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Technik: Ich komm nicht mehr hinterher

Dann aber bitte ohne Jammern.
Ich finde, dies ist ein Forum mit dem Titel "Hilferuf", in dem Menschen über ihre Sorgen und Bedenken schreiben können. Wenn Menschen mit aktuellen technischen Entwicklungen nicht mehr klar kommen, halte ich das ganz klar für ein Thema für das Forum. Dieses Forum sollte doch für alle da sein, die sich über irgendwelche Sorgen austauschen wollen. Auch dann, wenn jemand anderer das für sich persönlich nicht nachvollziehen kann.

Ich würde es daher gut finden, Threads zu diesem Thema wertneutral zu behandeln und diesbezügliche Sorgen oder Schwierigkeiten ernst zu nehmen. Etwas als "Jammern" zu bezeichnen, spricht dem Thema aber irgendwie die Relevanz und Ernsthaftigkeit ab.
 
Guten Abend,

ich komme mit der modernen Technik und den ganzen Neuerungen nicht mehr mit. Manches habe ich selber eingerichtet, aber mittlerweile wieder vergessen, wie. Ich nutze es zu selten. Zudem gibt es Neuerungen.

Ich habe so grade mitbekommen, das viele Notebook kein Kartenlesegerät mehr haben...CD-Rom-Laufwerk erst Recht nicht. D.h. für mich, dass ich jetzt erstmal gucken muss, wie ich auf dem neuen Notebook meinen Drucker installiert bekomme. Statt von CD-Rom, wie bisher, muss ich den Treiber "irgendwo im Internet" finden.
Dann stehen Bezeichnungen für USB-Anschlüsse auf der Verpackung des Notebooks. Was ist, wenn ich bei manchen Geräten einen anderen USB-Anschluss habe (also z.B. statt 2.0, 3.2...oder sowas)?
...und was ist mit meinen älteren Word-Dateien? Kann ich die überhaupt noch öffnen, wenn ich mir ein neues Office-Paket hole?
Fragen über Fragen.

Ich habe einen mobilen Router hier. Plötzlich blinkte die Batterie-Anzeige. Ich hatte nicht mehr auf dem Schirm, dass ich zum Aufladen überhaupt ein Kabel habe. Ich habe das zwar gefunden, denke aber:"Ob ich bei den ganzen Kabeln noch durchblicke"?

Ich habe ein Smartphone. Es ist nicht richtig eingerichtet. Ich weiß, dass man Screenshots machen kann, habe das auch mal geschafft, dann aber wieder vergessen, wie das geht, weil ich es kaum nutze.
Ich weiß nicht, wie ich Musik auf das Smartphone bekomme und wie man QR-Code´s scannt. Ich könnte mir das sicher "irgendwie beibringen", aber dieses "immer wieder neu" ist mir zuviel. Ich habe Sorge, dass ich nicht mehr mitkomme.

Dann gibt es so viele Anbieter (von x und y) im Internet, wo man sich einen Account anlegen kann: Zum Bestellen, zum Selber verwalten, zum Kommunizieren. ...Mir ist das zuviel. Ich habe Sorge, zu vergessen, für was ich Alles irgendwo Accounts mit was für welchen Zugangsdaten habe. Auch da wieder: auf den Seiten kann sich was verändern, bis ich sie wieder nutze. Es ist zu selten.

In der Stadt sehe ich schon Leute mit ihren "Uhren telefonieren und bezahlen". Ist das sinnvoll, dass man das macht und weiß, wie es geht? Mir erscheint das wie eine riesengroße Aufgabe, um die ich mich "auch noch kümmern muss", neben diversen Dingen in der Nicht-Online-Welt.

Wie geht es Euch damit? Habt Ihr irgendwelche Tipps?

Sag' einfach was an. Ich bin kaum im Zweifel darüber, dass wir das ziemlich schnell gelöst kriegen.

Wie schon gesagt, ich habe schon ziemlich viele von diesen technischen Problemen gelöst.

Wenn du magst, können wir auch gerne telefonieren. Vielleicht ist das einfacher.
 
Okay, du möchtest gerne konkrete Tipps.
Immer her mit deinen Fragen, anderen im Forum wurde doch auch schon geholfen.

Ich fange einfach mal an.
QR-Codes lassen sich einfach erkennen. Zuerst die Kamera einschalten, dann das quadratische Symbol auswählen.
Jetzt nur noch auf den Code gehen, und wenn der Link erscheint anklicken.
Fertig.

Screenshots und andere Funktionen des Smartphones wie die Taschenlampe findet man normalerweise, wenn man vom obersten Rand des Displays mit dem Finger herabwischt. Muss meist zweimal hintereinander gemacht werden.

Ich kann verstehen, das manche Menschen es zeitaufwendig finden, sich in neue Technik einzuarbeiten.
Man muss da vielleicht auch Interesse und Lust dazu haben. Oder man ist neugierig wie etwas funktioniert.
Hat man aber erst einmal die Grundlagen verstanden, kann man dieses Wissen auf fast alles übertragen.
Man versteht leichter wie Menüs aufgebaut sind, und findet sich auch in neuen Anwendungen und Apps schneller zurecht.

Es gibt tatsächlich die älteren Menschen, die immer noch der alten Technik und Gewohnheiten anhängen. Da wird dann erst abends nach 20 Uhr irgendwo angerufen, da es dann billiger ist.
Auch wenn man schon jahrelang eine Flatrate hat.
Natürlich wird dann auch immer noch erwartet, das Fotos von der Familie mit der Post zugeschickt werden.

Das Gegenteil habe ich aber auch schon erlebt.
Als der 80 jährige Großvater zB mal anfragte, warum die Taufe denn nicht per Livestream übertragen werden sollte. Er konnte nämlich krankheitsbedingt nicht teilnehmen.

Ein wenig liegt es also auch an jeden selbst, ob man sich zumindest in die Grundlagen ein wenig einarbeitet.
Mit ein wenig Geduld ist das schon machbar.
Man muss ja auch nicht jeden Schnickschnack mitmachen.
Ich frag mal ganz doof, muss man um QR Codes zu scannen nicht erst einmal eine QR Code Scanner App runterladen? Das musste ich zumindest bei meinem Smartphone.
 
Ich kam besser im Leben klar, als es den ganzen Kram noch nicht gab. Ich mach's halt mit, nutzt ja nix, man will ja nicht abgehängt werden und ausgegrenzt werden. Spaß daran, hab ich nicht.
Höher, schneller weiter, immer mehr und mehr -> Nicht meine Welt .
Und wozu all der Terz? In 40, 50 Jahren liegt man in ner Kiste und hat nix mehr davon.

Ich werd schon noch flüchten irgendwann.
Digital detox. Den Jakobsweg gehen, so was in der Art.
Ich hab mir das auch alles mühevoll selber angeeignet und hatte null Hilfe. Habe dann aber auch durch die kleinen Erfolge und Fortschritte immer mehr Vertrauen gewonnen, nicht zu schnell aufzugeben. Wichtig ist es sich nicht zu überfordern und sich zuviel auf einmal aneignen zu wollen. Geh es Schritt für Schritt an, immer das was du gerade brauchst. Du musst nicht alles können was deine Kollegen, Freunde, Bekannten etc können. Geh dein eigenes Tempo. Nutze das was du brauchst.
 
Ich hab mir das auch alles mühevoll selber angeeignet und hatte null Hilfe. Habe dann aber auch durch die kleinen Erfolge und Fortschritte immer mehr Vertrauen gewonnen, nicht zu schnell aufzugeben. Wichtig ist es sich nicht zu überfordern und sich zuviel auf einmal aneignen zu wollen. Geh es Schritt für Schritt an, immer das was du gerade brauchst. Du musst nicht alles können was deine Kollegen, Freunde, Bekannten etc können. Geh dein eigenes Tempo. Nutze das was du brauchst.
Das ist nicht der Punkt bei mir.
Ich bin (halbwegs) in der Branche tätig.
Hab eine Hassliebe dazu entwickelt, weil es mich ankotzt über Jahre ständig neueste Dinge nutzen zu müssen, die mich eigentlich nicht voran bringen im Leben sondern ich eher damit nur anderen Leuten einen Gefallen tue.

Ein Leben immer am hinterherhecheln, ja nicht den Anschluss zu verlieren ist für mich kein Leben.
 
Das ist nicht der Punkt bei mir.
Ich bin (halbwegs) in der Branche tätig.
Hab eine Hassliebe dazu entwickelt, weil es mich ankotzt über Jahre ständig neueste Dinge nutzen zu müssen, die mich eigentlich nicht voran bringen im Leben sondern ich eher damit nur anderen Leuten einen Gefallen tue.

Ein Leben immer am hinterherhecheln, ja nicht den Anschluss zu verlieren ist für mich kein Leben.

Wenn du das als so belastend empfindest, ist das nicht gut für dich.
Da würde ich versuchen an mehr Gelassenheit zu arbeiten, um mich zu schützen.

Was muss, muss. Arbeit ist lebenslanges Lernen, das geht nicht mehr anders.
Wenn das zu belastend bleibt, Leben so kein Leben mehr ist, würde ich ernsthaft darüber nachdenken, welche einfachere Tätigkeit mein Leben für mich entstressen könnte und finanzielle Einbußen in Kauf nehmen.
 
Ich liebe die "neue Technik".

Finde es spannend, was man alles machen kann und finde, es erleichtert das Leben.

Es wird doch eher einfacher, gerade bei sowas wie dem neuen Drucker.
Wenn beide Geräte im selben WLAN sind, geht die Installation fast von selbst. Man braucht keine CD und muss auch keine Treiber suchen.

Das sehe ich auch so. Am meisten Spaß macht es mit mit der Technik zu experimentieren. So ist es mir nun gelungen in einem Linux-System Windowsprogramme zu installieren. Und das mit 70 Jahren.
 

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