Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Studium oder Arbeiten?

  • Starter*in Starter*in Studierender
  • Datum Start Datum Start
S

Studierender

Gast
Hey 🙂

Als ich auf der Suche auf eine Antwort auf meine Frage war, kam ich in dieses Forum...und ich dachte, ich könnte vielleicht einfach mal Fremde um Rat fragen, weil ich die Antworten meiner Mitmenschen sws kenne, ohne sie zu fragen 😉

Nun ja, ich habe vor 4 Wochen mein BWL Studium begonnen, nachdem ich mein Abitur mit einer sehr guten Noten abgeschlossen habe. Allerdings hat sich in mir viel getan in den Monaten ohne Schule.

Ich finde mein Studium auf der einen Seite echt interessant...allerdings fällt es mir einfach schwer...ich langweile mich in den Vorlesungen und schaue nur auf die Uhr. Obwohl ich es interessant finde, kommen mir die Stunden so lange vor. Und zu Hause kann ich mich auch einfach nicht mehr so aufs lernen fixieren wie es beim Abi war.

Ich habe eine Vermutung, was es sein kann...

Vorher musste ich vieles lernen, wo ich sws wusste, dass ich es später nicht gebrauchen werde. Jetzt auf der Fachhochschule ist es aber wieder genau gleich. Ich muss Definitionen, Begriffe, Vorgehensweisen etc lernen, wobei ich ganz genau weiß, dass ich die so später nicht gebrauchen werde. Ich möchte einfach etwas lernen, mit dem ich etwas anfangen kann. Daher denke ich daran, arbeiten zu gehen und mich in der Firma fortbilden zu lassen. Weil genau da lerne ich Sachen, die ich wierklich praxisbezogen gebrauchen kann!

Ich fühle mich, als wäre mein Studium iergendwie Zeitverschwendung...natürlich gibt es einem später viele Möglichkeiten, aber ist es das wert? Ich sitze echt im Dilemma...

Ich habe bisher nur in Ferienjobs gearbeitet. Aber, ich habe mich jedesmal dafür interessiert und es hat mir Spass gemacht Sachen zu lernen, die ich dann sofort umsetzen konnte. Aber, ist das so einfach wenn man anfängt richtig zu arbeiten?

Wenn ich meine Freunde oder Verwante fragen, werden mir alle sagen, ich sollte mein Talent nicht vergeuden und weiter studieren...ja, ich bin vielleicht gut, das gebe ich aber nicht gerne zu. Aber wäre es wierklich eine Vergeudung nicht studieren zu gehen?

Ich würde mich über ein paar nette & informative Antworten freuen.

mfg
 
ich würde (die frage stellt sich mir nicht, dennoch antworte ich dir) ein studium der arbeit vorziehen.
frage ist, ob man nach 4 wochen beurteilen kann, ob das studium einen entsprechend fordert (du schreibst von langeweile).
zweite frage, vielleicht ist bwl das falsche fach. mal darüber nachgedacht?

wenn job, welchen mit welchem ziel. besteht aussicht auf einen arbeitsplatz mit weiterbildungsmöglichkeiten?
 
Also arbeiten ohne eine Ausbildung ist wohl nicht die beste Idee! Ich denke, dass du dein Studium auf jeden Fall zu Ende bringen solltest! Ich hatte anfangs (ich habe auch BWL an einer FH studiert) auch so meine Zweifel....aber ich bin froh, dass ich das alles durchgezogen habe! 🙂 Schau dir das Ganze noch ein Weilchen an...und wenn du sagst, dass du gut bist, dann nutze dein Talent doch! Du kannst doch auch neben dem Studium arbeiten, bspw. als Werkstudent...da kannst du ja auch praktische Erfahrungen sammeln! Und in den Ferien könntest du auch Praktika machen...und und und! 😉
 
So ein Grundstudium beginnt eben oftmals mit Definitionen und Grundbegriffen. In den ersten 3 Semstern hatte ich auch das Gefühl nur totalen Mist lernen zu müssen...im 4. Semester konnte ich erst wirklich was mit dem ganzen Kram anfangen und alles richtig miteinander verknüpfen - so richtige "Achsooooo, deswegen brauche ich diese Methodik"-Momente. Die habe ich manchmal sogar noch heute im Berufsleben und muss schmunzelnd an die Vorlesungen zurückdenken 😀 .

Wichtig fände ich an dieser Stelle noch die Erwähnung, dass so ein Studium ja eher (nicht ausschließlich, aber eher) den wissenschaftlichen Aspekt unterstützt. Dir wird beigebracht wie du dir Inhalte aneignen kannst, wie man wissenschaftlich arbeitet usw. Wenn du wirklich eher der praktische Typ bist, wie wäre es denn mit einem dualen Studium oder einem Studium an einer Berufsakademie oder Fachhochschule - soweit ich weiß ist dort der Praxisteil viel größer und der Stoff viel näher an dem beruflichen Anforderungen.

Ansonsten, halt durch - Pobacken zusammenkneifen und ab durch den Definitionsurwald 😉
 
Ich habe immer gearbeitet und hätte Studieren können.

Was habe ich mich in den letzten Jahren geärgert nicht studiert zu haben.

Meine werte Frau Mutter sagt immer: Kind was du hast - hast du😉

ergo, mach weiter nicht so schnell abbrechen, einfach m al durchbeissen. ;-))

lg
mel
 
Hey

Danke für die Antworten!

Also, BWL ist normalerweise das richtige...vielleicht mag mir momentan das Studium nicht so gefallen, allerdings weiß ich, das ich später Marketing, Management oder am liebsten Eventmanagement machen möchte. Meine Stärken sind Naturwissenschaften, allerdings sehe ich mich da nicht wierklich ein einem Beruf...

Ja, ich schreibe von langeweile. Ich fühle mich in den Vorlesungen etwas verloren...ich komme mir vor, als wäre es nur Zeitverschwendung dort zu sitzen. Vieles des gelernten brauche ich sws nicht...und da stell ich mir die Frage, ob es nicht besser wäre, arbeiten zu gehen und mich dort Fortzubilden.

Bei mir gibt es Möglichkeiten auf einer Bank zu arbeiten. Die Suchen Leute mit Abitur und bilden die dann weiter aus.

Es geht mir nicht unbedingt nur um die praktische Erfahrung. Ich habe gar keine Zeit zu studieren und noch zu arbeiten. Ich bin auf einer FH, praktische Erfahrung kommt aber erst im 3ten Semester.

Was ich nicht verstehe, ist, warum immer jeder nur vom Studieren redet. Warum ist es so wichtig ein Studium zu belegen...wenn man engagiert ist, wird man doch auch in einem Unternehmen genug lernen können und sich hoch arbeiten können?

Danke

mfg
 
Na, niemand zwingt dich dazu zu studieren. Ich persönlich fände es nur schade, wenn du nach so kurzer Zeit dich dagegen entscheiden würdest. Die richtig spannenden und interessanten Sachen kommen oftmals eben später.

Grundsätzlich kann man aber natürlich auch OHNE Studium glücklich und erfolgreich werden. Und wenn du jetzt sagst, ich quäle mich nur dahin und habe nicht das Gefühl, dass es mich irgendwann mal interessieren könnte, na dann lass das Studium und mach etwas anderes.
Ein Bekannter von mir ist auch über eine Lehre bei der Bank erfolgreich geworden und ist jetzt Mitteilhaber einer gutverdienenden Firma. (Dafür hat er sich aber ziemlich den Po aufgerissen, kaum Freizeit, keine Freundin, keine Familie...)...
Das Studium alleine bringt dir nicht automatischen Erfolg.
Wenn es nicht dein Weg ist, dann nimm einen anderen - niemand würde dir das Übel nehmen.
 
Ja, ich schreibe von langeweile. Ich fühle mich in den Vorlesungen etwas verloren...ich komme mir vor, als wäre es nur Zeitverschwendung dort zu sitzen. Vieles des gelernten brauche ich sws nicht...und da stell ich mir die Frage, ob es nicht besser wäre, arbeiten zu gehen und mich dort Fortzubilden.


Was ich nicht verstehe, ist, warum immer jeder nur vom Studieren redet. Warum ist es so wichtig ein Studium zu belegen...wenn man engagiert ist, wird man doch auch in einem Unternehmen genug lernen können und sich hoch arbeiten können?

Danke

mfg

Dazu habe ich eine eigene Theorie.
Ich glaube die beiden Sachen gehören zusammen.
Du studierst nicht, um dich direkt fortzubilden oder zu qualifizieren. Du studierst, damit man dir später die Möglichkeit gibt, dich hochzuarbeiten. Du brauchst 95 % der Studieninhalte nie wieder. Man möchte aber sehen, dass sich der Bewerber durch ein scheinbares sinnloses Studium durchquälen hat, so ein Bewerber qäult sich auch im Beruf hoch und nimmt die Aufgaben als Herausforderung war. Er hat Biss und Ellenbogen und kann Depressionen trotzen. Man entwickelt also mehr Softskills im Studium wie sorgfältige Arbeitsweise, eigenständiges Denken, arbeiten unter Zeitdruch, Zeitmanagement usw.
Man lernt im Studium mehr "Arbeitstechniken". Wenn man die kann und erfolgreich durchkommt, dann geht die Wirtschaft davon aus, dass man die richtigen Techniken drauf hat, um sich in spezifische Problemfelder des Unternehmens einzuarbeiten. Mit abgeschlosssendem Studium qualifiziert man sich also mehr oder weniger als lernfähiger Quereinsteiger für den Sprung auf der Karrierleiter. Warum die Unternehmen das so kompliziert macht, ist eine gute Frage. Vielleicht drücken sie sich vor der Ausbildung um Kosten zu sparen bzw. können Bewerber ohne Studium nicht einschätzen, da man das Abitur geschenkt bekommt. Sie lassen die Bewerber soweit ausbilden, dass sie sich überall einarbeiten können, sodass man sie dann unternehmensintern schneller spezialisieren kann.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 0) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben