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Studiumabbruch Sinnvoll? Was dann??

MissMayI

Mitglied
[FONT=Arial, sans-serif]Hallo,[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]ich weis der titel ist recht unkreativ, aber was anderes passte nicht als titel^^[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]also ich weis gar nicht, wo ich anfangen soll. Erst mal erzähl ich am besten etwas über mich. Ich bin 22 und studiere im 2. semester geographie. Vorher habe ich 2. semester lang informatik studiert, was mir absolut überhaupt nicht lag. Wieso ich das damals angefangen hatte ist ne andere geschichte, zt aus gefälligkeit meinen eltern gegenüber, zt aufgrund falscher vorstellungen etc.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Ich wollte auch mal eine zeit lang grafik design studieren, aber von dem weg bin ich abgekommen, als ich nach meinem zivi und dann später nache meinem abgebrochenem informatik studium einfach keinen studienplatz bekommen hab. Außerdem sieht der arbeitsmarkt da ja nun wirklich total schlecht aus.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Geographie hab ich angefangen, weil es von den fächern die ich mit meinem schnitt studieren kann, das war was den besten kompromiss zwischen interesse und nützlichkeit zu bilden schien.[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Naja nun bin ich jedenfalls im 2. semester geogrpahie und bin nicht das erste mal darüber am nachdenken, ob ich nicht abbrechen sollte. Ich fühle mich irgendwie total überfordert mit meinem studium. Mein erstes semester habe ich nur mit mühe und not überstanden. Denn obwohl ich 2 von 3 klausuren bestanden hab und in einer davon immerhin 2/3 selbst beim wiederholungsversuch durchgefallen sind, bin ich mit dem ergebnis nicht so wirklich zufrieden, was wahrscheinlich hauptsächlich daran liegt, dass ich mir von dem aufwand den ich bisher betrieben habe, bessere leistungen erhofft hätte. Ich habe das vergangene semester wirklich alles gegeben was ich konnte und das vor dem hintergrund, dass es ein noch relativ "einfaches" semester war. Ich musste mit meinem nebenfach bereich noch nicht anfangen und hatte auch weniger veranstaltungen als dieses semester.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Mit dem was derzeit auf mich zukommt fühl ich mich einfach absolut überfordert. Hausarbeiten, referate und exkursionen zusätzlich zu dem vorlesungsumfang den ich schon letztes semester hatte. Und dadurch dass ich noch nie so richtig referate gehalten hab und auch keine ahnung hab, wie man hausarbeiten schreibt, kommt da noch mal extra viel auf mich zu (ich darf mein referat in nem hörsaal mit mikro halten und ich gehör nicht gerade zu den menschen mit viel selbstvertrauen 0.o )[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Ich habe allerdings das gefühl, dass es fundermentale dinge sind, die mir probleme bereiten bzw dass mir bestimmte grundlegende fähigkeiten zum studieren einfach fehlen, aus welchen gründen auch immer.[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Zum einen fehlt mir einfach die motivation.. ich finde das fach zt zwar interessant, aber ich weis nicht, was ich später damit anfangen soll. Außerdem mag ich dieses ganze wissenschaftliche arbeiten mit hausarbeiten und referaten überhaupt nicht. Und da stehe ich ja grad erst am anfang, das soll wohl noch viel schlimmer werden vom umfang her.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Ich habe aber auch probleme beim lernen. Ich hab eigentlich nie so richtig gelernt, wie man lernt. Ich lass mich extrem leicht ablenken, hab kein lernkonzept, keine wirkliche zeitplanung und scheitere stets bei dem versuch, irgend einen plan in meinen alltag zu bringen. Selbstdisziplin ist bei mir so gut wie gar nicht vorhanden, wenns um die uni geht, was die ganze sache noch erschwert.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Obendrein hab ich das gefühl, das ich an leichten depressionen leide, was wohl irgendwie auch an das motivationsproblem gekoppelt ist. Was von beidem nun zuerst da war, kann ich schlecht sagen. Es gibt situationen da kann ich aber einfach mal nen längeren zeitraum gar nichts für die uni machen, weil ich mich einfach zu schlecht fühle und daraus nun garkeine motivation aufbauen kann.[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Ein großes problem ist allerdings, dass ich keine ahnung hab, was ich alternativ machen soll. Mit dem problem beschäftige ich mich schon seit jahren, dass ich nicht weis, was ich beruflich später machen will. Von der studienberatung bis zu engsten freunden hab ich schon leute zu rate gezogen, die mich vlt inspirieren könnten was mir denn so liegen könnte. Mitlerweile bin ich aber eher noch verwirrter als dass ich größere einsichten habe. Ich könnte noch nicht mal sagen, ob ich eher in den bereich kunst oder naturwissenschaften gehöre 0.o[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Ich würde so gerne etwas machen, das mir wirklich spaß macht und mich erfüllt. Und das scheint mein derzeitiges studium irgendwie auch nicht zu sein. Dieser ganze leistungsdruck etc belastet mich einfach so dermaßen und macht mich nur unglücklich. Ich verstehe einfach nicht, warum ich mir das antun muss. Und das muss ich ja auch nicht. Nur mir fehlt es an alternativen.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Meine hobbies kann ich irgendwie schwer mit irgendeinem studium oder beruf verbinden.. musik hören, gitarre spielen, mit freunden feiern, zocken.. gut ich interessiere mich auch recht viel für politik, aber von meinen "softskills" her bin ich nun gar nicht zum politiker veranlagt haha (bin recht wortkarg^^)[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Ich bin ziemlich am verzweifeln, da dies nun mein zweites studium in folge ist, dass mich nicht glücklich zu machen scheint. Ich bin irgendwie unzufrieden. Mich stört eben auch, dass ich recht wenig zeit für meine hobbies hab. Klar das ist nun mal so im studium, aber ich will mich eben auch mehr mit meinen dingen beschäftigen und sehe das studium in gewisser hinsicht nur als zwang an, damit ich irgendetwas mache. Ich habe einfach das gefühl, dass ich mehr zeit für mich selbst brauche.[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Nur würde sich das mit irgend einer ausbildung ändern? Da arbeitet man ja auch im schnitt 8h am tag und gerne auch mal am wochenende.[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Ich weis nicht ob es vor diesem hintergrund nicht vielleicht besser ist, das studium abzubrechen, wenn ich immerhin schon im 2 semester deutlich ins taumeln komme und meine motivation total am boden ist. Ich denke mir oft, dass ich einfach nicht der richtige typ bin fürs studieren. Das ich einfach nur irgend einen beruf lernen sollte und dann jedes wochenende immer nur feiern gehe oder vlt auch mal irgendwann mit ner band auf irgendwelchen gigs spiele xD[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]was mich auch besonders ärgert ist, dass ich schon mehrmals genau an diesem punkt stand (kurz vor abbruch meines informatikstudiums zb, aber auch direkt nach meinem zivi) an dem ich mich auch gefragt hab, was ich mit meinem leben anstellen soll und seit dem noch keinen schritt weiter gekommen bin.[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Das war jetzt relativ viel text, aber spiegelt dennoch nur einen bruchteil der gedanken wieder, die ich derzeit habe. Es ist sehr schwierig das alles geordnet in worte zu fassen. Ich habe mit sicherheit noch einiges wichtige vergessen, aber bei entsprechenden fragen fällt es mir dann natürlich wieder ein, also immer raus damit.[/FONT]
 
Hallo,

suche sofort die Beratungsstelle (die gibt es an jeder Uni) auf
und lasse Dir schnellstens einen Beratungstermin geben.
Schildere Dein Problem. Man wird auch mit gezielten Fragen
herausfinden, was Dir liegt. Nur nicht den Fehler machen und
Dich noch ein paar Semester durchs Studium quälen.
Mein Sohn hat zunächst Jura studiert, welches ihm absolut
nicht gefiel und hat mit Hilfe der Studienberatung sein Fach
gefunden. Es geht vielen Studenten so.
Viele Grüße +++
 
Ja, Beratung könnte Dir wirklich helfen. Und was das Thema "Lernen wie man lernt" angeht, gibt es normalerweise an jeder Uni extra Veranstaltungen für Erstsemester. Ich erinner mich auch an spezielle Seminare/Tutorien, wo man gelernt hat, wie man eine Hausarbeit schreibt, wie man wissenschaftlich arbeitet. Das IST nun mal doch eine andere Welt als das, was man in der Schule macht. Falls diese Veranstaltungen bisher komplett an dir vorbeigegangen sind, hol sie unbedingt nach! Manche davon werden oft auch von Studenten aus höheren Semestern betreut - die wissen also, wovon sie reden, weil sie vor ein paar Jahren in derselben Lage waren.

Tja, was das Abbrechen angeht...ich würd es eher nicht empfehlen. Du hast ja schon ein Studium abgebrochen und keine genaue Vorstellung von einer Alternative. Außerdem hab ich rausgelesen, dass Du das Fach durchaus magst, nur eben mit den Anforderungen, dem Lernen, dem wissenschaftlichen Prozedere nicht klar kommst. DAS ist aber in anderen Fächern genauso wichtig.

Deswegen: lass dich beraten. Das kostet nix und ist für unsichere Studenten gedacht. Die Leute haben täglich mit Leuten zu tun, die solche Sorgen haben. Also kein Grund, sich nicht zu trauen🙂
 
Hallo MissMayl,

Ich gebe Selah recht, was die Seminare angeht. Die gab es während meines Studiums auch "Lernen lernen" und "Wissenschaftliches Arbeiten" - beide sehr zu empfehlen.

Und was die Mundfaulheit angeht: Ich war nach dem Abi ultraschüchtern, habe mich um sämtliche Referate gedrückt und dachte ich muss sterben, wenn ich vor Publikum ein Referat halten muss. Aber meist hält man die doch in einer Gruppe und hat so einen ganz guten Rückhalt und Unterstützung. Ich konnte während des Studiums meine Angst vor Vorträgen komplett abbauen. Sieh es doch mal als Chance.

Dein Text ist irgendwie komisch. Einerseits willst Du am liebsten ein Hobby zum Beruf machen (hast aber keins, was sich dafür eignet, außer vielleicht als Spieletester bei Nintendo), andererseits lässt Du eine interessante Möglichkeit (Grafik Design) unverfolgt, weil es scheinbar wenig Stellen am Arbeitsmarkt gibt. Ich bin der Meinung: wenn Du da mit dem Herzen dabei wärst und es dadurch auch gut macht, dann findest Du später auch eine Stelle.
Und dann kommt es für mich so rüber, als würdest Du lieber über mehr Freizeit verfügen, wahrscheinlich zum ausgehen und zocken. Aber weder Deine Freunde noch irgendwelche Computergames werden Dir später Dein Leben finanzieren. Da musst Du Dich schon auf Dich selbst verlassen und Dich auch in schwierigen Zeiten mal motivieren können. Du willst doch auch nicht ewig abhängig sein von Deinen Eltern. Hast Du überhaupt schonmal selbst richtig gearbeitet?

Ich hab übrigens beides gemacht: Ausbildung und Studium + neben dem Studium noch gearbeitet und trotzdem in 4 Jahren durchgezogen. Beides mit Minimum 40 Stunden Woche, wenn man es wirklich ernsthaft durchziehen will. Und hinterher wird es nicht anders. Du hast einfach meist eine 40 Stunden Woche. Gewöhn dich am besten schonmal dran. Schulzeit und Zivi sind nunmal vorbei.

Das Studium hinschmeißen würde ich nicht, so lange Du Dir noch nicht im klaren bist, was Du machen willst. Da würde ich Dir auch zur Beratung an der Uni oder im Arbeitsamt raten.

Sorry, wenn das jetzt etwas hart klang, bin einfach nicht der Typ für rumsäuseln ;-)

Grüße,
wok_gemuese
 
sry dass ich so lange zum antworten gebraucht hab. Hatte in letzter zeit sehr viel zu tun.
Also erst mal zum thema beratungsstelle: vlt habt ihr das überlesen, weil ich hab das nur kurz einmal erwähnt, aber ich war bereits bei der beratungsstelle meiner uni und auch bei der vom arbeitsamt, beides hat mir nicht wesentlich weitergeholfen.
ja und ich hatte so ein seminar, wo einem gezeigt wird wie man lernt etc., naja aber geholfen hat das soo viel jetzt auch nicht bei mir.
Mein problem scheint einfach die motivation zu sein. Es ist unglaublich schwer, wenn nicht sogar unmöglich sich zu motivieren, wenn man kein ziel hat. Ich weis ja gar nicht, was ich mit geographie anfangen will. Auch wenn es nicht so ist, kommt es einem vor als wär das was man macht sinnlos.. dadurch fehlt einem dann völlig der antrieb. Ich muss mich immer dazu zwingen was für die uni zu machen, und tu das nie aus begeisterung oder sonst was. Hinter allem steht einfach die ganze zeit ein "MUSS". Das ist auf die dauer sehr zermürbend. Und wie ihr schon erkannt habt, mache ich mangelns alternativen weiter. So schlecht steh ich ja jetzt auch nicht da, wenn ich mal bedenke dass ich in meiner letzten wdh prüfung zu den kläglichen 20 gehört hab die von insgesammt über 80 studenten nur bestanden haben. Aber was hab ich mich die wochen davor gequält und die freude danach hat sich in grenzen gehalten, bzw ich war zwar froh dass es vorbei war, aber wirklich gefreut hab ich mich nicht über das ergebnis, weil ich wohl auch was mehr erwartet hätte bei dem aufwand.

zum thema grafik design:
ich weis ja nicht, wie viel DU über diese branche weist, aber es würde bei mir wirklich keinen sinn machen. Es ist ein hobby von mir, dass ich aber nie so extrem ausgeübt hab, wie es manch anderer aus dem bereich tut. Die konkurrenz ist riesen groß und die vorraussetzungen um da durchzustarten sind auch ziemlich hoch, dagegen wirke ich wie ein schlechter amateur. Die meisten unternehmen verlangen schon halb ausgebildete grafik designer für ihre praktikumsstellen. Wer da nicht alle relevanten programme sehr gut beherrscht braucht sich eig gar nicht erst bewerben. Dann wollen viele auch noch, dass man ein grundstudium in dem bereich schon abgeschlossen hat, was insofern wieder paradox ist, dass nicht wenige unis ein vorangegangenes praktikum sehen wollen, bevor man zugelassen wird. Da beist sich die katze in den schwanz. Hinzu kommt dann auch noch, dass ich einige leute kenne, die in diesem bereich arbeiten und die einblicke die ich da bekommen hab, doch sehr ernüchternd waren. Wirklich nur sehr wenige leute kriegen dann wirklich interessante jobs, viele sind eher unzufrieden, mit dem was sie machen.
Tja und die praxis hat es ja bewiesen, ich hab bisher weder einen studienplatz noch ein praktikum erlangen können, denke also das ist nicht der richtige weg.

ich hab einfach sehr oft das gefühl, dass mich das studium überfordert und ich es auf lange sicht nicht packen werde. Im großen und ganzen bin ich unzufrieden, was vlt auch am mangelnden ehrgeiz liegt, aber den kann man nun nicht einfach herzaubern, der ist entweder da oder nicht da. Ich weis nicht, ob ich momentan das richtige tue, oder das ne sackgasse für mich ist.
Es liegt nicht daran, dass ich nicht arbeiten will, wie du das vlt aufgefasst hast selah, sondern dass das was ich mache mir auch irgendwie spaß machen soll. 40h/w einen job zu machen, den man nicht ausstehen kann, ist sicher anstrengender als 100h/w ein job der einem spaß macht und bei dem man auch einen gewissen ehrgeiz hat.
Und btw als zivi arbeitet man 40h 😉 Da hab ich schon nen eindruck bekommen, wie es ist wenn man nen job hat, der nicht zu einem passt.. für längere zeit im altenheim arbeiten wär für mich zb die hölle^^
 
Zuletzt bearbeitet:
hi, ich weiß nicht ob ich dir helfen kann, aber ich verstehe genau was du meinst. ich habe nämlich das gleiche problem zur zeit! Und ich habe meine Situation in vielen deiner Aussagen wiedererkannt.

Ich studiere im 2. semester, will aber abbrechen. Ich bin wenig motiviert, was größtenteils an den Fächern liegt. (Ich wusste nicht dass dieser Studiengang soooooo viel Mathe beinhaltet und das ist mal überhaupt nicht mein Fach).
Aber was dann? Hab schon nach anderen möglichen Studien geguckt, aber nichts war dabei wovon ich überzeugt war, dass es mir (drei Jahre lang oder länger) gefällt. Entweder es ist zu speziell, was langweilig werden könnte oder es ist zu breit, was zu viele uninteressante Fächer beinhaltet, oder mich hat was anderes gestört. Und ich möchte es halt vermeiden, dass ich noch n Studium anfange und dann wieder abbreche.

Eine Ausbildung machen? Klar, klingt gut, aber ist doch was anderes. Würde mich dann vielleicht irgendwie dumm fühlen, weil ich ein Studium nicht schaffe. Klar, ich habe jetzt schon viel erreicht. Ich studiere an einer Uni in Holland, Unterricht auf Holländisch, Bücher etc auf Englisch, Zulassungskriterien alle erfüllt,... Aber was habe ich davon, wenn ich das Studium (dieses oder ein anderes) nicht durchziehe?

Zudem habe, ich genau wie du, keine Idee, in welche berufliche Richtung ich mich orientieren will. Ich habe viele Interessen, kenne teilweise meine Stärken, habe aber leider noch nicht den passenden Beruf dazu gefunden! 🙄

Wie gesagt, helfen kann ich dir damit wahrscheinlich nicht, aber du bist nicht alleine mit deinem Problem 😉
Und vielleicht gibt es ja jemand anderen hier, der uns helfen kann?!
 
Zudem habe, ich genau wie du, keine Idee, in welche berufliche Richtung ich mich orientieren will. Ich habe viele Interessen, kenne teilweise meine Stärken, habe aber leider noch nicht den passenden Beruf dazu gefunden! 🙄

Wie gesagt, helfen kann ich dir damit wahrscheinlich nicht, aber du bist nicht alleine mit deinem Problem 😉
Und vielleicht gibt es ja jemand anderen hier, der uns helfen kann?!

Hallo ihr!

Hab grad zufällig das Forum hier gefunden und muss euch gleich schreiben, da mir vieles so bekannt vorkommt! Ich bin 26, studiere im 10. Semester BWL und bin GOTTSEIDANK bald fertig. Es ist nich so,dass mir das Lernen großen Spaß macht.

Genau wie ihr habe ich viele, viele Interessen und 'das eine richtige' für mich noch nicht gefunden (und ich bin sowohl älter als auch studiumstechnisch weiter 😉 ).Ich hab mich jedoch inzwischen mit der Vorstellung angefreundet, dass es 'das eine richtige' für mich schlicht und einfach nicht GIBT. Das heißt nicht, dass man niemals glücklich werden kann mit dem, was man tut, sondern dass man nicht ewig das selbe tut oder einfach mehrere Dinge gleichzeitig. Und lasst euch nicht einreden, dass das nicht geht, für mich gings schon immer. Das ist auchs so eine typisch deutsche Einstellung. Sucht mal nach der Autorin Barbara Sher und dem Buch 'Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast'. Umständlicher Titel, aber tolles Buch! So Leute wie wir sind nämlich nicht allein 🙂.

Bzgl. Studium /Ausbildung, mir fällt es um einiges leichter, mich auf mein Studium zu konzentrieren bzw mich zu motivieren, seit ich mir klargemacht habe, dass ich nunmal irgendeine Art von formaler Ausbildung BRAUCHE, egal ob Studium oder Asbildung, aber gleichzeitig mein Weg damit nicht festgelegt ist!Das fällt bei einem Studium wie meinem natürlich leicher, da es sowieso eher breiter ist. Aber auch sonst verpflichtet man sich ja nicht, in dem Bereich (für immer) zu arbeiten.
Kurzum, Studium ODER Ausbildung muss sein, dh man muss dadurch auch wenns nicht immer schön ist. Bachelor-Studiengänge sind ja auch nicht mehr soo lang, dh überschaubare zeit, in der man sich quälen muss. 😉
Und gerade wenn es einem etwas schwerer fällt, was glaubst du, wie stolz man dann ist wenn man es geschafft hat 😉.Im Übrigen: Ich glaube NIEMANDEM (außer so ein paar Strebern) gefällt sein Studium IMMER.


Ich sehe es inzwischen nicht mehr als Nachteil, dass es nicht 'das richtige' für mich gibt, sondern als Vorteil! Hey, wer kann denn schon so viele Sachen? Hat so viele Talente?

Bzgl der Depressionsphasen, auch das kenne ich. Hatte das mal ganz extrem (bis ich herausgefunden habe, dass es an meiner Pille lag!) und jetz noch ab und zu (verdächtige da immer noch die Pille bzw Nachwirkungen-schmeiße nie wieder Hormone in meinen Körper). Ich denke, auf Dauer würde da nur eine Therapie (was nix schlimmes ist) oder Medikamente helfen. Würde auf jd Fall mal einen Termin mit einem Therapeut ausmachen ( das kann eh nie schaden).

Bzgl Studiumabbruch, macht euch da mal keine Sorgen, das stört in de heutigen Zeit niemanden mehr.
Auch bzgl Grafikdesign oder so, wenn ihr es tun wollt, TUT ES!Lasst euch nicht von irgendwelchen schlauen Leuten abhalten,die wsa über Jobaussichten erzählen. Es gibt immer Mittel, Wege, Nischen, wnn man es nur shlau genug anstellt. Ich wollte zB ewig einen Job in einer Werbeagentur (im kreativ-kfm. Bereich), das reizt mich jetzt nicht mehr so..
aber auf jd Fall, jede Menge Leute meinten,mir erzählen zu müssen, dass man da 'eh keinen Job' bekäme (und die hatten meistens von der Branche nicht die geringste Ahnung!!!) . Also, nicht auf andere Schlaumeier hören! Steckt meistens eh nur Neid oder Missguns oder 'das war aber schon immer so' dahinter.

Also, bei mir ist es so: Ich bin wie gesagt BWL-Studentin,arbeite nebenbei als Promoterin & Messehostess & Model, als Nachhilfelehrerin, Dozentin für Englisch an der Vhs, Babysitterin und dann hatte ich noch Call-Center, Werkstudentin, Praktikum, war zweimal im Ausland...es geht alles, nur evtl nicht alles gleichzeitig.

Im Moment habe ich heruasgefunden, dass mir auch das Unterrichten großen Spaß macht, strebe daher dann evtl (viell. in USA- da war ich als Austauschstudentin und hat mir so gut gefallen) einen 30Std-Job oder so als Lehrerin /Dozentin an, da kann ich nämlich nebenbei noch andere Dinge tun. ZB fotografieren, traden, ein Buch schreiben, mich selbststnädig machen...

es geht ALLES! 🙂
Anna
 

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