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Gast
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Hi liebe Community,
bin durch googeln der Begriffe "Studium abbrechen" auf dieses Forum gestoßen und wollte euch um Rat/eure Meinung fragen.
Ich bin 21 Jahre und habe das 1. Semester BWL hinter mir. Habe vorher straight in 13 Jahren Abitur gemacht (Grundschule, Gymnasium, Realschule 10. Klasse, 11- 13Wirtschaftsgymnasium), 9 Monate Zivi absolviert und mich danach ins Studium gestürzt. Gestürzt beschreibt es eigentlich auch ziemlich treffend. Ich habe mich bei der Wahl meines Studienortes extrem verrückt gemacht und aus Ermangelung einer konkreten "Entscheidungsalternative" für ein BWL Studium entschieden. Mathe war nie meine Stärke, habe aber gehofft, dass ich mit Blut und Schweiß zumindest bestehe. Ich bin das Studium mit sehr hoher Motivation angegangen (sehr schnell eingelebt und direkt Anschluss gefunden obwohl ich eigentlich ein eher introvertierter Typ bin) und habe bis zur Klausurenphase auch das Gefühl gehabt, dass das Studienfach wirklich zu mir passt. Auch in diversen Übungen wurde mir durch meine Mitarbeit signalisiert, dass ich in den Klausuren "nichts zu befürchten hätte" und "das die Fragen die ich stelle eines 15 Punkte Kandidat würdig sind". Mit breiter Brust und (meiner Meinung nach extrem gut vorbereitet) bin ich in alle Klausuren gestartet und habe die Bauchlandung meines Lebens kassiert. Einmal 7 Punkte, einmal 5, zwei mal nicht bestanden und eine Klausur steht noch aus. Ich bin ein sportlicher Typ und habe Niederlagen immer als Ansporn aufgefasst mich zu verbessern und konnte mich auch ohne weiteres immer wieder aufrappeln. Nur im Moment ist die Fallhöhe einfach zu hoch!
Meine Motivation ist am absoluten Tiefpunkt angelangt und ich kann mich nicht motivieren noch irgendetwas zu machen. Mir erscheint es so, dass die Entscheidung für ein Studium falsch war. In mir wächst mehr und mehr das Gefühl/das Verlangen nach Eigenständigkeit (sprich finanziell unabhängig bzw. unabhängiger) zu werden. Meine Eltern finanzieren mir ohne Wenn und Aber meine Wohnung und ich komme mit ca. 250€ im Monat auch so gut über die Runden, dass ich nichtmal arbeiten gehen muss.
Des weiteren behaupten alle mit denen ich bissher über das Thema gesprochen habe, dass ich ein eher pragmatischer Typ bin. Ich habe schon immer für mein Leben gerne an allem rumgeschraubt (PC's, Fahrrad, Auto, etc.) und bin ein absoluter Autofetischist. Ich spiele mit dem Gedanken mein Studium abzubrechen, um mich einer Ausbildung zu widmen. Konkret habe ich dort eine Lehre als Bankkaufmann, Automobilkaufmann oder KFZ Mechatroniker im Auge.
Was soll ich eurer Meinung nach tun/Wie würdet Ihr euch in meiner Situation verhalten?
Ich kann verstehen, dass einige Leute glauben meine "Probleme" seien luxoriöser Natur, aber ich hoffe ein paar Leser können sich in meine Situation hineinversetzen.
bin durch googeln der Begriffe "Studium abbrechen" auf dieses Forum gestoßen und wollte euch um Rat/eure Meinung fragen.
Ich bin 21 Jahre und habe das 1. Semester BWL hinter mir. Habe vorher straight in 13 Jahren Abitur gemacht (Grundschule, Gymnasium, Realschule 10. Klasse, 11- 13Wirtschaftsgymnasium), 9 Monate Zivi absolviert und mich danach ins Studium gestürzt. Gestürzt beschreibt es eigentlich auch ziemlich treffend. Ich habe mich bei der Wahl meines Studienortes extrem verrückt gemacht und aus Ermangelung einer konkreten "Entscheidungsalternative" für ein BWL Studium entschieden. Mathe war nie meine Stärke, habe aber gehofft, dass ich mit Blut und Schweiß zumindest bestehe. Ich bin das Studium mit sehr hoher Motivation angegangen (sehr schnell eingelebt und direkt Anschluss gefunden obwohl ich eigentlich ein eher introvertierter Typ bin) und habe bis zur Klausurenphase auch das Gefühl gehabt, dass das Studienfach wirklich zu mir passt. Auch in diversen Übungen wurde mir durch meine Mitarbeit signalisiert, dass ich in den Klausuren "nichts zu befürchten hätte" und "das die Fragen die ich stelle eines 15 Punkte Kandidat würdig sind". Mit breiter Brust und (meiner Meinung nach extrem gut vorbereitet) bin ich in alle Klausuren gestartet und habe die Bauchlandung meines Lebens kassiert. Einmal 7 Punkte, einmal 5, zwei mal nicht bestanden und eine Klausur steht noch aus. Ich bin ein sportlicher Typ und habe Niederlagen immer als Ansporn aufgefasst mich zu verbessern und konnte mich auch ohne weiteres immer wieder aufrappeln. Nur im Moment ist die Fallhöhe einfach zu hoch!
Meine Motivation ist am absoluten Tiefpunkt angelangt und ich kann mich nicht motivieren noch irgendetwas zu machen. Mir erscheint es so, dass die Entscheidung für ein Studium falsch war. In mir wächst mehr und mehr das Gefühl/das Verlangen nach Eigenständigkeit (sprich finanziell unabhängig bzw. unabhängiger) zu werden. Meine Eltern finanzieren mir ohne Wenn und Aber meine Wohnung und ich komme mit ca. 250€ im Monat auch so gut über die Runden, dass ich nichtmal arbeiten gehen muss.
Des weiteren behaupten alle mit denen ich bissher über das Thema gesprochen habe, dass ich ein eher pragmatischer Typ bin. Ich habe schon immer für mein Leben gerne an allem rumgeschraubt (PC's, Fahrrad, Auto, etc.) und bin ein absoluter Autofetischist. Ich spiele mit dem Gedanken mein Studium abzubrechen, um mich einer Ausbildung zu widmen. Konkret habe ich dort eine Lehre als Bankkaufmann, Automobilkaufmann oder KFZ Mechatroniker im Auge.
Was soll ich eurer Meinung nach tun/Wie würdet Ihr euch in meiner Situation verhalten?
Ich kann verstehen, dass einige Leute glauben meine "Probleme" seien luxoriöser Natur, aber ich hoffe ein paar Leser können sich in meine Situation hineinversetzen.