berufserfahrung gewünscht oder nur noch als Zeit und befristete Arbeitsverträge ausgelegt wurde.
Als ich dann einen trocken Büroplatz bekommen habe, drehte ich 7 von 8 Stunden durchschnittlich die Daumen.
Irgendwann beschloss ich eine weitere (erhoft spannendere) Ausbildung zu machen. Doch auch 8 - 10 Jahre später ist es nicht wirklich besser "Fachkräftemangel" naja. Also dachte ich mir, zwar ist nicht viel da, doch bevor ich in ein Call Center für wirklich wenig Geld versauer, versuche ich etwas mit weniger Stunden zu finden. Der Zufall hat es dann auch so gebracht.
Um Ehrlich zu sein, wenn ich mal meine Kollegin vertreten muss, merke ich wie sehr 8 Stunden rumsitzen doch wirklich sind und bin froh nur 6 Stunden zu "Arbeiten". Morgens ausschlafen, Nachmittags eher nach Hause. Besonders der frühere Heimweg ist sehr angenehm, keine Stress, nichts los auf den Straßen, einkaufen ohne warten und auch im Fitnessstudio sogut wie alles Frei.
Behördengänge sind tatsächlich möglich und man ist auf jeden Fall nicht so ausgepowert. Das alles hat für mich deutliche Vorteile (wenn die Arbeit dann noch Sinn bringen würde wäre das was ^^).
Die fragenden Argumente der Kollegen wieso ich nicht mal Vollzeit arbeiten will, begegne ich dann schnell mit einer einfachen Rechnung. Es lohnt sich einfach nicht Vollzeit arbeiten zu gehen, da es nur minimal mehr Netto für deutliche mehr Stunden bringen würde. In der halben Zeit hätte ich bei einem 400 Euro Job, diese zusammen und wenn dann noch das Thema Rente kommt - dann ziehe ich nur einmal die Augenbraue hoch und schon haben die jungen Kollegen es selbst gemerkt (man muss ja auch nur mal seine Rentenpunkte auf 45 Jahre ausrechnen und dabei nicht verzweifeln - dann ändert sich die Sicht auf "Arbeiten" deutlich).
Daher mal meine Frage wie ist das in eurem Leben, arbeitet:
- Weil es von euch verlangt wird (Partner, Eltern, Freunde)
- Weil ihr sonst nicht eure Rechnungen zahlen könnten
- Weil ihr Spaß habt
- Oder eure Meinung?