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SVV - Narben offen zeigen?

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Ja hast ja recht Sinsandra!
Ich wollte jetzt nicht auch noch anfangen zu bezweifeln, das sie angeglotzt wird.
Nun schreibe ich es doch so wie ich es sehe bzw. mir denke: Daß die Leute möglicherweise doch zweimal (kurz) gucken, daß finde ich völlig normal. Genau das ist wahrscheinlich schon zuviel.

Und selbstverständlich gafft oder glotz man nicht, wenn einer "anders" ist. Aber auch Du anständig erzogenes Menschenkind wirst mir nicht weiß machen wollen, daß Du nicht zwei Sekunden länger guckst, als wenn es Dich in keinester Weise irritiert oder gar kalt läßt.

in Ordnung?
Außerdem war es nicht an die TE gemeint, sondern eher an einige Beiträge. Stand aber leider nicht dabei.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja hast ja recht Sinsandra!
Ich wollte jetzt nicht auch noch anfangen zu bezweifeln, das sie angeglotzt wird.
Nun schreibe ich es doch so wie ich es sehe bzw. mir denke: Daß die Leute möglicherweise doch zweimal (kurz) gucken, daß finde ich völlig normal. Genau das ist wahrscheinlich schon zuviel.

Und selbstverständlich gafft oder glotz man nicht, wenn einer "anders" ist. Aber auch Du anständig erzogenes Menschenkind wirst mir nicht weiß machen wollen, daß Du nicht zwei Sekunden länger guckst, als wenn es Dich in keinester Weise irritiert oder gar kalt läßt.

in Ordnung?
Außerdem war es nicht an die TE gemeint, sondern eher an einige Beiträge. Stand aber leider nicht dabei.

wir sprechen aber von gaffen und glotzen und nicht mal kurz drauf schaun, ist schon klar das man schaut, aber wenn man länger als paar sekunden drauf schaut manchmal sogar paar minuten immer wieder das nervt halt....oder dumme sprüche.
 
Bei der gesamten "heissen" Diskussion hier würde mich mal interessieren wie die Fachleute "anglotzen" oder "gaffen" definieren?

Habe vor einigen Jahren durch einen Motorradunfall großflächige Schürfungen auf der gesamten linken Seite (Bein, Oberkörper, Arm, Schulter) davon getragen. Der Sommer ein Jahr später hinterließ dann noch eine wunderbar, und sehr offensichtliche, stark rot-violette, großflächige Narbenlandschaft.
Dass andere Menschen mich im Freibad angeschaut haben (meinetwegen auch "minutenlang") empfand ich damals als völlig normal, ich würde bei ähnlichen Erscheinungsbilder nicht anders reagieren! Der springende Punkt dabei ist aber, 1. WAS anderer Mensch dabei denkt, und 2. wie man selber damit umgeht!

Niemand kann mir, egal wie ach so gut seine Erziehung ist, glaubhaft machen das er/sie nicht auch mal genauer hinschaut wenn Menschen mit erkennbaren "Veränderungen" ins Blickfeld geraten!
Die Welt ist voll mit Abnormitäten, sei´s durch voll tättowierte, voll gepiercte Menschen, Menschen mit Brandings, Mißbildungen, amputierten Gliedmaßen, oder sei´s durch vernarbte Gliedmaßen!
Eine "perfekte" Welt also wenn man Blicke von sowas abwendet? Ja leb ich hier im Traumland und wäre der einzig BLÖDE der hinschaut??
Wahrscheinlich ja!

Mal schauen wann als nächstes dann die Diskussion los geht das Ritzer ausgegliedert oder gemieden werden, weil ja plötzlich in der perfekten Welt ja niemand mehr Kenntnis von einem nimmt, bzw., bevor es zu potentiellen Blicken kommen könnte Mensch es vorzieht seinen Blick lieber ins Umfeld schweifen zu lassen...

Lebt damit und fertig! Aber sicher kein Anlass daraus ein Thema oder ein Drama zu kreieren!
Und btw, auch mir brauch nicht jeder Borderliner oder anderweitig kranker Mensch gleich seine Lebensgeschichte auf´s Auge drücken - auch dann nicht wenn ich mitunter länger als einen Augenblick auf seine "Kunstwerke" schaue!

In Richtung TE bzw. EP finde ich im allgemeinen lediglich die Aussage traurig das scheinbar die Eltern Bescheid wissen, nicht aber die Geschwister! Frag mich wie´s ansonsten mit der "Kommunikation" innerhalb der Familie ausschaut? Aber gut, scheinbar nicht mehr relevant...


Gruß
 
Bei der gesamten "heissen" Diskussion hier würde mich mal interessieren wie die Fachleute "anglotzen" oder "gaffen" definieren?

Habe vor einigen Jahren durch einen Motorradunfall großflächige Schürfungen auf der gesamten linken Seite (Bein, Oberkörper, Arm, Schulter) davon getragen. Der Sommer ein Jahr später hinterließ dann noch eine wunderbar, und sehr offensichtliche, stark rot-violette, großflächige Narbenlandschaft.
Dass andere Menschen mich im Freibad angeschaut haben (meinetwegen auch "minutenlang") empfand ich damals als völlig normal, ich würde bei ähnlichen Erscheinungsbilder nicht anders reagieren! Der springende Punkt dabei ist aber, 1. WAS anderer Mensch dabei denkt, und 2. wie man selber damit umgeht!

Niemand kann mir, egal wie ach so gut seine Erziehung ist, glaubhaft machen das er/sie nicht auch mal genauer hinschaut wenn Menschen mit erkennbaren "Veränderungen" ins Blickfeld geraten!
Die Welt ist voll mit Abnormitäten, sei´s durch voll tättowierte, voll gepiercte Menschen, Menschen mit Brandings, Mißbildungen, amputierten Gliedmaßen, oder sei´s durch vernarbte Gliedmaßen!
Eine "perfekte" Welt also wenn man Blicke von sowas abwendet? Ja leb ich hier im Traumland und wäre der einzig BLÖDE der hinschaut??
Wahrscheinlich ja!

Mal schauen wann als nächstes dann die Diskussion los geht das Ritzer ausgegliedert oder gemieden werden, weil ja plötzlich in der perfekten Welt ja niemand mehr Kenntnis von einem nimmt, bzw., bevor es zu potentiellen Blicken kommen könnte Mensch es vorzieht seinen Blick lieber ins Umfeld schweifen zu lassen...

Lebt damit und fertig! Aber sicher kein Anlass daraus ein Thema oder ein Drama zu kreieren!
Und btw, auch mir brauch nicht jeder Borderliner oder anderweitig kranker Mensch gleich seine Lebensgeschichte auf´s Auge drücken - auch dann nicht wenn ich mitunter länger als einen Augenblick auf seine "Kunstwerke" schaue!

In Richtung TE bzw. EP finde ich im allgemeinen lediglich die Aussage traurig das scheinbar die Eltern Bescheid wissen, nicht aber die Geschwister! Frag mich wie´s ansonsten mit der "Kommunikation" innerhalb der Familie ausschaut? Aber gut, scheinbar nicht mehr relevant...


Gruß

Warum muss man minuten lang auf eine person starren? Das ist unhöflich und sowas macht man nicht!! Egal wie der jenige aussieht. Nur weil du es anscheinend normal findest leute wegen besonderheiten minutenlang anzustarren muss es nicht gleich normal sein für jeden und auch noch akzeptabel. Ich schaue auch niemanden an der ein enstelltes gesicht hat, zumindest nicht minuten lang, weil ich mir denke das es ihm unangenehm ist. Ich komme mir dann echt vor wie im zoo die tiere.........die man minutenlang anstarrt......und menschen sind keine tiere.....ich finde es ja sogar für tiere schon schlimm genug......dein benehmen ist einfach rücksichtslos und daher würde ich dir unterwegs wirklich einen blöden spruch entgegen knallen.

Ich finde wenn man kurz drauf schaut, vielleicht mehr als kurz ok, jeder ist neugierig und es ist ja auch auffallend. Aber wenn man minuten lang drauf starren muss und die ganze zeit mich beobachtet, dann ist das einfach glotzen und gaffen.....und finde sowas einfach nur total blöd und dumm. Sorry aber ist so. Wenn ich einen menschen im rollstuhl sehe oder einen kleinwüchsigen, dann schaue ich vielleicht kurz hin, aber emfinde das als normal und schaue auch wieder weg, warum auch die ganze zeit hinstarren, als hätte man nichts besseres zutun als das ganze zu beobachten.....ich meine es ändert sich nichts dran wenn er weiter glotzt...und der mensch wird noch haufen so welcher leute sehen.

Eigentlich sollte sowas schon total normal sein und die leute sollten die leute auch als normal ansehen und nicht als etwas unnormales.......denn wenn jemand die ganze zeit einen anstarrt kommt man sich nun mal anders, unnormal vor......und das ist man nicht, nur weil man körperlich anders aussieht. Von innen sind wir alle gleich, damit meine ich nicht den charakter sondern die inneren organe.....also nichts ausergewöhnliches.....🙄

Ich hab schon oft erlebt, z.b. an der ampel, wie ein typ den anderen kumpel gesagt hat hey schau mal das mädel, krass oder die arme?? Das liebe ich total, wenn man was zu sagen hat über mich soll man es mir direkt sagen...und nicht hinter meinem rücken reden. Aber so sind die menschen, die denken es wäre total normal andere leute wegen irgendwas anstarren zu müssen, aber das ist es nicht.......es wäre normal sie so zu akzeptieren wie sie sind.
 
Warum muss man minuten lang auf eine person starren? Das ist unhöflich und sowas macht man nicht!! Egal wie der jenige aussieht. Nur weil du es anscheinend normal findest leute wegen besonderheiten minutenlang anzustarren muss es nicht gleich normal sein für jeden und auch noch akzeptabel.
Ich würde es begrüßen wenn Du, anstatt jedesmal zu interpretieren, Aussagen so widergibst oder ansprichst wie sie gemacht wurden!
Voraussetzend natürlich das Dir die Setzung und Bedeutung von Anführungszeichen geläufig sind.
Die Typen an der Ampel: haben sie Dich auch minutenlang angegafft?
Also meine Zeit ist leider zu kostbar als das ich Minuten mit solch einer Nichtigkeit verbringen könnte, aber 30 Sekunden können manch empfindlicher Seele ja auch schon wie Minuten vorkommen...
Aber stopp, es gibt echt Menschen die ich ob der Ein oder Anderen "Besonderheit" auch minutenlang anschaue! Du findest das inakzeptabel? Generell? Oder gibt´s auch Ausnahmen, Deiner Ansicht nach?


dein benehmen ist einfach rücksichtslos und daher würde ich dir unterwegs wirklich einen blöden spruch entgegen knallen.

Nein! DEIN Benehmen ist rücksichtslos, denn das was Du schreibst sind lediglich freie Interpretationen dessen was andere Leute meinen! DU versuchst mir etwas in die Schuhe zu schieben, für Dich ist jede Aussage die Dir nicht in den Kram paßt "rücksichtslos", "inakzeptabel" etc. pp!!
Dass Du mir dann u.U einen blöden Spruch entgegen bringen würdest ist für mich lediglich Ausdruck einer Hilflosigkeit! Denn immer wenn man nicht mehr weiter weiß ist "rumpöbeln" ein beliebtes Stilmittel!



Ich finde wenn man kurz drauf schaut, vielleicht mehr als kurz ok, jeder ist neugierig und es ist ja auch auffallend.
AHA!! Also auch? Oder nur so wie´s DIR in den Kram paßt??

Eigentlich sollte sowas schon total normal sein und die leute sollten die leute auch als normal ansehen und nicht als etwas unnormales.......
Korrektur: Nicht "eigentlich" sondern IST!
Vielleicht nicht in Deiner Welt, in meiner schon!
Und wen bezeichnest Du denn bitteschön als "die Leute"?
Ich sag mal, Einbildung ist auch eine Bildung...
Glücklicherweise bestimmst Du keine Verhaltensweisen, schon garnicht meine. Ich schaue mir gern Menschen an, sei´s weil sie tättowiert sind, sei´s weil sie meiner Definition von Schönheit entsprechen, oder sei´s weil sie, warum auch immer, nicht dem "Normalen" entsprechen!
Über das WIE ich das tue habe ich hier nichts geschrieben, doch Du meinst über mich richten zu können!
Über das WAS ich dabei denke habe ich hier nichts geschrieben, doch Du meinst alle Denkweisen zu kennen!
Sag mal, was denkst Du wer Du bist?


Ich hab schon oft erlebt, z.b. an der ampel, wie ein typ den anderen kumpel gesagt hat hey schau mal das mädel, krass oder die arme?? Das liebe ich total, wenn man was zu sagen hat über mich soll man es mir direkt sagen...und nicht hinter meinem rücken reden. Aber so sind die menschen, die denken es wäre total normal andere leute wegen irgendwas anstarren zu müssen, aber das ist es nicht.......es wäre normal sie so zu akzeptieren wie sie sind.

Verallgemeinern! Jepp, das ist´s was im Notfall immer zieht!
Zu Deinem letzten Satz: WO bitteschön liest Du in meinen Zeilen das ich irgendwelche Menschen nicht AKZEPTIERE?
Ganz geschweige: WO akzeptierst Du mich wie ich bin?
Wobei, eine Antwort darauf nicht erforderlich ist...nicht weil ich hier jemanden Wortverbot erteilen will, sondern WEIL DU MICH NICHT KENNST!!!

und auch wenn´s aus der Mode kommt, trotz "allem" noch einen,

Gruß
 
Die Tochter einer Freundin fügt sich Narben zu. Geglotzt habe ich nicht. Ich habe das Gespräch gesucht, weil sie meinte, mir könnte sie es zeigen, was ich sehr lieb und vertrauensvoll fand.🙂

Aber fremde Menschen, die mit entstellten Narben, die sie sich selber zufügen - ihr habt keine Schuld, nur hält der Vergleich mit Menschen, die wirklich entstellt sind hier nicht Stand- in luftigen Shorts und T-Shirts zu sehen, macht mich fassungslos. Was soll ich denn denken? Ich denke: "Mein Gott, da ist ein Mensch, der ist krank und unter Druck. Und er scheint dieses wie Jesus am Kreuz nach Außen tragen zu wollen, um Aufmerksamkeit zu bekommen." Das ist legitim, aber genau wie bei Fixern oder schweren Alkoholikern mit Gesichtsentstellungen nichts, was mich nun erfreut.

Das irgendwann die Sucht sich zu verletzen (sich zu spüren) dann eventuell nicht mehr vorhanden ist, und man wieder normal leben möchte, das ist nachvollziehbar. Nur, diesen verdammten Stempel, den werdet ihr leider nie wieder los.
Und das tut mir von Herzen Leid.
 
"....es gehört zu euch und erzählt auch eine lebensgeschichte.....die ihr mit gemacht habt."

Zitat Ende.


Genau.

Es erzählt irgendwas.

Und ich habe keine Lust, mir etwas erzählen zu lassen von mir vollkommen unbekannten Menschen.

Ich nehme das so hin wie Vollbärte oder Ohrläppchen-Tunnel oder andere Dinge von großer Unattraktivität.

Aber es muss echt nicht sein, dass man die Ärmchen ständig vorgeführt bekommt.

Der Nächsten drücke ich eine Tube Bepanthen in die Hand...


Sehr gut. Kann ich nur unterschreiben.
Sie laufen rum und zeigen ihre selbstgemachten Narben. Sie halten sich dabei für Verletzt. Doch es gibt auch Menschen die keine Narben haben.Und vielleicht viel verletzter sind.
Oder Menchen die ihr Trauma verarbeitet haben. Auch wenn es schwer ist. Für die ist es ein Schlag ins Gesicht, wenn sie hart gekämpft haben. Besonders dann wenn andere mit ihrem Hilfeschrei zwingen wollen zu helfen, wobei er sich auch alleine helfen musste.
Ich habe ein Vorurteil gegen Leute die sich ritzten. Weil ich denke, sie sehen nur sich und ihre Probleme. Nie gucken sie wie es einem anderen geht. Ein Mädchen dass sich verletzt, weiß nicht, wie sehr sie damit ihre Mutter oder ihre Freunde auch schneidet.
 
Sehr gut. Kann ich nur unterschreiben.
Sie laufen rum und zeigen ihre selbstgemachten Narben. Sie halten sich dabei für Verletzt. Doch es gibt auch Menschen die keine Narben haben.Und vielleicht viel verletzter sind.
Oder Menchen die ihr Trauma verarbeitet haben. Auch wenn es schwer ist. Für die ist es ein Schlag ins Gesicht, wenn sie hart gekämpft haben. Besonders dann wenn andere mit ihrem Hilfeschrei zwingen wollen zu helfen, wobei er sich auch alleine helfen musste.
Ich habe ein Vorurteil gegen Leute die sich ritzten. Weil ich denke, sie sehen nur sich und ihre Probleme. Nie gucken sie wie es einem anderen geht. Ein Mädchen dass sich verletzt, weiß nicht, wie sehr sie damit ihre Mutter oder ihre Freunde auch schneidet.

Du urteilst gerade über die sich verletzten......und schiebst sie alle in die selbe schublade.....jeder leidet, denkst du nicht das die die sich ritzen auch ein trauma haben oder sogar mehrere? Meinst du die machen das absichtlich um aumferksamkeit zu erregen, nur weil sie kurzärmlig drausen rum laufen? Es gibt so welche fälle, aber die meisten leiden, haben halt eine lösung für sich gefunden um den schmerz erträglich zu machen und schneiden sich halt. Manche leute die ein trauma haben und sich nicht schneiden, die gehen anders mit ihrem schmerz um, trinken, nehmen drogen, oder haben selbstschändigenden sex...das hinterlässt keine spuren....aber auch die haben eine lösung gefunden um das ganze erträglich zu machen. Jeder geht anders damit um, daher tu nicht die wo sich äuserlich verletzen als böse hinstellen. Wenn sie ihre wunden zeigen dann nur zurecht, sie gehören nun mal zu der person und viele sinst schon weg vom svv. Wie z.b. ich, ich habe auch viele traumas und leide immer noch, verletzte mich aber schon seit zwei jahren nicht mehr in dem ich mich schneide, daher sieht man zwar die narben aber alle haben trotzdem noch die vorurteile......aber was dahinter steckt das wissen die nicht. Und das die wo sich verletzten nur auf sich schaun, das stimmt nicht.....die sehen auch andere.....aber gings dir mal richtig schlecht, also wirklich so richtig? Wenn es dir so schlecht gehtst, hast du keine kraft dich um andere zu kümmern, sollst du auch nicht, schließlich sollst du gesund werden und die anderen müssen auf sich selbst schaun und handeln. Du bist kein babysitter für andere. Also auch wenn ich troztdem obwohl es mir scheiße geht nach anderen schaue, muss ich trotzdem mehr auf mich schaun. Also heißt wenn die leute dich sich verletzen nicht auf andere achten wie es dennen geht, dann machen die das schon richtig, es ist zwar hart, aber die müssen selbst für sich sorgen und dürfen nicht dauernd anderen helfen. Das sagt jeder therapeut. Aber eigentlich sieht es ja anders aus, gerade die wo sich verletzen besser gesagt die wo ein trauma haben, haben sehr viel mitgefühl und schaun auf andere wie es dennen geht. Vielleicht die wo du gesehen hast, oder kenngelernt hast, steckten tief drinnen, gerade wenn sie sich noch verletzen und haben einfach keine kraft auf andere zu schaun, ist dir das mal in den sinn gekommen? Soll jetzt nicht böse sein, aber ich kann auch nicht dauernd meine mutter fragen wie es ihr geht udn mir jeden tag anhören wie schlecht es ihr geht........ich mache das schon zu viel und eigentlich sollte ich auf mich schaun. Daher ist es richtig so das borderliner genauso wie andere leute mit problemen und krankheiten auf sich schaun und nicht auf andere leute! So wollte ich nur mal kurz schreiben......ich hasse diese vorurteile gegen über borderliner, die wo sich selbst verletzen....das ist nur ein mittel mit dem ganzen leid fertig zu werden, und nicht ein mittel um andere menschen unter druck zu setzen und um aufmerksamkeit zu erregen.....das sieht vielleicht so aus, aber keiner weis wie es in den menschen aussieht...und keiner wird es jemals verstehen können, der nicht selbst sich verletzt.
 
Menschen mit vernarbten Armen (Beinen, Fußgelenken, Bäuchen etc.) haben immer auch eine Leidensgeschichte. Mir ist noch NIE jemand begegnet, der/die sich geritzt (oder auch mehr) hat, ohne sehr zu leiden.
Ich komme ja nun aus einem therapeutischen Beruf, da war es für mich vielleicht sogar eine noch tiefergehende Überlegeung, ob ich meine Narben verstecken muss oder nicht. Aber ich habe beruflich durchweg nur gute Erfahrungen gemacht. Ich bin natürlich des öfteren von PatientInnen darauf angesprochen worden, aber durchweg nur positiv, dass es ihnen Mut gemacht hat, dass das Leben auch mit Narben durchaus sinnvoll sein kann.
Natürlich muss ich mir bewusst sein, dass es Menschen gibt, die "gaffen". Das gehört zum Leben dazu und ich selbst kann mich auch nicht davon freisprechen. Ich werde nie vergessen, wie ich wärend meiner Ausbildung einen Dozenten hatte (Arzt) der beim ersten Frühlingserwachen mit hochgekrämpelten Armen in den Klassenraum kam. Die ganze Klasse war erfüllt vom sprichwörtlichen betroffenen Schweigen. Der Mann hatte Arme, ich dachte, der muss als Kind irgendwie in den Häcksler gefallen sein. Er klärte uns dann auf, dass das was wir da sahen vom SVV kommt weil er als Jugendlicher sich nicht anders zu wehren gewusst hatte gegen das Diktat seiner Eltern. Es hat ein paar Unterrichtseinheiten gedauert, das ich zu Beginn des Unterrichts nicht mehr hinsehen musste, aber irgendwann wars dann ok. Aber dieser Mann hat mir meine Scheu vor meinen Narben genommen und ich bin ihm sehr dankbar dafür.

Lieben Gruß
Silan
 
Das Problem mit dem Ritzen ist ja leider, dass es irgendwie auf eine verrückte Art und Weise "Mode" geworden ist. Ich erinnere mich noch gut an meine Zeit am Gymnasium. Da ritzten sich gleich mehrere Mädchen, die bestimmt nicht alle traumatisiert waren. Nein, diese Mädchen taten das einfach nur, um Aufmerksamkeit zu bekommen und ihre Narben in der Klasse herumzeigen zu können.

In meiner Familie gab es auch einmal einen Fall von Ritzen, das ist mir schon sehr nahegegangen. Wir haben dann darüber gesprochen und die Person ritzt sich inzwischen nicht mehr, worüber ich sehr froh bin. Bei ihr ging das Ritzen wohl zurück auf ein Gefühl der Überforderung und gleichzeitigen körperlichen Schmerzen chronischer Natur.

Eine ehemalige Freundin von mir ritzte sich ebenfalls. Sie kam dann in kurzen Ärmeln zur Schule, die frischen Narben waren gut sichtbar. Wenn man selbst psychische Probleme hat, unter großem Schulstress steht und sich in einer schwierigen Situation befindet, dann ist so etwas schon sehr belastend. Vor allem, weil diese Freundin (solange ich Kontakt zu ihr hatte) Psychotherapien, wie in einem früheren Beitrag erwähnt, ablehnte.
Da wusste ich ehrlich gesagt auch nicht mehr, was ich machen sollte, denn mehr, als für die Person da zu sein, kann man eigentlich kaum tun. Ich denke, ich war eine gute Freundin, habe mir leider immer ziemlich viel gefallen lassen, und irgendwann hat es mir dann eben gereicht - Narben hin oder her.

Wenn jemand sich noch ritzt und die Narben offen zeigt, dann interpretiere ich das als Hilfeschrei und empfehle therapeutische Unterstützung.

Wenn jemand sich vor Monaten oder Jahren mal geritzt hat, dann soll er/sie so rumlaufen, wie er/sie will. Man kann doch nicht ewig langärmelige Pullover tragen.

Mir kommt es aber leider auch ein wenig so vor, als würde man Menschen, die sich ritzen, teilweise ernster nehmen als Menschen, die auch psychische Probleme haben, sich aber nicht ritzen. Diese Erfahrung habe ich leider gemacht (habe mich nie geritzt, wurde jedoch mit Form der Depression diagnostiziert).

Ich weiß nicht, vlt. steckt hinter diesem Phänomen, dass so oft geritzt wird, gerade unter jungen Mädchen, ja auch eine Art "Werther-Effekt"? Möglich wäre es wohl.
 

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