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Studium/Beruf

G

Gast

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folgende Situation:

ich bin 24 und habe keinerlei wirkliche Berufserfahrung

ich hab eine schulische Ausbildung gemacht im kaufmännischen Bereich und gehe nun an die BOS um das Fachabir nachzuholen, momentan hab ich einen Schnitt von 2,0

im Prinzip bieten sich 3 Möglichkeiten:

1. arbeiten

2. studieren

3. richtige Ausbildung machen

zu 1.) ich würde am liebsten arbeiten, aber bei den meisten Stellen wird Berufserfahrung verlangt, außerdem trau ich es mir nicht zu, da mir meine theoretischen Kenntnisse unzureichend erscheinen um im Berufsleben zu bestehen

zu 2.) käme eigentlich nur BWL in Frage, aber ich trau mir ein Studium nicht zu, weil ich mich sehr schwer tue zu lernen, die Ausbildung und die BOS hab ich quasi nebenbei gemacht ohne große Mühe, aber ich denke so einfach wird mir ein Studium nicht gelingen

zu 3.) eine schulische Ausbildung ist nicht das Gelbe vom Ei, ich denke nochmal eine Ausbildung zu machen wäre ein Mittelweg zwischen Studium und Arbeiten, ich würde gerne Automobilkaufmann lernen

meine größte Stärke ist Englisch (und Deutsch), die übrigen Fächer sind auch ganz passabel, nur EDV/Informatik ist garnicht mein Fall, die Office Grundlagen krieg ich natürlich hin, was würdet ihr mir raten, in Hinblick aufs Studium oder eine weitere Ausbildung?

in Frage kommt alles im kaufmännischen Bereich (z.B. Versicherungskaufmann), Übersetzer (Englisch) oder Automobilbranche
 
folgende Situation:

ich bin 24 und habe keinerlei wirkliche Berufserfahrung

ich hab eine schulische Ausbildung gemacht im kaufmännischen Bereich und gehe nun an die BOS um das Fachabir nachzuholen, momentan hab ich einen Schnitt von 2,0

im Prinzip bieten sich 3 Möglichkeiten:

1. arbeiten

2. studieren

3. richtige Ausbildung machen

zu 1.) ich würde am liebsten arbeiten, aber bei den meisten Stellen wird Berufserfahrung verlangt, außerdem trau ich es mir nicht zu, da mir meine theoretischen Kenntnisse unzureichend erscheinen um im Berufsleben zu bestehen

zu 2.) käme eigentlich nur BWL in Frage, aber ich trau mir ein Studium nicht zu, weil ich mich sehr schwer tue zu lernen, die Ausbildung und die BOS hab ich quasi nebenbei gemacht ohne große Mühe, aber ich denke so einfach wird mir ein Studium nicht gelingen

zu 3.) eine schulische Ausbildung ist nicht das Gelbe vom Ei, ich denke nochmal eine Ausbildung zu machen wäre ein Mittelweg zwischen Studium und Arbeiten, ich würde gerne Automobilkaufmann lernen

meine größte Stärke ist Englisch (und Deutsch), die übrigen Fächer sind auch ganz passabel, nur EDV/Informatik ist garnicht mein Fall, die Office Grundlagen krieg ich natürlich hin, was würdet ihr mir raten, in Hinblick aufs Studium oder eine weitere Ausbildung?

in Frage kommt alles im kaufmännischen Bereich (z.B. Versicherungskaufmann), Übersetzer (Englisch) oder Automobilbranche

Ein Studium ist keine richtige Ausbildung - die Kluft zwischen Lehrangebot und Praxisbezug ist extrem. Du lernst in einem Studium eigentlich mehr Schlüsselqualifikation, also z.B. wie man viel Stoff in kurzer Zeit auswendig lernt, wie man effizient mit großen Stoffmengen umgeht und wie man selbständig arbeitet. Das ist alles ganz gut, aber die Themen sind inhaltlich nicht berufsrelevant und man hat sie wenige Wochen nach der Klausur/Hausarbeit bereits wieder vergessen. Oft weiß man am Ende des Studiums nur noch, wie man sich Wissen aneignet, aber inhaltlich hat man sich nicht weiterentwickelt.
Die methodischen Vorgehensweise, die man im Studium vermittelt bekommt ist hilfreich, aber es fehlt einfach an fachspezifischen Wissen und Fähigkeiten, die man nur im Unternehmen lernen kann.
Und dementsprechend schwierig wird es, einen Job später mit einem Studium zu finden. (Zumindest, wenn man keine oder nur einige wenige Praktika während des Studiums bzw. danach gemacht hat) Versuche es lieber mit einer richtigen Ausbildung, dann lernst du wenigsten etwas, das du für den Beruf gebrauchen kannst. Wenn du keine Ausbildung bekommst, dann kannst du ja im Notfall immer noch die schlechtere Alternative wählen und ein Studium beginnen.
 
Dem stimme ich nicht zu. Grad die Bachelor Studiengänge sind nun wirklich rein aufs Berufsleben ausgerichtet. Und zudem bekommt man alles mundgerecht vorgesetzt.
Das ist mit einem Diplomstudiengang nicht zu vergleichen. Die Schwierigkeit lag da auch eher nicht am Stoff/Verstehen, sondern darin, es "freiwillig" zu lernen.
Die heutigen Bachelorstudiengänge sind wie eine Berufsausbildung, nur ohne Geld. Vorteil: man wird nicht abgelehnt.
 
zum Studium möchte ich hinzufügen, dass ein FH-Studium wäre, nicht Uni

denkt ihr es ist aussichtlos eine reguläre Arbeit zu finden, immerhin hab ich de facto eine Ausbildung, ich hab gute Noten in eigentlich allen Fächern und man sollte mich recht schnell einlernen können

aber die richtige Ausbildung scheint mir das vernünftigste
 
Hallo!
Für Dich wäre sicher ein Duales Studium geeignet!
Abschluß wäre der Bachelor.

Das heißt: Du bist mit einem Trainee-Status in einem Unternehmen angestellt und hast Praxis- wie Theoriephasen. Diese Phasen dauern jeweils mehrere Monate. So hast Du die Möglichkeit, das theoretisch Erlernte in der Praxis umzusetzen und Berufserfahrung zu sammeln, die Du wiederum ins Studium (in der Regel Berufsakademie) einbringen kannst.

Ich habe das selbst nicht gemacht, es gibt aber Betriebswirte in unserer Firma, auch bei mir in der Abteilung. Habe mit denen gute Erfahrungen gemacht.

Ach so: Das Studium zahlt natürlich das Unternehmen, und Du erhältst eine geringe Ausbildungsvergütung (etwas höher als Azubi-Niveau).

Drück Dir Daumen!
 
bewirb dich doch einfach und mach parallel das Studium solang es sich keine "bessere" Alternative bietet. Dann hast Du keine Lücke im Lebenslauf und als Student bewirbt man sich besser denn als Arbeitsloser.
Wenn sich etwas auftut kannst du dann ja immer noch entscheiden!
 

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