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Studienabbruch wegen Masterarbeit - Schreibblockade?

Ella*

Neues Mitglied
Ich bin verzweifelt! Vor über einem Jahr bin ich durch meinen Professor an ein Thema für meine Masterarbeit gekommen. Es handelte sich dabei um ein Projekt für einen Unternehmen, auf welches ich meine Arbeit aufbauen konnte. Das Projekt hab ich im Dezember, abgeschlossen. Der Praxisteil würde somit stehen und auch das Konzept für die Theorie dazu ist seit Oktober fertig und vom Professor abgesegnet.
Mein Problem ist aber, dass ich es einfach nicht schaffe etwas davon zu Papier zu bekommen. Ich sitze stundenlang am PC, schreibe dabei ein paar Sätze, lösche sie wieder und letztlich kommt nichts raus. Effektiv habe ich noch gar nichts Schriftliches. Und die Abgabe ist in nicht mal mehr 8 Wochen! Ich denke echt dran alles hinzuschmeißen. Anderseits „schulde“ ich dem Unternehmen quasi meine Arbeit und bin so gezwungen sie fertig zu stellen. Nachdem sie die Ergebnisse aber durch die Endpräsentation schon kennen ist die Verschriftlichung dazu eher eine Formsache, die wahrscheinlich eh keiner mehr liest.
Ich hab im Laufe des Studiums schon haufenweise Arbeiten geschrieben und auch wenn es am Anfang mal ein bisschen hakte, kam früher oder später immer der Punkt an dem es Klick machte und lief. Bei dieser beschie* Masterarbeit warte ich nun aber schon seit über einem halben Jahr darauf und es kommt nichts. Zwischendurch war ich so genervt, dass ich das Ganze für Wochen weggelegt haben. Ich dachte nach ein bisschen Pause und Abstand zum Thema klappt es vielleicht. Aber nix!! Ich schwanke zwischen Verzweiflung, Wut auf mich selbst und absoluter Resignation. Frei nach dem Motto, ich schmeiße jetzt alles hin und such mir einfach irgendeinen Job. Egal was – Hauptsache ich muss mich nicht mehr mit der Masterarbeit beschäftigen. Anderseits kann es ja eigentlich nicht sein, dass man so knapp vor dem Ziel an verdammten 80 Seiten scheitert, deren Inhalt eigentlich schon fest steht. Vielleicht hat jemand einen Tipp wie ich diese „Blockade“ überwinden kann.
 

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miasma

Aktives Mitglied
Hallo Ella,

kenne so etwas auch... wenn man nur noch eine Fleißarbeit vor sich hat... und so einen unglaublichen inneren Widerwillen überwinden muß... der logisch betrachtet keinen Sinn macht.

Wenn so gar nix geht versuch ich:

- nicht vorne anzufangen mit irgend einer Gliederung etc. ... sondern mit dem Kapitel/Teil der mir noch am meisten liegt. [kann auch das Ergebnis/Schlußwort sein]
- ich bestrafe mich... wenn ich nicht anfange (5 Seiten schaffe) am 01.06.... das ich am Abend dann nicht ins Kino darf (ersetzbar mit was würde dir weh tun?:rolleyes: [Lieblingsserie, Sport etc.)
- ich frage jemanden ob er mir beim Start hilft [Schwester, Eltern, Freund/in... muß keine Ahnung vom Thema haben]

oft genügt mir dann die ersten paar Seiten zu haben...dann geht es ;)
Viel Erfolg!

ps.: denk dir was dramatisches.... wenn du es nicht machst... mußt du deinen Hund abgeben,

Du kannst das !

wegen so etwas gibt man nicht auf
 

VieleAlsEins

Mitglied
In der Zeit als ich für meine Masterarbeit Untersuchungen durchgeführt habe ging es mir auch sehr schlecht.

Fange mit etwas einfachem an, um die erste Seite zu schreiben. Zum Beispiel eine kurze Einführung mit historischen Bezügen oder Verweisen auf wichtige Vorarbeiten aus anderen Quellen.
Wenn Du Darstellungen, wie Diagramme oder Graphen hast, setze sie erstmal mittels Kopieren und Einfügen in Dein Dokument. Dann beschreibe jede Kleinigkeit, die Du siehst. Es kann Dir völlig offensichtlich und als nicht der Rede wert erscheinen - beschreibe es trotzdem. Wie Du schon richtig gesagt hast, geht es hier ja anscheinend nur noch um eine Dokumentation dessen was Du gemacht hast, wobei die Ergebnisse sowieso schon bekannt sind.
 

EmmaB

Mitglied
Du hast ja schon so viel Vorarbeit geleistet, da würde ich jetzt nicht resignieren. Die Arbeit bekommst du auch so noch locker in und in der Zeit überhaupt. Also ich habe meine Masterarbeit in zwei Wochen geschrieben.
Denke es kommt immer der Punkt an dem man sich denkt, das ist nicht gut, das könnte ich besser machen,... Man muss es dann aber auch mal gut sein lassen, bringt einfach nichts sich da zu lange damit zu beschäftigen. Wenn man sich eine Zeit mit etwas beschäftigt ist es für einem wahrscheinlich auch nicht mehr so spannend, dann denkt man sich auch warum mache ich das. Vielleicht hilft es ja mal mit deinem Professor darüber zu sprechen.
 

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