G
Gelöscht 58773
Gast
Ich habe ein kleines großes Problem. Ich studiere zurzeit Ingenieurwesen im bald 3. Semester und mache gerade mein Vorpraktikum in der E-Werkstatt einer Kläranlage. Dadurch kommt man auch ein bisschen rum und kommt mit Leuten ins Gespräch und es zeichnet sich im Moment das Bild für mich ab, dass studierte theoretische Fachkräfte zurzeit oft von Zeitvertrag zu Zeitvertrag leben. Zusätzlich habe ich das Problem, dass ich eine eher exotische Studienrichtung habe. Erzeugen, speichern und verteilen von Energie. Kraftwerksbau, etc pp. D.h. ich bin recht extrem von Energieversorgern abhängig, bzw Ingenieurbüros, die mit dem Thema zu tun haben. Automobilindustrie und viele Industriezweige, usw fallen bei mir daher weg, weil ich ja nicht rein Elektrotechnik oder Maschinenbau studiere. Ich habe mich auch schon für Werkstudententätigkeiten umgesehen und bis jetzt nur Absagen kassiert.
Es zeichnet sich aber auch ab, dass praktische Berufe kaum noch gewählt werden, bzw wenn ich mich mal umhöre, wenn was kommt, es meist nur "Schrott" ist. Bedarf ist also da, wobei ich aber auch von vielen gehört habe, dass die Firmen gute Leute nicht gerne gut bezahlen und auch oft mit Zeitverträgen kommen wollen und Leute lieber gehen lassen, als sie fest einzustellen. Mein Betrieb ist sehr zufrieden mit mir und auch wenn ich handwerklich 0 Erfahrung habe, komme ich damit klar und stellt keine großen Probleme dar. Da ich ja studiere sollte das mit dem logischen Denken und der Intelligenz auch passen. Ich habe auch Spaß an der körperlichen Arbeit, ich bin mir da überhaupt nicht zu schade dafür.
Mit der Empfehlung meines jetzigen Betriebes könnte ich mit Sicherheit bei der Stadtwerke landen und im öffentlichen Dienst und nächstes Jahr eine Lehre zum Elektriker machen. Die Meisterprüfung würde ich auf jeden Fall machen wollen und ich dürfte wohl auch unter kommen und hätte einen sicheren Job. Geldmässig würde ich dann halt nach und nach aufsteigen, aber jeder weiß, dass man beim öffentlichen Dienst jetzt nicht so dolle verdient im Gegensatz zur freien Wirtschaft. Aber selbst in der Wirtschaft ist man dann halt weit unter dem Gehalt eines Ingenieurs
Jetzt stehe ich halt vor der Entscheidung wie es weiter gehen soll. Da ich Anfang nächsten Jahres 30 werde, kann ich eigentlich nicht mehr wirklich das Studium fertig machen und danach eine Ausbildung suchen, sondern müsste mich eigentlich jetzt entscheiden.
Es zeichnet sich aber auch ab, dass praktische Berufe kaum noch gewählt werden, bzw wenn ich mich mal umhöre, wenn was kommt, es meist nur "Schrott" ist. Bedarf ist also da, wobei ich aber auch von vielen gehört habe, dass die Firmen gute Leute nicht gerne gut bezahlen und auch oft mit Zeitverträgen kommen wollen und Leute lieber gehen lassen, als sie fest einzustellen. Mein Betrieb ist sehr zufrieden mit mir und auch wenn ich handwerklich 0 Erfahrung habe, komme ich damit klar und stellt keine großen Probleme dar. Da ich ja studiere sollte das mit dem logischen Denken und der Intelligenz auch passen. Ich habe auch Spaß an der körperlichen Arbeit, ich bin mir da überhaupt nicht zu schade dafür.
Mit der Empfehlung meines jetzigen Betriebes könnte ich mit Sicherheit bei der Stadtwerke landen und im öffentlichen Dienst und nächstes Jahr eine Lehre zum Elektriker machen. Die Meisterprüfung würde ich auf jeden Fall machen wollen und ich dürfte wohl auch unter kommen und hätte einen sicheren Job. Geldmässig würde ich dann halt nach und nach aufsteigen, aber jeder weiß, dass man beim öffentlichen Dienst jetzt nicht so dolle verdient im Gegensatz zur freien Wirtschaft. Aber selbst in der Wirtschaft ist man dann halt weit unter dem Gehalt eines Ingenieurs
Jetzt stehe ich halt vor der Entscheidung wie es weiter gehen soll. Da ich Anfang nächsten Jahres 30 werde, kann ich eigentlich nicht mehr wirklich das Studium fertig machen und danach eine Ausbildung suchen, sondern müsste mich eigentlich jetzt entscheiden.