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Studium durchziehen ?

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Tinaaas

Gast
Hallo da ich nicht weiter wusste dachte ich, ich hole mir hier von euch ein paar Ratschläge.Bitte verurteilt mich jetzt nicht für das was ich euch nun von mir erz.also zur meiner Person ich bin 22 Jahre alt und studiere momentan.im Jahr 2009 verliess ich dich Schule mitbeinem guten realschulabschluss und ging dann auf das berufskolleg um dort mein fachabitur zu machen. Die 11te klasse lief schleppend, ich hatte zwei Mal die Woche Schule und die restlichen Tage und Wochenenden und auch in den Ferien musste ich ein Praktikum absolvieren und zwar im Krankenhaus hatte ich mir so ausgesucht es dort zu machen und es gehörte zu fachabitur.jedenfalls habe ich es irgendwie in die 12 geschafft und ab da ginge Berg ab aus familiären Gründen. In der zwischen Zeit hatte ich mich schon für eine Ausbildung als krankenpflegerinn beworben wurden auch angenommen. Naja die 12 Klasse verließ ich dann ohne fachabitur und ging in die Ausbildung. Noch während der Probe Zeit habe ich bemerkt das es ganz anders ist als im Praktikum und ich dafür nicht gestrikt bin. Also bin ich nach der Probezeit gegangen und hab nochmal einen Anlauf für das fachabitur gemacht. Es hat auch geklappt hab mein fachabitur in einem Jahr geschafft(sozial und Gesundheitswesen) . In der Zeit hab ich bemerkt das ich den wirtschaftlichen Bereich viel ansprechender finde. Also hab ich mich für ein bei Studium beworben mit Schwerpunkt internationale Wirtschaft und hab mich noch für einen anderen Schwerpunkt beworben und zwar Handelsmanagement an der gleichen fh .Ich wurde genommen für internationle Wirtschaft wobei ich lieber handelsmanagement gemacht hätte. Ich musste somit zwei Semester lang internationale Wirtschaft studieren da Handels nur immer zum Wintersemester möglich war. So nun hats mit dem Schwerpunkt Wechsel an meiner fh geklappt und ich muss sagen ich bereue es nicht den Schritt in den wirtschaftlichen Bereich zu machen und ich meine klar gibt's die eine oder die andere Vorlesung die man nicht mag aber das war ja auch so in der Schule mit den Fächern.jedenfalls hab ich nun mehr und mehr das Gefühl das eine Ausbildung im wirtschaftlichen Bereich besser gewesen wäre. Ich hab einfach im Studium bemerkt das es besser ist für mich wenn ich halt nun weiß das ich das und das lernen muss für die und die Prüfung oder das ich die und die Aufgaben machen muss bis dann und dann. Ich hoffe ihr versteht was ich meine.mir geht's nun darum das ich denke wenn ich mich mit meinen Werdegang bewerbe die im Unternehmen doch doof gucken würden und sich wundern woher dieser Sinnes Wechsel kommt oder nicht ? Und ist es nicht schwieriger sich mit dem fachabitur in sozial und Gesundheitswesen zu bewerben (in dem Bereich war es der einzige Platz den ich noch hätte kriegen können um fachabitur zu machen) ? Danke schön ma in Voraus für eure Ratschläge lg
 
Zuletzt bearbeitet:
Prinzipiell meinst du also, lieber das Studium zugunsten einer Ausbildung aufzugeben? Was versprichst du dir davo genau? Ich finde, solche eine Überlegung durchaus legitim. Ich denke aber, dass idR das Lernen an einer FH nicht so schwer ist und durchaus Prüfungen und dergleichen doch auch machbar sind, eben weil die Vorgaben an einer FH doch auch eindeutig sind. Meinst du das jetzt so?

Ich finde aber, und das wird sich bestimmt noch mehr in diese Richtung ändern, dass krumme (aber deshalb keine fehlgeschlagenen - ganz wichtig zu merken!) Lebensläufe öfter auftreten werden. Das liegt einfach an dem Überangebot das herrscht. Die Gesellschaft ist bloß noch nicht willig, dass zu erkennen.

Ich habe übrigens meinen BA fertig und überlege zwecks meiner Neuorientierung, ob ich lieber neu studiere oder eine Ausbildung mache. Klar wurde ich schon schief angesehen, aber was ist es, dass man eine Ausbildung dem Studium vorzieht: nicht das Geld, sondern Chancen. EIne Ausbildung ist praktischer, man bekommt Geld und Chancen auf einen direkten Berufseinstieg sind durchaus gegeben. Ob das Wissen, dass man in einem Studium erwirbt, wirklich höherwertig ist, wage ich zu bezweifeln. Das variiert viel zu sehr, um das bewerten zu können. Teilweise rennen auch an den Unis Dozenten rum, die haben die Welt noch nie außerhalb ihrer Unimauer gesehen. Diesen "Vögeln" ziehe ich dann eine Ausbildung vor, weil man dann zumindest noch einen Praxisbezug hat, auch wenn man dort ebenfalls nicht vor solchen Leuten gefeiht ist
 
Prinzipiell meinst du also, lieber das Studium zugunsten einer Ausbildung aufzugeben? Was versprichst du dir davo genau? Ich finde, solche eine Überlegung durchaus legitim. Ich denke aber, dass idR das Lernen an einer FH nicht so schwer ist und durchaus Prüfungen und dergleichen doch auch machbar sind, eben weil die Vorgaben an einer FH doch auch eindeutig sind. Meinst du das jetzt so?

Ich finde aber, und das wird sich bestimmt noch mehr in diese Richtung ändern, dass krumme (aber deshalb keine fehlgeschlagenen - ganz wichtig zu merken!) Lebensläufe öfter auftreten werden. Das liegt einfach an dem Überangebot das herrscht. Die Gesellschaft ist bloß noch nicht willig, dass zu erkennen.

Ich habe übrigens meinen BA fertig und überlege zwecks meiner Neuorientierung, ob ich lieber neu studiere oder eine Ausbildung mache. Klar wurde ich schon schief angesehen, aber was ist es, dass man eine Ausbildung dem Studium vorzieht: nicht das Geld, sondern Chancen. EIne Ausbildung ist praktischer, man bekommt Geld und Chancen auf einen direkten Berufseinstieg sind durchaus gegeben. Ob das Wissen, dass man in einem Studium erwirbt, wirklich höherwertig ist, wage ich zu bezweifeln. Das variiert viel zu sehr, um das bewerten zu können. Teilweise rennen auch an den Unis Dozenten rum, die haben die Welt noch nie außerhalb ihrer Unimauer gesehen. Diesen "Vögeln" ziehe ich dann eine Ausbildung vor, weil man dann zumindest noch einen Praxisbezug hat, auch wenn man dort ebenfalls nicht vor solchen Leuten gefeiht ist

wie meinst du das mit die Vorgaben in der FH sind eindeutig ?
Ehrlich gesagt finde ich es nicht ich finde in der Ausbildung ist es eindeutiger was die Vorgaben angeht.
Was ich mir von einer ausbildung erhoffe ? Mehr Praxiserfahrung kombiniert mit der Berufsschule.
und ich dann evt einen Arbeitsplatz direkt bekomme nur weiß ich nicht ob ich mich mit meine Fachabitur was leider nicht in der Richtung wirtschaft und Verwaltung ist bewerben kann. Mir wurde gesagt ich hätte da keine Chance mit dem fachabitur mich zu bewerben im wirtschaftliche Bereich
 
Für eine Ausbildung reicht allgemein ein Realschulabschluss. Das Abitur oder die FOS können ein Vorteil bei der Bewerbung sein, keineswegs wird deine Fachrichtung ein Hindernis darstellen! Du hast ja schließlich einen allgemingültigen Abschluss der 10. Klasse.

An deiner Stelle würde ich bis Sommer studieren, parallel Bewerbungen für die Lehre deiner Wahl verschicken, so dass du am Ende das beste aussuchen kannst.

lg,lumineux
 
Aber wenn dir der Bereich schon liegt, dann würde ich das Studium nicht schmeißen.

Du hast schon sehr oft etwas anderes gemacht und das sieht im Lebenslauf gar nicht gut aus, hin oder her. Was, wenn dir die Ausbildung auch nicht gefällt, wieder zurück ins Studium und von vorne beginnen?

Wenn dir die Praxiserfahrung fehlt, warum versuchst du dann nicht, neben dem Studium zu arbeiten oder ein Praktikum zu machen?

Ein Studium an der FH ist ohnehin schon mit mehr Praxisbezug gesegnet als an der Uni, eigentlich ideal.

Und Gast: Eine Ausbildung als Industriekaufmann/-frau wirst du ohne Abitur heute kaum noch bekommen.
 
Aber wenn dir der Bereich schon liegt, dann würde ich das Studium nicht schmeißen.

Du hast schon sehr oft etwas anderes gemacht und das sieht im Lebenslauf gar nicht gut aus, hin oder her. Was, wenn dir die Ausbildung auch nicht gefällt, wieder zurück ins Studium und von vorne beginnen?

Wenn dir die Praxiserfahrung fehlt, warum versuchst du dann nicht, neben dem Studium zu arbeiten oder ein Praktikum zu machen?

Ein Studium an der FH ist ohnehin schon mit mehr Praxisbezug gesegnet als an der Uni, eigentlich ideal.

Und Gast: Eine Ausbildung als Industriekaufmann/-frau wirst du ohne Abitur heute kaum noch bekommen.

Dankeschön da hast du warscheinlich recht mit wenn es mir nicht gefällt und das viele hin und her. Ich sollte glaube ich lieber das Studium durch ziehen danke nochmals
 

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