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Stiefvater / Schule

Hallo Sisandra

danke für deine Antwort. Ja auch der leibliche Vater zu dem Ich ein gutes Verhältniss habe hat bereits in der Vergangenheit persönlich der Schule mittgeteilt, das damit uneingeschränkt Einverstanden ist das man auch mit mir reden kann/darf/sollte wenn es Probleme gibt.

Aber es gab schon ein grosses Streit Thema zwischen mir und der Schulleitung. Wie schon geschrieben leidet mein Sohn unter ADS und er verliert sich oft in seinen Gedanken. Dies kann man aber durch einwenig Aufmerksamkeit, die man ihm schenkt wieder weg machen so das er ziemlich zügig wieder den Anschluss findet.

Die Schulleitung ist aber der Meinung das man in einer Förderschule mit einer Klassengrösse von 12 Schülern der Lehrerin nicht zumuten kann, einem Kind diese 2 min Aufmerksamkeit zu schenken. Dafür sei die Lehrkraft auch nicht da und in diesem fall wohl auch dann völlig überfordert.

Sie hat versucht meine Frau dazu zu drängen Ihren Sohn Medikamentös einzustellen damit die und jetzt kommt ein Wort wörtliches Zitat der Schulleiterin...: Ihr Lehrkräfte es einfacher haben mit dem kleinen und sich nicht so um Ihn kümmern müssten.

Mal davon abgesehen das er die Medikamente nicht verträgt und auch einige Speziallisten von denen er untersucht worden ist, selber sagten es sei keine Medikamentierung zwingend notwendig... mir schon einwenig die Hut Schnurr geplatzt ist, allerdings nicht ausfällig oder anders.

Meine Worte waren, ... wenn unser kleiner keine Defizite oder Krankheit hätte wäre er nicht auf eine Förderschule bzw auf eine solche angewiesen oder ... wo wenn nicht auf einer solchen Schule sollten Kinder mit defizieten auf verständnissvolle Lehrer hoffen.

Ich meine jetztmal ehrlich... muss ich einen kleinen Menschen mit Medikamenten zu dröhnen, nur damit es andere einfacher haben und vor allem wenn schon von Ärztlicher Seite eine Medikamenteirung für nicht Notwendig erachtet wird?

Naja aber ich Danke euch für eurer Hilfe / Anregungen etc.

Ich werde es noch einmal mit den Vollmachten der beiden elternteilen probieren.

Beste Grüße PaGer


 
Hallo Sisandra

danke für deine Antwort. Ja auch der leibliche Vater zu dem Ich ein gutes Verhältniss habe hat bereits in der Vergangenheit persönlich der Schule mittgeteilt, das damit uneingeschränkt Einverstanden ist das man auch mit mir reden kann/darf/sollte wenn es Probleme gibt.

Aber es gab schon ein grosses Streit Thema zwischen mir und der Schulleitung. Wie schon geschrieben leidet mein Sohn unter ADS und er verliert sich oft in seinen Gedanken. Dies kann man aber durch einwenig Aufmerksamkeit, die man ihm schenkt wieder weg machen so das er ziemlich zügig wieder den Anschluss findet.

Die Schulleitung ist aber der Meinung das man in einer Förderschule mit einer Klassengrösse von 12 Schülern der Lehrerin nicht zumuten kann, einem Kind diese 2 min Aufmerksamkeit zu schenken. Dafür sei die Lehrkraft auch nicht da und in diesem fall wohl auch dann völlig überfordert.

Sie hat versucht meine Frau dazu zu drängen Ihren Sohn Medikamentös einzustellen damit die und jetzt kommt ein Wort wörtliches Zitat der Schulleiterin...: Ihr Lehrkräfte es einfacher haben mit dem kleinen und sich nicht so um Ihn kümmern müssten.

Mal davon abgesehen das er die Medikamente nicht verträgt und auch einige Speziallisten von denen er untersucht worden ist, selber sagten es sei keine Medikamentierung zwingend notwendig... mir schon einwenig die Hut Schnurr geplatzt ist, allerdings nicht ausfällig oder anders.

Meine Worte waren, ... wenn unser kleiner keine Defizite oder Krankheit hätte wäre er nicht auf eine Förderschule bzw auf eine solche angewiesen oder ... wo wenn nicht auf einer solchen Schule sollten Kinder mit defizieten auf verständnissvolle Lehrer hoffen.

Ich meine jetztmal ehrlich... muss ich einen kleinen Menschen mit Medikamenten zu dröhnen, nur damit es andere einfacher haben und vor allem wenn schon von Ärztlicher Seite eine Medikamenteirung für nicht Notwendig erachtet wird?

Naja aber ich Danke euch für eurer Hilfe / Anregungen etc.

Ich werde es noch einmal mit den Vollmachten der beiden elternteilen probieren.

Beste Grüße PaGer

Hi PaGer,

ich vermute, dass ihr noch so viele Vollmachten der Schule vorlegen könnt wie ihr wollt. Die wollen nicht mit dir reden. Gibt es einen Elternbeirat an der Schule? Habt ihr euch schon mal mit dem in Verbindung gesetzt? Oder hat die Schule eine Schulsozialarbeit?

Aber mal ne andere Frage: Was tut ihr denn sonst für das Kind, wenn es keine Medikamente bekommen soll? Bekommt der Kleine Ergo- oder sonst eine Therapie? Damit kann man bei solchen Kindern durchaus einiges erreichen.

LG Sisandra
 
Hallo,

ja einen Elternbeirat gibt es, dieser wird diese Woche sogar neu gewählt aber den Gedanken mich dafür aufzustellen bzw aufstellen lassen habe ich gleich wieder verworfen denke die sagen dann das ich dies eh nicht darf / dürfte.

Ja Ergo bekommt er auch eine Verhaltenstherapie um die scheu zuverlieren Selber auf andere zuzugehen etc wir tun alles was in unsrer macht steht und ihm helfen könnte.

Lieben Gruß PaGer
 
Wer den Finger in die Missstände unserer Bildungseinrichtungen legt, wird am langen Arm verhungern gelassen. Ging mir bzw. meinen Eltern schon vor 20 Jahren so und es hat sich nichts geändert, denn bei den Eltern in meinem Bekanntenkreis läuft es genauso ab. Klar gibt es ein paar Pädagogen, die sich redlich mühen aber zuviele haben ein Verhalten am Leib das jeder Beschreibung spottet.

Du hast Dich aus einer schwachen Position heraus (nicht der Erziehungsberechtigte des Kindes) mit dem System angelegt. Das System nutzt deine Schwäche aus und schlägt zurück.

Tut mir leid für Dich, aber ich glaube nicht das da noch was zu machen ist für Dich. Ausser Du gehst wirklich bis zur Schulbehörde und beschwerst Dich da. Was aber das Verhältnis zur Förderschule noch schlechter lassen würde.

Hilf ihm weiterhin so, wie Du es jetzt auch schon tust. Scheinst es ja gut zu machen, wenn selbst der leibliche Vater mit Dir in gutem Kontakt steht.
 
ADS?

Ist das sicher?

Ich zum Beispiel hatte diese Diagnose mitunter auch als Kind bzw Jugendlicher und jetzt wo ich über 30 bin habe ich eine komplett andere Diagnose erhalten, wo ADS(H) Züge mit einfließen, aber mehr als Symptom anstelle der eigentlichen Diagnose.

Und im übrigen, wenn eine Schule solche Töne spucken würde, dass man bei 12 Schülern nicht auf einen einzelnen eben mal für eine Minute eingehen kann, wozu diese gut sein soll (das Problem hatte eine Bekannte von mir auch und sie ist deswegen jetzt sogar weggezogen um eine bessere Schule für Ihren kleinen zu bekommen und siehe da, es klappt ziemlich gut, auch wenn er sich dort noch nicht so wirklich wohl zu fühlen scheint).
 
Hallo Pager,

wenn deine Frau (und falls der leibliche Vater auch das Sorgerecht hat, er auch) dir ein Erziehungsrecht an der Schule für deinen Stiefsohn einräumt, hast du alle möglichen Rechte. Also, an Elternabenden teilnehmen, Entschuldigungen schreiben, Arbeiten unterschreiben und mit den Lehrern Gespräche führen. Das muss deine Frau (und eben evtl. der leibliche Vater) schriftlich machen. Ich würde das ganz normal mit der Post hinschicken, wenn sie das nicht akzeptieren würde ich mich an die nächsthöhere Instanz wenden. Die Schule kann den Willen der Eltern nicht einfach übergehen, wenn es um solche Fragen geht.

Ich weiß jetzt nicht aus welchem Bundesland du kommst. In Rheinland - Pfalz z.B. wäre die übergeordnete Stelle für Schulen ADD Trier.

Bei Schulen ist es nach meiner Erfahrung am Besten, wenn man möglichst sachlich bleibt. Sachlich ist es z.B. zu fragen, wie eine Lehrerin dazu kommt, über die 'notwendige?' Medikation bei einer wie auch immer gearteten Erkrankung Aussagen zu machen.

Dafür sei die Lehrkraft auch nicht da und in diesem fall wohl auch dann völlig überfordert.
Daran wiederum kann nur die Schule was ändern. Durch entsprechende Weiterbildung und Supervision der leider überforderten Lehrerin 😎

Genau genommen ist es das Problem der Lehrerin, wie sie die einzelnen Kinder fordern und fördern kann. Eine Medikation gehört dabei überhaupt nicht zum Thema Schule.

Deinem Sohn zuliebe solltest du immer abwägen, was besser ist. Manchmal ist weniger Streit besser, manchmal geht es nicht ohne großen Streit.

Vielleicht habt ihr in eurer Stadt einen Bürgerbeauftragten? Den kann man auch erst mal ansprechen.

Oder vielleicht noch eine andere Idee. Ich würde mal die Gleichstellungsbeauftragte auf das Problem ansprechen.

Lieben Gruß
Fragende
 

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