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Studium - Grauenhaft!

Macbi88

Mitglied
Hey Leute!

Ich bin nun als Erstsemester im Fach Informatik eingeschrieben und finde die Uni irgendwie echt schrecklich. Ich hatte zwar schon davon gehört, dass man den Schulstoff innerhalb von einer Stunde durchnimmt aber, dass es wirklich so hart abegehn würde hätte ich mir im Traum nicht vorstellen können.
Da ich schon während der Oberstufe nie Hausaufgaben gemacht oder Vokabeln gelernt habe bin ich lernen wirklich nur um geringen Umfang gewohnt. Wie soll ich innerhalb von einer Woche Hausaufgaben der Profs in 4 Fächern, dazu noch den Stoff wie in einem Schuljahr pro Fach lernen? Das kommt mir unmöglich vor. Vor allem, da ich Dinge ,die ich lerne (besonders Schulstoff damals), nach vielleich höchstens 1 Monat wieder komplett vergessen habe. Die Frage die sich mir dabei auch stellt, wie genau muss ich den Stoff den wir dort vermittelt bekommen denn eigentlich genau wissen? Soll ich jede Regel und jedes Wort auch verinnerlicht haben und richtig können wie Vokabeln oder schafft man das vielleicht auch nur wenn man das Gröbste dauerhaft lernt?
Irgendwie frustriert mich das schon und ich frage mich ob es anderen genauso ging/geht und wie sie das in den Griff bekommen haben.
 
Entschuldigung, aber ein bißchen Schmunzeln muss ich schon.😉
Was hast Du denn erwartet? Uni oder Fachhochschule heißt pauken bis zum Abwinken. Wobei es an den Fachhochschulen sogar noch etwas härter zugeht, da man einen viel konzentrierteren Lernplan hat.
Also, immer schön mitschreiben....sehr wichtig! Was Du letzlich für die Klausuren können musst, erfährst Du in der Regel vor den Klausuren. Wenn nicht - nachfragen bei den Kommillitonen, die weiter sind. Lerngruppen bilden.
Was letzlich relevant ist und was nicht, merkst Du irgendwann in den weiteren Vorlesungen oder Seminaren, da Du irgendwann ja merken wirst, worauf der Fokus zielt.
Laß Dich zu Anfang nicht verrückt machen, Neusemester werden gerne mal abgeschreckt, damit man die Spreu vom Weizen trennt. Ja, und lernen, lernen. Sorry, aber das ist so.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Macbi,

dasGefühl hat das wichtigste ja schon sehr gut zusammengefaßt.

Vergiß nicht, daß das Wort "studieren" von lat. "studere - sich bemühen" kommt. Geschenkt wird da nichts, und auch wenn du manche Sachen nach Wochen glaubst vergessen zu haben, mußt du dich an die wichtigsten Dinge auch später nach Jahren erinnern können. Zumindest wo es steht, wo du nachschlagen kannst, um es auffrischen zu können.

Bulemielernen bringt auf Dauer einfach nichts.

Ich würde dir raten, dir erstmal (besser spät als nie) anzueignen wie dein Gehirn funktioniert, damit du die für dich passende Lernstrategie erarbeiten kannst. (Bspweise das Buch "Denken, lernen, vergessen" von F. Vester, das ist ein kurzes Buch was einem viel geben kann)

Also, lass dich nicht verrückt machen, und "bemüh dich" 😉 und irgendwann wirst du dich in dem Dschungel des Wissens ganz sicher zurechtfinden.
 
Ich kann mich den anderen nur anschließen. Außerdem würde ich dir raten, all deine Mitschriften und andere Unterlagen gut zu sortieren und das Wichtigste zu markieren oder noch einmal zusammen zu fassen. Vor einer Klausur kann man dann viel schneller sehen, was wichtig ist und was nicht. Du kannst dir auch einen bestimmten Tag in der Woche suchen and dem du immer von einem Fach noch mal alles durchliest was du bis dahin gemacht hast (also nur die Stichpunkte/wichtigsten Sachen sonst wirds zu viel). So vergisst du dann auch nicht alles nach einem Monat wieder. Und denk immer daran: im Studium baut ziemlich viel aufeinander auf! Wenn du jetzt nicht mir lernen anfängst kommst du irgendwann nicht mehr mit.
 
Hallo,

laß Dich bloß nicht abschrecken. Das mit der Überforderung geht jedem so am Anfang. Wichtig ist, daß Du in der ersten Zeit Kommilitonen kennenlernst mit denen Du dann zusammen lernen kannst. Das andere kommt mit der Zeit.

Also Augen zu und Durchhalten und nach netten Kollegen Ausschau halten.

Alles Gute
Scorpio
 
@ klartext
leider vestehe ich deine Aussage nicht so ganz.

@rest
danke für euren Beistand 😀. Ich habe das Studium nicht so eingeschätzt wie ich es vorgefunden habe. Der Unterricht in der Schule ist lächerlich im Vergleich zu dem an der Uni. Und irgendwie finde ich das garnicht mal so lustig. Selbst wenn es jetzt eine Reform gibt nach der man in 12 Jahren das Abitur macht kann ich mir nicht vorestellen, dass das einen auch nur annährend aufs Studium vorbereitet. Ich, zumindest für meinen Teil, fühle mich total ins kalte Wasser gestoßen. Vorbereitung auf das Leben nach dem Abi durch Staat = 0.
 
@ klartext
leider vestehe ich deine Aussage nicht so ganz.

@rest
danke für euren Beistand 😀. Ich habe das Studium nicht so eingeschätzt wie ich es vorgefunden habe. Der Unterricht in der Schule ist lächerlich im Vergleich zu dem an der Uni. Und irgendwie finde ich das garnicht mal so lustig. Selbst wenn es jetzt eine Reform gibt nach der man in 12 Jahren das Abitur macht kann ich mir nicht vorestellen, dass das einen auch nur annährend aufs Studium vorbereitet. Ich, zumindest für meinen Teil, fühle mich total ins kalte Wasser gestoßen. Vorbereitung auf das Leben nach dem Abi durch Staat = 0.


Na, das stimmt ja nicht so ganz. Du hast die ganze Sache zu locker gesehen.
Man kann als Schüler der Oberstufe durchaus als Gaststudent an Vorlesungen teilnehmen.
Es gibt genug Möglichkeiten an den Unis schon vorab reinzuschnuppern.
Hat meine Nichte auch gemacht, studiert Mathe und fühlt sich an der Uni pudelwohl.
Grundvorraussetzung ist der eigene Wille zum lernen.
Du bist freiwillig dort...du willst lernen, also tu es:daumen:
 
@Themenstarter: Da geht's Dir wie mir. Nach 2 Monaten "Prüfungsvorbereitung" war ich seinerzeit noch vor den Klausuren in einer mittelschweren Depression inkl. Selbstmordgedanken.
Seltsam eigentlich. Meine Berufsausbildung hatte ich mit "gut" abgeschlossen und galt bei Kollegen/Vorgesetzten als pfiffiges Kerlchen mit was im Kopf.

Rückschluß: Die Uni hat nichts mit denken-können zu tun, sondern mit stumpfem Auswendiglernen.
Und wer gerne verstehen würde, was er tut bzw. sich gerne interessiert mit einem Thema auseinandersetzen möchte, der ist an der Uni falsch.

Traurig nur, daß so manch überheblicher Dozent uns in D den denkenden Nachwuchs versaut und diesem bei verlassen der Uni noch "hinterhergebrüllt" wird er wäre dumm.

Armes Land.

Als einzige Lösung für Dein Problem sehe ich die Möglichkeit Dich anderweitig fortzubilden und Dich selbstständig zu machen, sofern Du eine Idee hast.
In keinem Fall würde ich so weit gehen meine Gesundheit aufs Spiel zu setzen, nur um den Affenzirkus an deutschen Unis auchnoch mit zu finanzieren (Studiengebühren zahlen um sich fertigmachen zu lassen halte ich schon für den Gipfel der Abartigkeit).

Egal, wie Du Dich entscheidest- eines Sache ist von großer Wichtigkeit: Lass Dir von NIEMANDEM erzählen, Du wärest dumm, aus Dir würde nichts werden etc.. Vor allem solltest Du Dir dies nicht selbst anfangen einzureden, nur, weil Du nicht verstehst, warum man an der Uni Leute fertigmacht werden, anstatt ihnen das nötige Wissen für ihren Job zu vermitteln.
 
Hey "Gast",

vielen Dank! deine Antwort spricht mir aus der Seele... ich hatte mir schon wirklich oft überlegt mich selbstständig zu machen aaaaber: Alle meinen (Eltern incl Freunde) man sollte erstmal eine Ausbildung machen oder eben Studieren bevor man sich selbstständig macht. Die meisten Leute finden ihre genialen Ideen für ein eigenes Unternehmen ja auch indem sie in dem Gebiet mit dem Sie sich befassen Verbesserungsmöglichkeiten sehen. Durch Zufall oder viel Nachdenken auf eine geniale Idee zu hoffen finde (selbst ich als Semi-Optimist ;D) doch doof.
Ich hatte mir nun überlegt eine Ausbildung im biologischen Bereich anzufangen und dann ein späteres Studium darauf aufzubauen(falls ich möchte). Allerdings habe ich auch von schrecklich hohen Arbeitslosenzahlen in diesem Sektor gehört.. und eine Firma wie BASF einfach so aus dem Boden zu stanzen ohne viel Eigenkapital halte ich für doch eher unrealistisch - ergo -> vielleicht sollte ich doch etwas anderes machen Oo....
 
hin zur Berufs-/Studienberatung! 🙂 ...ich hab mein Studium abgebrochen, dann ne Ausbildung gemacht und bereue es im Nachhinein, nicht weiterhin studiert zu haben, also dass ich kein Durchhaltevermögen hatte und nicht so fleißig gelernt habe. Ich weiß aber mittlerweile auch, was meine Fehler und Mißverständnisse des Studiums waren... u.a. ist es ja schon mal so, dass ein Studium in erster Linie gar nicht dafür da ist, um fernab der Uni zu arbeiten, sondern es geht in erster Linie darum, wissenschaftlich arbeiten zu können, zu forschen, zu lehren etc.. also das ist ja so der alte Grundgedanke einer Universität. Dazupacken muss man dann den eigenen roten Faden, das Ziel vor Augen haben, also das "echte" spätere Berufsfeld! Ich möchte mich auch gern selbständig machen, war auch schon bei einer Existenzgründerberatung und hab mich dann jetzt doch noch nicht getraut, da weitere Schritte zu machen, weil mir noch Qualifikationen fehlen wie z.B. ein Uni-Abschluss im entsprechenden bereich. Also werde ich jetzt, obwohl ich "schon" 29 bin, nochmal ernsthaft über ein Studium nachdenken, also nachgedacht habe ich schon, jetzt wil ich es nach einer emotionalen Durststrecke wieder planen.
Wünsche Dir viel Erfolg! Lass Dich nicht entmutigen, mach einfach das, worauf Du Lust hast. Und auch über Umwege kommt man zum Ziel...
 

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