G
Gast
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Ich schreibe hier anonym, deshalb kein Nickname.
Ich leide seit einigen Jahren an chronischen Panikattacken. Vor einigen Jahren war es so schlimm, dass ich über ein halbes Jahr nicht das Haus verlassen habe. Therapie brachten kurzzeitig etwas, jedoch nicht langfristig.
Kurz darauf begann ich ein duales Studium, was mir großen Spaß machte, mich aber gleichzeitig sehr forderte.
Dass die Akademie ungefähr 100 km vom Wohnort entfernt liegt, machte es nicht leichter.
Ich bin an 3 Tagen die Woche dort, an 2 Tagen in der Praxisstelle. Das wechselt aber.
Mittlerweile merke ich, dass die Panikattacken wieder kommen. Bin ich im Betrieb in der Nähe habe ich alles noch unter Kontrolle.
Schlimm wird es, wenn ich an 3 Tagen die Woche mit dem Zug die knapp 100 km pendele. Das sind gute anderthalb Stunden Fahrtzeit und ich merke, dass es immer schlimmer wird.
Die Panikattacken äußern sich durch Herzrasen, Schweißausbrüche, Luftnot und Todesangst.
Ich pendele allein und es fällt mir immer schwerer die Sache durchzuziehen.
Meine Angst bezieht sich darauf im Zug umzukippen, dass es mir dort schlecht geht bzw. jemand der anderen Passagiere in irgendeiner Form übergriffig werden. Ich pendele oft spät abends und da hat man manchmal schon sehr fragwürdige Zuggäste um sich.
Mittlerweile ist es so, dass ich merke, dass ich ein Vermeidungsverhalten entwickle. Ich bin letzte Woche zum Arzt gegangen und habe mich krank schreiben lassen. Meinen Eltern habe ich nach wie vor vorgegeben, ich würde die Akademie besuchen.
Ich merke wieder, dass ich sehr nah an der damaligen Zeit dran bin, wo ich dann gar nicht mehr das Haus verlassen konnte.
Ich bin auch körperlich ziemlich erschöpft, weil ich oft sehr lange arbeite und eben auch unterwegs bin. Zusätzlich habe ich eben schon viel Zeit fürs Studium gebraucht, da ich immer wieder längere Ausfallzeiten hatte. Das setzt außerdem unter Druck.
Ich überlege seit einigen Tagen, ob ich das Studium bzw. die Ausbildung nicht abbrechen sollte?
Die Pendelei überfordert mich in Kombination mit den Angstattacken. Ich fahre dann meist um 6 los, bin kurz vor 8 da und komme vor 20 Uhr nicht nach Hause. Die Panikattacken sind auf der Strecke und an der Akademie besonders schlimm, weil sich meine Angst darauf bezieht irgendwo zu verunglücken, wo mir niemand aus meinem gewöhnlichen Umfeld helfen kann.
Vorfälle in den Medien bestärken diese Angst.
Was meint ihr? Sollte ich abbrechen?
Ich leide seit einigen Jahren an chronischen Panikattacken. Vor einigen Jahren war es so schlimm, dass ich über ein halbes Jahr nicht das Haus verlassen habe. Therapie brachten kurzzeitig etwas, jedoch nicht langfristig.
Kurz darauf begann ich ein duales Studium, was mir großen Spaß machte, mich aber gleichzeitig sehr forderte.
Dass die Akademie ungefähr 100 km vom Wohnort entfernt liegt, machte es nicht leichter.
Ich bin an 3 Tagen die Woche dort, an 2 Tagen in der Praxisstelle. Das wechselt aber.
Mittlerweile merke ich, dass die Panikattacken wieder kommen. Bin ich im Betrieb in der Nähe habe ich alles noch unter Kontrolle.
Schlimm wird es, wenn ich an 3 Tagen die Woche mit dem Zug die knapp 100 km pendele. Das sind gute anderthalb Stunden Fahrtzeit und ich merke, dass es immer schlimmer wird.
Die Panikattacken äußern sich durch Herzrasen, Schweißausbrüche, Luftnot und Todesangst.
Ich pendele allein und es fällt mir immer schwerer die Sache durchzuziehen.
Meine Angst bezieht sich darauf im Zug umzukippen, dass es mir dort schlecht geht bzw. jemand der anderen Passagiere in irgendeiner Form übergriffig werden. Ich pendele oft spät abends und da hat man manchmal schon sehr fragwürdige Zuggäste um sich.
Mittlerweile ist es so, dass ich merke, dass ich ein Vermeidungsverhalten entwickle. Ich bin letzte Woche zum Arzt gegangen und habe mich krank schreiben lassen. Meinen Eltern habe ich nach wie vor vorgegeben, ich würde die Akademie besuchen.
Ich merke wieder, dass ich sehr nah an der damaligen Zeit dran bin, wo ich dann gar nicht mehr das Haus verlassen konnte.
Ich bin auch körperlich ziemlich erschöpft, weil ich oft sehr lange arbeite und eben auch unterwegs bin. Zusätzlich habe ich eben schon viel Zeit fürs Studium gebraucht, da ich immer wieder längere Ausfallzeiten hatte. Das setzt außerdem unter Druck.
Ich überlege seit einigen Tagen, ob ich das Studium bzw. die Ausbildung nicht abbrechen sollte?
Die Pendelei überfordert mich in Kombination mit den Angstattacken. Ich fahre dann meist um 6 los, bin kurz vor 8 da und komme vor 20 Uhr nicht nach Hause. Die Panikattacken sind auf der Strecke und an der Akademie besonders schlimm, weil sich meine Angst darauf bezieht irgendwo zu verunglücken, wo mir niemand aus meinem gewöhnlichen Umfeld helfen kann.
Vorfälle in den Medien bestärken diese Angst.
Was meint ihr? Sollte ich abbrechen?