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Studium ja oder nein

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Gast

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Hi,

ich bin zurzeit 24 und hab bis jetzt gearbeitet, war arbeitslos und schwebe im Nichts. Habe bis jetzt auch nicht wirklich einen Job gefunden der für mich erfüllend wäre.

Habe vor ein paar Monaten bei Fachhochschulen Aufnahmetest gemacht (da ich Abi schon hab).

Meine motivation ein Studium zu absolvieren ist aber nicht, weil ich mich unbediengt auf diese Art und weise weiterbilden möchten, es ist viel mehr das ich später einen guten Job finden möchte, bei dem ich Verantwortung übernehmen kann und auch gutes Geld verdienen kann.

Soll ich studieren? oder nicht?
 
Hi Gast, Du solltest wirklich nur studieren, wenn Du inhaltlich Lust auf das hast, was Du studieren willst - es sollte keine Flucht oder Ausweichstrategie sein. Ein studium erfordert ein gewisses Mass an Disziplin und Durchhaltevermoegen. Hast Du eine Vorstellung, was Du studieren willst? Hast Du einmal bei einer Vorlesung gelauscht, kennst Du ungefaehr den Studienplan? Spricht dich das meiste an und interessiert dich? Na - denn mal los. Wenn Du noch nicht so viel weisst, dann informier dich genau und ueberleg dir genau, was Du willst und wohin das spaeter fuehren soll. Klopfe durchaus auch pragmatisch ab, wie gross die Chance ist, mit deinem Studium hinterher einen Job zu bekommmen. Wenn es schwierig ist, dann wuerdest Du hinterher moeglicherweise genauso dastehen wie vorher. Versuch schon im Studium, dich beruflich zu orientieren und erste Erfahrungen im entsprechenden Job zu finden.
Viel Erfolg!
 
Du brauchst eine Krankenversicherung. Studentische (kostet Geld), Familienversicherung (bis 25. Lebensjahr) oder einen Job, bei dem Beiträge abgeführt werden.
Kostet also Geld und/oder Zeit, was Dir beides im Studium wieder fehlt.
Verwaltungsbeiträge, die jedes Semester schon immer abgeführt werden mussten (die Studiengebühren vor den Studiengebühren).
Kostet Geld.
Womöglich auch noch die "richtigen" Studiengebühren.
Kostet Geld.
Lehrmaterial (wie viel man ständig ausdrucken muss...)
Kostet Geld.
Richtig viel arbeiten kann man nebenher nicht.
Erzeugt Schulden und wenig Punkte in der Rentenversicherung.

Kredite? Ok, dann studierst und verdienst Du später für die Bank.

Jobchancen? Kommt darauf an. Massenfach oder "Ladenhüter", Bereitschaft später im Ausland zu arbeiten, etc...
Auch als BWLer mit schlechtem Abschluss kann man etwas erreichen, wenn man z.B. sein Büro in Afghanistan eröffnet. Entweder man gehört zu den Besten und hat bessere Chancen (mit 1,0 werden aus 20 Stellen beim Staat trotzdem keine 21) oder man macht das, was keiner machen will (Afghanistan) und verdient dann jedoch viel Geld.

Die Frage ist: Wie soll man das finanzieren? Darf man wirklich zu Beginn blauäugig glauben, dass man später zu den Besten gehören wird und das dies auch noch die Chancen tatsächlich erhöht, wenn 1,0-Schnitte mittlerweile Massenware sind? Oder betätigt man sich nachher dort, wo keiner hin will? Letzteres ist die Chance schlechthin. Man ist außer Konkurrenz. Allerdings ist man selbst sein größter Feind, denn meist will man das, was andere nicht wollen, ebenfalls nicht.

Studiere bloß nicht, weil Du im Vakuum schwebst. Man kann die Zeit auch sinnvoller und angenehmer totschlagen als mit einem frustrierenden Studium.
 

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N Studium komplett an die Wand gefahren und Zeit verschwendet- Neustart angehen Beruf 16

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