U
Unischer
Gast
Hallo liebe Community,
wie der Titel schon sagt überlege ich mir meine Uni zu wechseln und wäre sehr dankbar über ein paar Ratschläge/Anregungen von Aussenstehenden.
Kurz zu mir: Seit letztem Wintersemester studiere ich jetzt nun schon und auch wenn ich anfangs etwas unsicher war bin ich mit meinem Studienfach recht zufrieden. Ich wohne noch bei meinen Eltern, da wir umgezogen sind und in der neuen Sadt auch eine Uni ist. Eigentlich wollte ich in einer anderen Stadt (keine spezifische) studieren, nachdem ich dann aber durch den Umzug aus meinem alten Umfeld und meinem Freundeskreis "gerissen" wurde, entschied ich mich dafür zu Hause zu bleiben, da es mir in dem Moment so vorkam, als wären es zu viele Veränderungen auf einmal.
Jetzt stellt sich mir die Frage, ob ich zu diesem Wintersemester die Stadt wechseln soll bzw. will. Zum einen ist es so, dass ich in gewisser Weise von zu Hause weg will, also selbstständiger werden und ein "neues Leben beginnen", wie ich es eigentlich nach der Schule vorhatte. Es ist nicht so, dass es familiäre Probleme gäbe oder so, es ist im Grunde alles in Ordnung, nur wenn ich sehe wie frühere Mitschüler und teilweise meine Kommilitionen die jetzt alleine in einer neuen Stadt leben und auf sich selbst gestellt sind (in positivem Sinne) habe ich das Gefühl, dass ich etwas verpasse.
Zum Einen ist es natürlich schön, wenn man weiß, dass jemand zu Hause ist und man nicht alleine ist (insbesondere sehe ich das teilweise bei Mitstudenten, die sich dann riesig auf das Wochenende freuen und viel lieber noch zu Hause wohnen würden), andererseits nimmt man seine Umgebung ganz anderes wahr und verhält sich auch anders, wenn man alleine in einer Stadt ist.
Dazu kommt auch, dass ich mir meine Studentenleben etwas anders vorgestellt hatte als es jetzt ist. Also recht schnell viele neue Leute kennenlernen etc.. Ich habe zwar meine Bekannten an der Uni (sie als Freunde zu bezeichnen wär nich ein bisschen früh), aber leider sind das nicht so die Leute mit denen mal auf n Bierchen weggeht abends und im Vergleich zu meinem alten Freundeskreis (der noch in der ursprünglichen Heimatstadt lebt) fehlt mir da schon etwas.
Ich stelle es mir halt an einer anderen Uni leichter vor aus sich herauszukommen in mancher Hinsicht, da man "gezwungen" wäre und nicht wüsste, dass nach der Uni die Familie zu Hause auf einen wartet.
Das wären so die emotionalen Faktoren, dazu kommt, dass mir die Stadt nicht sonderlich gefällt und die Uni hier auch ein paar Sachen hat die mich stören (wenn ich ehrlich zu mir bin, könnte ich die aber im Zweifelsfall wohl in Kauf nehmen).
Es ist eben so, dass mein Ziel nach der Schule war alleine zu studieren, auch für meine persönliche Entwicklung und ich das Gefühl habe mein Ziel nicht zu erreichen. Ich will allerdings auch nicht die falsche Entscheidung treffen, wenn das Problem im Endefekt bei mir liegt und nicht am Studienort.
Was würdet ihr machen? Oder war vielleicht schon einmal in einer ähnlichen Situation?
Danke schonmal für alle Antworten. 🙂
wie der Titel schon sagt überlege ich mir meine Uni zu wechseln und wäre sehr dankbar über ein paar Ratschläge/Anregungen von Aussenstehenden.
Kurz zu mir: Seit letztem Wintersemester studiere ich jetzt nun schon und auch wenn ich anfangs etwas unsicher war bin ich mit meinem Studienfach recht zufrieden. Ich wohne noch bei meinen Eltern, da wir umgezogen sind und in der neuen Sadt auch eine Uni ist. Eigentlich wollte ich in einer anderen Stadt (keine spezifische) studieren, nachdem ich dann aber durch den Umzug aus meinem alten Umfeld und meinem Freundeskreis "gerissen" wurde, entschied ich mich dafür zu Hause zu bleiben, da es mir in dem Moment so vorkam, als wären es zu viele Veränderungen auf einmal.
Jetzt stellt sich mir die Frage, ob ich zu diesem Wintersemester die Stadt wechseln soll bzw. will. Zum einen ist es so, dass ich in gewisser Weise von zu Hause weg will, also selbstständiger werden und ein "neues Leben beginnen", wie ich es eigentlich nach der Schule vorhatte. Es ist nicht so, dass es familiäre Probleme gäbe oder so, es ist im Grunde alles in Ordnung, nur wenn ich sehe wie frühere Mitschüler und teilweise meine Kommilitionen die jetzt alleine in einer neuen Stadt leben und auf sich selbst gestellt sind (in positivem Sinne) habe ich das Gefühl, dass ich etwas verpasse.
Zum Einen ist es natürlich schön, wenn man weiß, dass jemand zu Hause ist und man nicht alleine ist (insbesondere sehe ich das teilweise bei Mitstudenten, die sich dann riesig auf das Wochenende freuen und viel lieber noch zu Hause wohnen würden), andererseits nimmt man seine Umgebung ganz anderes wahr und verhält sich auch anders, wenn man alleine in einer Stadt ist.
Dazu kommt auch, dass ich mir meine Studentenleben etwas anders vorgestellt hatte als es jetzt ist. Also recht schnell viele neue Leute kennenlernen etc.. Ich habe zwar meine Bekannten an der Uni (sie als Freunde zu bezeichnen wär nich ein bisschen früh), aber leider sind das nicht so die Leute mit denen mal auf n Bierchen weggeht abends und im Vergleich zu meinem alten Freundeskreis (der noch in der ursprünglichen Heimatstadt lebt) fehlt mir da schon etwas.
Ich stelle es mir halt an einer anderen Uni leichter vor aus sich herauszukommen in mancher Hinsicht, da man "gezwungen" wäre und nicht wüsste, dass nach der Uni die Familie zu Hause auf einen wartet.
Das wären so die emotionalen Faktoren, dazu kommt, dass mir die Stadt nicht sonderlich gefällt und die Uni hier auch ein paar Sachen hat die mich stören (wenn ich ehrlich zu mir bin, könnte ich die aber im Zweifelsfall wohl in Kauf nehmen).
Es ist eben so, dass mein Ziel nach der Schule war alleine zu studieren, auch für meine persönliche Entwicklung und ich das Gefühl habe mein Ziel nicht zu erreichen. Ich will allerdings auch nicht die falsche Entscheidung treffen, wenn das Problem im Endefekt bei mir liegt und nicht am Studienort.
Was würdet ihr machen? Oder war vielleicht schon einmal in einer ähnlichen Situation?
Danke schonmal für alle Antworten. 🙂