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Studium war mein Traum, jetzt Alptraum

Zahlen, Daten, Fakten 🙂 Die kann man aber leider auch verschieden interpretieren.

Es stimmt wirklich, dass Psychologie-Absolventen, die in der klinischen Psychologie/ Therapie arbeiten möchten, einen sehr schweren Stand haben. Erstens müssen sie diese Zusatzausbildung (30000 Euro) i.d.R. selbst bezahlen und zweitens haben sie dann trotzdem wenig Chancen auf eine Stelle. Mal davon abgesehen, dass die sowas von mies bezahlt werden ... geht gar nicht, das ist ein großer Mißstand in Deutschland.

ABER:
Die klinische Psychologie ist ja nur ein Teil dessen, was man mit dieser Ausbildung machen kann.
Wahrnehmungs-/ Gestaltpsychologie z.B. sind für Usability-Analysen in sämtlichen Branchen wichtig. Da kann man überall in der Qualitätssicherung Fuß fassen. Natürlich muss man das erstmal wissen, sich entsprechend ausbilden und dann letztlich auch vermarkten. Und das sind keine Ausnahmen!

Also ganz so schwarz ist die Welt nicht, wie manchmal behauptet wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo
Ich denke auch, du machst deine Entscheidung viel zu anhängig von anderen Menschen und momentanen Gegebenheiten.
Entscheide dich für das, was DU willst.
Was willst du eigentlich? So richtig von Herzen!
Oder hast du schon viel zu oft das gemacht, was andere wollten, dass du gar nicht mehr so genau weißt, was DU willst. Das gibt es sehr oft. Ich habe z.B. eine Freundin, die ihre gesamte berufliche Ausbildung (Studium, Staatsexamen etc.) nur gemacht hat, weil ihre Mutter das so wollte. Und heute ist einfach nur unglücklich und hat mit schweren Depressionen zu kämpfen.
Aber ich will jetzt keine Geschichten erzählen. Du solltest dir nur genau überlegen, ob du mit deiner Berufswahl glücklich werden kannst. Ich finde, DAS ist das, was am meisten zählt.
Denn was nützen dir Geld und Prestige, wenn du dich JEDEN morgen zur Arbeit quälen musst, nur frustriert bist deswegen und keinerlei Erfüllung darin findest???

Ich habe auch einen Beruf erlernt, bei dem ich recht gut verdiene und ich habe mich dafür 10 Jahre gequält, bin immer wieder über meine körperlichen Grenzen hinweg gegangen.
Nebenbei hatte ich auch noch 6 Jahre eine Fernbeziehung (500km) und wir sind heute glücklich verheiratet 😉
Und mein Beruf heute? Habe ich mich für das Glück entschieden, weil mich die Ausübung dieses Berufes (so wie man ihn regulär ausübt) einfach nur kaputt machen würde.
Da hab ich lieber weniger Geld, weniger Prestige, bin aber glücklich, weil ich mehr Zeit für meine Familie, Freunde und mich habe.
In diesem Sinne: Prestige und Geld sind nicht alles im Leben!
Liebe Grüße, viel Glück und entscheide, was DU ALLEIN willst!
mutti123
 
Hi!

Mir fehlt da ein konkretes Berufsbild bei vielen deiner Vorschläge. Ich würde erst einmal gucken, was es für Berufe gibt und dann gucken, durch welche Studienrichtung du sie erreichen kannst. Irgendwie scheinst du mir nicht festgelegt genug zu sein, denn nur, wenn du ein wirkliches Interesse finden kannst, im Studium erst aber besser noch davor oder du eine bist, die eisern durchhalten kann, solltest du wirklich sagen, dass du eine bestimmte Richtung willst.

Klar, willst du nicht, dass deine Beziehung in die Brüche geht, aber wegen eines Freundes sich Optionen zu versperren und zu denken, wie man bloß die Beziehung halten kann, ist ein fataler Fehler, denn in deinem Alter kann noch so Vieles passieren. Was machst du, wenn er sich auf einmal verpisst, weil da ne Neue ist? Die Wahrscheinlichkeit ist doch eh groß, dass eine Trennung kommt. Und dann hast du null gewagt, bist zuhause am heimischen Herd geblieben und hast um den Erhalt deiner Beziehung willen Fortwirtschaft studiert...ganz toll!!! Vielleicht will der junge Mann ja auch noch Entscheidungen bezüglich seiner Berufstätigkeit treffen und dann bist du eh gearscht, wenn die zu exotisch ausfallen...Konzentrier dich auf dich!!! Ich hab Kommilitonen gehabt, die ihr Studienleben lang den einen Freund hatten und zwar 400 km entfernt. Die haben das auch geschafft...;-))) Mal nicht so ängstlich!!

Ja, hier mögen viele Leute schon im Berufsleben stehen und sich herrlich über Arbeitslosigkeit auslassen. Ja, das mag an den Nerven zehren, wenn man arbeitslos ist und den Inhalt seines Lebens in der ach so hohen Qualifikation sieht, die man mal erworben hat. Ich finde, wenn man seine Leidenschaft zum Beruf macht, also wirklich die Leidenschaft, dann verliert man ja nicht so viel, wenn man arbeitslos ist. Man wird sich trotzdem damit beschäftigen. Als wenn irgendein Beruf feste Zukunftschancen hätte. Die Zeiten sind doch vorbei!!! Klar kann man Glück haben und voll gefragt sein, aber es muss auch einem liegen, was man da macht. Wenn ich ein Supigehalt bekomme, mich aber jeder Arbeitstag ankotzt, ist es doch wohl besser etwas weniger zu bekommen und zufrieden zu sein? Ich hab mal nen Juristen getroffen, der lieber Gärtner geworden wär. Der sitzt jetzt da und bearbeitet seine Sachen, aber Glück ist das nicht....Ich hasse das, wenn Menschen sich hinstellen und sagen: Hey, xyz im Leben hab ich doch voll verdient. Das passiert, dass man sich Dinge WÜNSCHT, aber nichts hat man einfach so verdient, man kann nur hoffen und glücklich mit dem sein, was man hat...Irgendwie ist mir auch mal aufgefallen, dass ich schon einige Leute kenne, die mit ihrer Qualifikation eher was im Ausland ergattert hätten als in Deutschland...Akademiker sind keine Übermenschen, keine besseren Menschen und alle gehen zum Scheißen aufs Klo....Grüße einer Akademikerin
 

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