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Streß mit dem Vorgesetzten

G

Gast

Gast
Hallo
Habe da ein Problem auf der Arbeit. Ich bin Vamilienvater (zwei Kinder) 36Jahre alt und eigentlich ein positiv eingestellter Mensch. Meine Arbeit hat mir auch mal spaß gemacht, wenn diese nervigen Vorgesetzten nicht wären.
(Mein direkter Vorgesetzter ist eigentlich nur Vorgesetrzer geworden, weil Vitamin B im spiel gewesen ist). Die meißten meiner Kollegen sind ca. 25 Jahre alt also jung und Dynamisch und haben KEINE!! Kinder so wie ich. Für mich ist es manchmal eine ziemliche Gradwanderung zwischen Familie und Beruf zu finden. Auch läßt die Motivation manchmal zu wünschen übrig. In der letzten Woche hatte ich dann ein 6 Augengespräch mit meinem direkten und dessen übergeordneten Vorgesetzten. Angeblich würde ich nicht genug ARBEITSEINSATZ zeigen, sprich mal etwas am Draht ziehen. Auch wurde ich direkt mit einer meiner jüngeren Arbeitskolleginnen verglichen, die ia erheblich mehr EINSATZ und Produktivität ans Tageslicht legen. Das ich meine Arbeit Gewissenhaft mache ist OK, aber der Durchsatz ist halt nicht so hoch. Wobei dieser direkte Vergleich eigentlich nicht OK ist, weil die Auftragssstruktur bei meiner Kollegin doch ne etwas andere ist.
Mein Problem ist, das ich mich so langlam diese Zeitproblematik auf der Arbeit und auch zu Hause auf die Nerven geht. Mann versucht allen gerecht zu werden, bleibt aber selber dabei auf der Strecke.

Was kann ich am besten tun um eine gute Ballance zwischen Arbeit und Familie zu bekommen???
 
Hallo Gast,

der Tag hat eben nur 24 Stunden, daran gibts nichts zu rütteln und wenn es eng wird, muss man eben Prioritäten setzen. Nun weiß ich ja nicht, was Du beruflich machst, ob es ok ist da kürzer zu treten oder ob Du dann gleich gegangen wirst. Die andere Frage ist auch, wie Deine Familie das sieht. Die einen Frauen haben kein Problem damit, wenn der Mann ständig weg ist, dafür aber die Kasse gut stimmt, die anderen legen nicht so viel Wert auf "Dinge, die man sich leisten können will".
Ein großes Problem vieler Männer ist es, sich dazu berufen zu fühlen die Familie so mit Geld zu versorgen, dass die grundlegendsten materiellen Wünsche erfüllt werden können ohne eigentlich genau zu wissen, ob es für die Familie wirklich so wichtig ist.
Da solltest Du wirklich einmal eindringlich mit Deiner Frau reden.

Gel06
 
Tja Gel06,
da kann ich nur noch zustimmen.
Das einzige was du (vermutlich Wissentlich) nicht erwähnt hast, ist sich nach einer andreren Stelle umzusehen. Das ist natürlich leichter geschrieben als getan. Aber evtl. gibt es diese Alternative ja Innerbetrieblich.
 
Mach deinen Job so gut Du kannst. Mehr kannst Du sowie so nicht tun, oder? Und wenn's Stress gibt, tu's einem Grashalm gleich. Wenn eine steife Brise weht biegt sich der Grashalm im Wind. Und wenn wieder Windstille herrscht, dann richtet er sich wieder auf. Das soll heissen sei flexibel. Manche Menschen behaupten von sich mit stolz geschwellter Brust: "Ich lass mich nicht verbiegen!" -Das sind die ersten die brechen. Zeig das Du Dich ändern willst, wenn man Dir Druck macht. Und wenn der Druck weg ist machst Du weiterhin deinen Job so gut Du kannst.
Hüte Dich davor Deinen Vorgesetzten zu hassen. Das macht Dich nur fertig. Versuche Verständnis und Mitgefühl für deinen Vorgesetzten aufzubringen. Ein schlechter Mensch kann oft nix dafür, dass er ein schlechter Mensch ist, oder?

Alles Liebe und Gute
 

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