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Sternchen und Träume

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Gast

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sie blickte mit schläfrigem blick hinauf zu dem himmelzelt.
sie hatte früher hier schon immer die sterne gezählt.
früher fragte sie sich immer, wo kommen all die sternchen her? damals antworte ihre mutter, den sie stand oft neben ihr. sie sagte mit freundlicher stimme.."sie kommen aus dem himmel" immer wenn sie das sagte lächelte sie. meistens überkam mich dann auch ein lächeln, weil die antwort so einfach aber schön war. aus dem himmel, dachte ich da muss es schön sein, wenn so etwas schönes dort seine herkunft hat.
viele jahre vergingen und ich sah jeden tag erneut in den himmel.
eines tages trugen die sternchen schleier und ich erkannte sie von tag zu tag immer schlechter. ich habe mich oft gefragt, was geschah..warum ich sie mit den gleichen augen ansah und doch sie nicht mehr so sah wie sie waren.

ich stellte mir selbst laut die frage, 'was ist den mit euch geschehen' ich wartete still auf eine antwort doch diesmal blieb es wie viele andere tage still neben mir. in dem moment hätte ich so gerne die warme stimme meiner mutter gehört...doch es blieb still heut.
ich sah hinauf und spürte wie eine träne zu boden fiel, durch sie wurden die sterne wieder etwas klar.
ich wischte sie weg und sah auf meine hand. ich verstand nicht und sagte leis 'warum habe ich nun geweint?'
ich bekam wieder keine antwort und lies meinen blick erneut zu den sternen wandern, die plötzlich verschwunden waren.
erschrocken suchte mein blick sie auf dem himmelszelt, zu spät.

'wo seit ihr den hingegangen?'
stille..bloß die stille war mir geblieben, ich blieb nacht für nacht auf diesem platz stehen, hoffte ich könnte noch mit einem blick ein stern einfangen.
doch es wurde immer dunkler in meinem leben.
verlor glück und meine liebe. fand dafür trauer und mündliche hiebe.

ich weiß nun, warum es so dunkel wurde, weil ich so viel in meinem leben verlor. die sterne kamen nie aus dem himmel, sie waren meine träume, die ich mal hatte.
doch ich verlor viele hoffnungen und so auch den willen meine träume zu erreichen.

so sind meine sterne ohne mich gegangen...
 
Schau in den Himmel bei Nacht, dort sind sie untergebracht,
Deine Sterne, sie sind nicht verloren, sondern am Himmel neu geboren.

Nun leuchten sie über Dir und geben auf Dich acht, bei Tag und in der Nacht.
Schau hinauf, wie schön sie sind, so leuchtend und klar und Zeugen einer Welt - die einst war.

Sie geben Dir ein Gefühl für die Ewigkeit, und Träume außerhalb der Zeit.
Immer da - mal fern mal nah, mal zu sehen und mal nicht, aber verschwunden ist nie ihr Licht.

Bilde eine Einheit mit dem Sternenmeer und Dein Herz ist niemals leer.

http://www.youtube.com/watch?v=oV8Jb4v8cqg
 

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