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Gast
Genau das ging mir auch durch den Kopf: Konkurrenz. Die Tochter hatte die Mutter wie lange für sich allein? Dann kommt ein anderer Mann in auch ihr Leben und sie muß mit ansehen, wie sie plötzlich aus dem Fokus gerückt wird, nicht mehr unumschränkter Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Mutter ist. Natürlich ruft das Rebellion hervor. Allerdings sollte man mit einer 15-jährigen schon so vernünftig reden können, daß man sich auf ein respektvolles Miteinander verständigt. Wenn die Tochter will, daß ihre Mutter glücklich ist - und nicht nur sie - dann sollte sie der Mutter etwas Zeit für die Paarbeziehung gewähren. Es kann und darf sich nicht alles nur um den Tee-nager 😉 drehen. Das muß Mama ihr notfalls auch mal deutlich klar machen, denn sie hat ja auch selbst noch Wünsche ans Leben. Im Zweifel blieben als Alternativen tats. nur ein Doppelleben der Mutter oder die Trennung. Respekt von der Tochter - als Mensch, der Du bist - darfst Du aber trotzdem einfordern. Da ist auch mit Pubertät nichts entschuldigt.Hi, Micha - ob sie Dich mag oder mögen könnte, wäre da nicht die Angst, weiß ich nicht. Momentan scheint sie mit ihrem Mangel an Zugehörigkeit beschäftigt zu sein. Sie zweifelt an, die wichtigste Person in Mamas Leben zu sein - zweifelt ihre Wichtigkeit an. Du bist der Auslöser und der wird entsprechend bekämpft. Was sie braucht, ist die Gewissheit, dass sie erwünscht ist. Momentan stent sie mit Dir in Konkurrenz, da sie befürchtet und es so erlebt, dass Du ihr etwas wegnimmst. Was hat die Mutter gesagt, als sie sagte „Bei mir bist Du nie so glücklich...“ ? Was hast Du gesagt? Sprecht mit ihr über ihre Sorgen. Frag sie, was Du und ihre Ma machen könnt, damit sie sich wohl fühlt und wie sie ihrer Ma eine Freude machen könnte.
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