TheSameHere
Neues Mitglied
Hey an alle und guten Morgen,
vielleicht hat jemand einen Tipp, aus eigener Erfahrung und kann mir weiterhelfen.
Wir sind beide erwachsene Menschen mit 36 Jahren (er) und 39 Jahren (ich). Wir haben keine Kinder, also nur uns, keine echten Probleme, feste Jobs.
Wir sind jetzt knapp 9 Monate zusammen, mir kommt es länger vor, weil wir viel durchgemacht haben. Aber vor vielen Monaten fingen die Probleme an. Und ich habe das Bedürfnis, da wieder rauszukommen, weiß aber nicht ob es klappt und weiß auch vor allem nicht ob er das will und ob wir das schaffen, wenn er nicht daran mit arbeitet.
Wir hatten gleich zu Beginn an Weihnachten einen massiven Streit, den ich in der Art noch nie kannte und das Problem ist, dass nachfolgend die Stimmung immer wieder gut war, aber selbst minimalste kleinste Streitigkeiten sofort wieder diesen Weihnachts-Höhepunkt erreicht haben. Ich glaube, wenn man diese Grenze einmal übergangen ist, ist es fast "normal", dass es so eskaliert. Und ich will das gerne wieder ändern.
An Weihnachten war es so, dass wir verabredet waren, das war am 1. Weihnachtsfeiertag. Ich habe durch vier Geschwister eine riesige Familie, er hat keine Geschwister und kennt das auch so nicht. Er war Weihnachten allein daheim und wir verabredet. Es war noch zu frisch als dass er da hätte mit kommen sollen mit uns und ich weiß, er mag so Familienfeiern nicht, sagt er jedenfalls. Wir waren nicht konkret verabredet, sondern wir waren eher so locker verabredet abends, wenns passt sehen wir uns.
Ich schrieb ihm damals, dass es bei mir abends später wird, und vielleicht zu spät. Dann ging der Streit los, es eskalierte dermaßen, dass glaube ich viel Druck, der sich angestaut hatte, hoch kam. Ich brüllte ihn am Telefon an, dass er sich ja wohl mal in der Lage wäre, einen einzigen Abend alleine zu beschäftigen und soll gefälligst jetzt aufhören bei mir anzurufen - ich bin auf einer Weihnachtsfeier. Er rief alle drei Minuten an, ich machte dann das Telefon aus, weil meine Eltern schon sagten, was "ist das denn für ein Typ".
Er beendete die Beziehung per Mailbox. Ich rief ihn spät abends an, da war er dann mit Kumpels in der Kneipe und schon angetrunken. Ich fand das alles kindisch ohne Ende.
Wir kamen wieder zusammen kurz darauf, weil es einfach Schwachsinn war.
Er fühlt sich ständig benachteiligt und ständig denkt er, alles sei wichtiger als er.
Seither eskalieren leider immer häufiger kleine Streitereien, vor allem beim Thema "ich bin dir nicht wichtig" und "Eifersucht".
Beispielsweise schrieb mir ein Arbeitskollege zu Ostern eine Whatsapp, sofort verließ er die Wohnung und wurde richtig laut, aggressiv. Dann legte sich das sofort wieder. Aber ich kann ihn oft dann über Stunden nicht beruhigen mit seiner Laune und er ist absolut davon überzeugt, dass er Recht hat und alle anderen Schuld sind.
Mich nervt das extrem, weil ich selbst Monate später jetzt nach dem Weihnachtsabend immer noch merke, dass jeder Streit so eskaliert und inzwischen bin ich auch super angespannt, was ich sage, wie ich es sage und was ich ihm erzähle.
Ich arbeite in einem Vertriebsbereich mit 90% Männern, die sehr kommunikativ sind und auch gut aussehen, wir müssen uns oft Samstags und Sonntags kurz absprechen, wegen der kommenden Woche, mein Freund eskaliert da jedesmal und wir haben dann das gesamte Wochenende Stress oder ein stressig angespanntes Wochenende eben.
Ich habe seit Wochen auch keine Lust mehr auf Sex, was natürlich weiterhin zur Eskalation beiträgt. Er beendet die Beziehung auch gerne mal per Whatsapp, wenn sowas ist, wobei das völliger Unfug ist, weil wir einfach weitermachen wie bisher.
Mich nervt das ganze, ich würde diesen Kreislauf gerne unterbrechen und wieder ins "schöne Beziehungsleben" kommen, das wir zwischen Weihnachten und Ostern hatten, also wir können es.
Wenn ich das Thema bei ihm in ruhigen Momenten anspreche, kommt sofort eine andere Tonlage, er wird sofort verbittert, frustriert "Ja, gibst du jetzt mir die Schuld, du bist doch schuld dass alles so ist". "Ich muss mir das gut überlegen, wie das hier weitergeht".
Wir hatten jetzt schon mehrfach die Urlaubsplanung verschoben, weil ich keine Lust habe mit dieser Laune mit ihm in ein Hotel zu fliegen, und auch das wirft er mir vor, dass ich schuld sei, dass er seine Urlaube daheim hocken müsse, jetzt plant er mit Kumpels weg zu fliegen - während er ein riesen Problem hat, wenn ich Kollegen eine Whatsapp schreibe.....
Den Herbst hatten wir vor, nach Griechenland zu fliegen, aber ich bin wirklich unsicher, weil ich das Gefühl habe, dass das alles im Kreis dreht und er überhaupt nicht lösungsorientiert denkt.
Ich will ihn nicht verlieren, weil wir viele schöne Momente haben und ich mich auch total auf ihn verlassen kann, wenn er nicht in seiner Wutphase ist, und er in wirklich schweren Situationen (Jobwechsel, Krankheit) intensiv für mich da war.
Aber ich habe das Gefühl, wir bekommen das alleine überhaupt nicht mehr hin, weil er schreit mich an, ich schreie zurück und dann geht einer von beiden und verlässt unsere Wohnung. Wir wohnen übrigens zusammen.
vielleicht hat jemand einen Tipp, aus eigener Erfahrung und kann mir weiterhelfen.
Wir sind beide erwachsene Menschen mit 36 Jahren (er) und 39 Jahren (ich). Wir haben keine Kinder, also nur uns, keine echten Probleme, feste Jobs.
Wir sind jetzt knapp 9 Monate zusammen, mir kommt es länger vor, weil wir viel durchgemacht haben. Aber vor vielen Monaten fingen die Probleme an. Und ich habe das Bedürfnis, da wieder rauszukommen, weiß aber nicht ob es klappt und weiß auch vor allem nicht ob er das will und ob wir das schaffen, wenn er nicht daran mit arbeitet.
Wir hatten gleich zu Beginn an Weihnachten einen massiven Streit, den ich in der Art noch nie kannte und das Problem ist, dass nachfolgend die Stimmung immer wieder gut war, aber selbst minimalste kleinste Streitigkeiten sofort wieder diesen Weihnachts-Höhepunkt erreicht haben. Ich glaube, wenn man diese Grenze einmal übergangen ist, ist es fast "normal", dass es so eskaliert. Und ich will das gerne wieder ändern.
An Weihnachten war es so, dass wir verabredet waren, das war am 1. Weihnachtsfeiertag. Ich habe durch vier Geschwister eine riesige Familie, er hat keine Geschwister und kennt das auch so nicht. Er war Weihnachten allein daheim und wir verabredet. Es war noch zu frisch als dass er da hätte mit kommen sollen mit uns und ich weiß, er mag so Familienfeiern nicht, sagt er jedenfalls. Wir waren nicht konkret verabredet, sondern wir waren eher so locker verabredet abends, wenns passt sehen wir uns.
Ich schrieb ihm damals, dass es bei mir abends später wird, und vielleicht zu spät. Dann ging der Streit los, es eskalierte dermaßen, dass glaube ich viel Druck, der sich angestaut hatte, hoch kam. Ich brüllte ihn am Telefon an, dass er sich ja wohl mal in der Lage wäre, einen einzigen Abend alleine zu beschäftigen und soll gefälligst jetzt aufhören bei mir anzurufen - ich bin auf einer Weihnachtsfeier. Er rief alle drei Minuten an, ich machte dann das Telefon aus, weil meine Eltern schon sagten, was "ist das denn für ein Typ".
Er beendete die Beziehung per Mailbox. Ich rief ihn spät abends an, da war er dann mit Kumpels in der Kneipe und schon angetrunken. Ich fand das alles kindisch ohne Ende.
Wir kamen wieder zusammen kurz darauf, weil es einfach Schwachsinn war.
Er fühlt sich ständig benachteiligt und ständig denkt er, alles sei wichtiger als er.
Seither eskalieren leider immer häufiger kleine Streitereien, vor allem beim Thema "ich bin dir nicht wichtig" und "Eifersucht".
Beispielsweise schrieb mir ein Arbeitskollege zu Ostern eine Whatsapp, sofort verließ er die Wohnung und wurde richtig laut, aggressiv. Dann legte sich das sofort wieder. Aber ich kann ihn oft dann über Stunden nicht beruhigen mit seiner Laune und er ist absolut davon überzeugt, dass er Recht hat und alle anderen Schuld sind.
Mich nervt das extrem, weil ich selbst Monate später jetzt nach dem Weihnachtsabend immer noch merke, dass jeder Streit so eskaliert und inzwischen bin ich auch super angespannt, was ich sage, wie ich es sage und was ich ihm erzähle.
Ich arbeite in einem Vertriebsbereich mit 90% Männern, die sehr kommunikativ sind und auch gut aussehen, wir müssen uns oft Samstags und Sonntags kurz absprechen, wegen der kommenden Woche, mein Freund eskaliert da jedesmal und wir haben dann das gesamte Wochenende Stress oder ein stressig angespanntes Wochenende eben.
Ich habe seit Wochen auch keine Lust mehr auf Sex, was natürlich weiterhin zur Eskalation beiträgt. Er beendet die Beziehung auch gerne mal per Whatsapp, wenn sowas ist, wobei das völliger Unfug ist, weil wir einfach weitermachen wie bisher.
Mich nervt das ganze, ich würde diesen Kreislauf gerne unterbrechen und wieder ins "schöne Beziehungsleben" kommen, das wir zwischen Weihnachten und Ostern hatten, also wir können es.
Wenn ich das Thema bei ihm in ruhigen Momenten anspreche, kommt sofort eine andere Tonlage, er wird sofort verbittert, frustriert "Ja, gibst du jetzt mir die Schuld, du bist doch schuld dass alles so ist". "Ich muss mir das gut überlegen, wie das hier weitergeht".
Wir hatten jetzt schon mehrfach die Urlaubsplanung verschoben, weil ich keine Lust habe mit dieser Laune mit ihm in ein Hotel zu fliegen, und auch das wirft er mir vor, dass ich schuld sei, dass er seine Urlaube daheim hocken müsse, jetzt plant er mit Kumpels weg zu fliegen - während er ein riesen Problem hat, wenn ich Kollegen eine Whatsapp schreibe.....
Den Herbst hatten wir vor, nach Griechenland zu fliegen, aber ich bin wirklich unsicher, weil ich das Gefühl habe, dass das alles im Kreis dreht und er überhaupt nicht lösungsorientiert denkt.
Ich will ihn nicht verlieren, weil wir viele schöne Momente haben und ich mich auch total auf ihn verlassen kann, wenn er nicht in seiner Wutphase ist, und er in wirklich schweren Situationen (Jobwechsel, Krankheit) intensiv für mich da war.
Aber ich habe das Gefühl, wir bekommen das alleine überhaupt nicht mehr hin, weil er schreit mich an, ich schreie zurück und dann geht einer von beiden und verlässt unsere Wohnung. Wir wohnen übrigens zusammen.