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Gast2005

Neues Mitglied
Hallo.
Ich bin 19 Jahre alt und habe letztes Jahr mein Abi gemacht. Mit meiner Zukunft habe ich mich nie sonderlich beschäfigt,weil für mich immer klar warLehrerin zu werden. Das änderte sich in der 12. Klasse und ich wollte nun Jura studieren.
Mein Verhältnis zu meinen Eltern ist sehr gut. Ich habe mich für Jura beworben und bekaM AUCH mehrere Plätze. Allerdings wollte ich immer von zu hause weg und deshlab entschied ich mich an einen ort zu gehen,der 3 1/2 stunden von zu hause weg war. da wurde alles schlimmer. ich fuhr jedes we nach hause und war nur noch unglücklich, obwohl ich dort viele neue freunde fand. nach dem 1. semester war mir klar ich würde dort nicht mehr hingehen, weil ich es einfach nicht mehr konnte. Meine Wunschuni war immer die Uni in Hannover gewesen und da bekam ich aber zwei Absagen. Deshalb war ich am boden zerstört. Als ich mich nun dazu entschied nach dem 1. semester nicht mehr in den studienort zurückzugehen bekam ich plötzlich eine zusage für hannover. ich knnte das gar nicht glauben. daraufhin bin ich holter die polter umgezogen und dachte vlt wird es dort andrs. aber jetzt bin ich noch mehr am ende. ich habe das gefühl ich kann einfach nicht mehr. ich habe vor allem angst, zittere, schlafe schlecht und habe panik. zurzeit bin ich zu hause eil ich einfach nicht mehr kann. ich bin mir unsicher ob das studium das richtige ist, einfach alles erscheint sinnlos.

wisst ihr einen rat?
 
das klingt ehrlich gesagt nicht so, als könnnte dir hier jemand helfen.
sprich bitte mit einer realen person über deine probleme!
du schreibst, du hast ein gutes verhältnis zu deinen eltern ? dann sag ihnen, wie es dir geht und lass dir helfen, dich zu ordnen.
die studienwahl, der umzug, der neue lebensabschnitt... das ist ein großer umbruch in einem jungen leben und kann sehr belastend sein - kann einen auch überfordern. es klingt so, als wärst du sehr überfordert.

wenn du nicht gut auf dich aufpasst und dir nicht jemanden suchst, der dir helfen kann, dann kann das dein leben nachhaltig prägen und sich negativ auf deine persönlichkeitsentwicklung auswirken. andererseits kann das leicht abgewendet werde, wenn du kompetente hilfe hast.

bitte sprich mit deinen eltern oder jemand anders, dem du vertraust. wenn ihr alleine nicht zurecht kommt mit dem problem, such dir bitte professionelle hilfe!

alles gute!
 
Hey,

du klingst tatsächlich überfordert mit der Situation. Du hast geschrieben du hättest dich nie sonderlich mit deiner Zukunft beschäftigt, da dir klar war, du wolltest Lehrerin werden. Dann wurde es Jura. So war ich in deinem Alter (vor drei Jahren) auch. Wenn du noch nicht gefestigt bist in deiner Entscheidung, solltest du mit jemandem über die Alternativen reden. Und wenn das Verhältnis zu deinen Eltern gut ist, dann am besten mit ihnen!

Ohne Verallgemeinern zu wollen, sollte es eigentlich so sein, dass man in seinem Wunschstudiediengang soweit aufgeht, dass man nicht von Stadt zu Stadt ziehen muss. Man freut sich darüber, dass man die Möglichkeit hat auf die Zukunft hinzuarbeiten, in der man sich sehen kann und wenn man dabei noch viele Freunde findet, wie du auch geschrieben hast, ist das recht optimal. Du bist trotzdem unglücklich, also stimmt da was nicht.

Ich kann mich meiner Vorrednerin nur anschließen. Rede mir jemandem über deine Gefühle, vielleicht wird dir dann auch selbst klar was für einen Grund sie eigentlich haben.

Du kannst dir eine Auszeit nehmen um dieser Unsicherheit auf den Grund zu gehen. Praktika etc. Du bist noch so jung, wenn du noch Zeit brauchst, nimm sie dir jetzt! So viele fangen viel zu früh an zu studieren, wechseln hin und her, verlieren das Vertrauen in sich selbst und dann wirds wirklich schwer sich wieder zu motivieren.
Du kannst auch erst in einem Jahr an die Uni gehen, wichtig ist erstmal nur, dass du herausfindest was eigentlich los ist.

Alles Gute !
 
ich weiß es nicht genau. eigentlich war hannover immer mein wunsch, mein traum. aber im moment kann ich einfach nicht wieder dahin. ch weiß nicht wieso.
ich war bei meiner hausärztin und sie meinte ich bräuchte professionelle hilfe.also bin ich zu einer beratungsstelle gegangen und habe dort mit jmd gesprochen. der meinte ich bräuchte keine therapie, sondern bräuchte zeit um mich von zu hause zu verabschieden. außerdem sollte ich mit meinem freund reden, der hier zu hause wohnt, weil er meint der würde mich hierhalten. also habe ich mit meinem freund gesprochen und der meinte er wolle mir nicht im weg stehen und wenn ich dann glücklich wäre würden wir uns trennen. wir haben uns dann nicht gesehen und ich habe ihn so vermisst, weil ich ihn auch nicht verlieren möchte. wir haben uns nicht getrennt. und jetzt stehe ich wieder genauso ratlos da wie vor dem gespräch bei der beratung. ich habe jetzt den studienplatz und ärgere mich über mich selbt das ich einfach nicht mehr kann.
meine eltern sind die ganze zeit für mich da, aber die wissen auch nicht mehr was wir noch machen sollen. ich habe das gefühl ich habe keine zeit um einfach nichts zu tun und dazu war ich auch noch nie der typ. ich war sonst immer fröhlich, positiv eingestellt und sehr ehrgeizig. deswegen enttäusche ich mich im moment einfach selber in dem ich nichts mache. und den platz in hannover will ich nicht aufgeben, weil ich angst habe das zu bereuen.
 
Deinem Freund scheint aber nicht viel an dir zu liegen, wenn er die Beziehung gleich beenden will. Es gibt so viele Studenten, die Fernbeziehungen führen. Aber, ja, das kostet Nerven und Geduld -- und vielen ist der Preis wohl zu hoch.

Jedenfalls: Bist du dir sicher, dass du wirklich von zu Hause weg willst/wolltest? Wenn du wirklich, wie du sagst, (fast) jedes WE nach Hause fährst/gefahren bist, dann hängst du einfach unglaublich an deiner Familie. Dann blockiert dich weder das Studium noch der Wohnort, sondern einfach die allzu feste Bindung zwischen dir und deinen Eltern. Was habe ich geheult nachdem ich auszog. Manomann. Aber nach drei Jahren mag ich nur ungern zurück ziehen. Ich bin zu selbständig, um noch ihres Schutzes zu bedürfen. (Liegt vll. aber auch an meinem festen Freund, der von einer Fernbeziehung zu meinem Ruhepol geworden ist.)

Trau dich, leb dein eigenes Leben. 🙂
 

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