T
Tyra
Gast
Hi Roland,
das mit den Hochrechnen muss nicht unbedingt stimmen. Es kann sich ja auch um Meldedaten von Polizei + Gewaltopferberatungsstellen etc. handeln....und in den Beratungsstellen muss nicht jedes Opfer ne Strafanzeige gemacht haben...
Ich kann ja mal beim Organisator der Ausstellung nachfragen auf welcher Basis diese Zahlen ermittelt wurden...würd mich jetzt auch mal näher interessieren.
Aber dein Argument, dass man wenn man keine exakten Daten hat, die ganze Sache gleich als Fantasie abtun sollte, finde ich ehrlich gesagt blöde... DAs Thema muss öffentlich diskutiert werden um die Bewusstseine zu schärfen! Je mehr, desto besser! Ob mit oder ohne statistische Zahlen ist zweitrangig...
Aus biologischer oder anthropologischer Sicht halte ich die Zahlen für sehr wahrscheinlich zutreffend, bzw. könnten noch höher liegen. Der Mensch ist nun mal ein hochspezialisiertes Raubtier, das nur eine dünne Schicht Kultur/Ethik ein wenig an der Kandarre hält...
Ich weiss auch noch selber aus meiner Kindheit, dass so gut wie alle Kinder unseres Dorfes von ihren Eltern vermöbelt wurden...und auch viele Mütter von ihren Männern in regelmäßigen Abständen eine gelangt kriegten...Zur damaligen Zeit = 70er bis Anfang 80er Jahre kam uns gar nicht in den Sinn, dass die väterliche Gewalt strafbar ist....ich selber musste mich ebenfalls mit Gewalt...mittels eines an die Wand gedonnerten Spinattopfes aus dieser Gewalt freikämpfen und konnte anschliessend die Küche streichen...na ja grundsätzlich hat mein Angriffsmodus und Ausrasten bewirkt, dass mein Vater sich nicht mehr getraut hat mich zu schlagen...
@Nora Puppenheim:
In Hinsicht auf Mobbing und psychische Gewalt denke ich kommt es evtll. auch auf den sozialen Status an...ein einfacher Arbeiter hats egal ob Männlein oder Weiblein wahrscheinlich verbal und rhetorisch nicht so gut drauf und greift eher zu körperlicher Gewalt, ein männlicher Akademiker wird seiner Partnerin aus einfachem Hause auch in Hinsicht auf Psychoterror überlegen sein...
Ein weiterer Punkt für Konflikte sind Ressourcen, wie sehr Menschen finanziell abgesichert sind....aber natürlich gibt es auch reiche Narzisten und Sadisten...
Psychische und körperliche Gewalt zieht sich quer durch alle Gesellschaftsschichten...es geht hier überall um Macht und Herrschaft...
Das mit den ebenbürtigen Gegnern beim Mobbing kann ich nicht ganz nachvollziehen...wären die tatsächlich ebenbürtig, wären es eher normale Auseinandersetzungen in denen jeder in ungefähr gleichem Maße austeilt und einsteckt und somit keiner drunter leidet. Beim Mobbing gibt es aber immer einen Schwächeren = den Gemobbten, der sich nicht zu wehren weiß und sich daher mies und unterdrückt fühlt...MObbing ist ebenfalls ein Machtkampf kleinkarierter Mittelbürger...tschuldigung...ich hab nix für son Mist übrig...ich kann das ansatzweise auch von meiner Arbeitsstelle...es gibt da überall immer einige quersoziale Typen...ich für meinen Fall hab gelernt solche Allüren im Keim zu ersticken...mir geht es darum meinen Job gut zu machen, mich mit Interessantem zu beschäftigen, was dazuzulernen anstatt irgendwelche Machtkämpfchen auszuüben oder Leute runterzumachen.
Auch beim Mobbing gibt es Opfertypen...halt die, die sich nicht effektiv wehren können...sie sind irgendwie gehemmt, zu gutmütig oder sonstwas, was aber in den Moment, in dem man angegriffen wird nix bringt...außer Unterlegenheit und Nachteile....das Zauberwort heißt Tit for Tat...wie du mir so ich dir...diese Verhaltensstrategie wurde spieltheoretisch als die Günstigste und vorteilhafteste VErhaltensweise erkannt....
Also Grundhaltung freundlich, aber wenn dir jemand ans Leder oder Leben will, sofort Gegenwehr.
Das eher Frauen zur psychischen Gewalt greifen mag daran liegen, dass sie ihre (scheinbare) körperliche Unterlegenheit damit kompensieren od.ä. Jedes Geschlecht hat halt in punkto Gewalt seinen Spezialbereich...was die Sache allerdings auch nicht einfacher oder besser machen dürfte....
Gruss
Tyra
das mit den Hochrechnen muss nicht unbedingt stimmen. Es kann sich ja auch um Meldedaten von Polizei + Gewaltopferberatungsstellen etc. handeln....und in den Beratungsstellen muss nicht jedes Opfer ne Strafanzeige gemacht haben...
Ich kann ja mal beim Organisator der Ausstellung nachfragen auf welcher Basis diese Zahlen ermittelt wurden...würd mich jetzt auch mal näher interessieren.
Aber dein Argument, dass man wenn man keine exakten Daten hat, die ganze Sache gleich als Fantasie abtun sollte, finde ich ehrlich gesagt blöde... DAs Thema muss öffentlich diskutiert werden um die Bewusstseine zu schärfen! Je mehr, desto besser! Ob mit oder ohne statistische Zahlen ist zweitrangig...
Aus biologischer oder anthropologischer Sicht halte ich die Zahlen für sehr wahrscheinlich zutreffend, bzw. könnten noch höher liegen. Der Mensch ist nun mal ein hochspezialisiertes Raubtier, das nur eine dünne Schicht Kultur/Ethik ein wenig an der Kandarre hält...
Ich weiss auch noch selber aus meiner Kindheit, dass so gut wie alle Kinder unseres Dorfes von ihren Eltern vermöbelt wurden...und auch viele Mütter von ihren Männern in regelmäßigen Abständen eine gelangt kriegten...Zur damaligen Zeit = 70er bis Anfang 80er Jahre kam uns gar nicht in den Sinn, dass die väterliche Gewalt strafbar ist....ich selber musste mich ebenfalls mit Gewalt...mittels eines an die Wand gedonnerten Spinattopfes aus dieser Gewalt freikämpfen und konnte anschliessend die Küche streichen...na ja grundsätzlich hat mein Angriffsmodus und Ausrasten bewirkt, dass mein Vater sich nicht mehr getraut hat mich zu schlagen...
@Nora Puppenheim:
In Hinsicht auf Mobbing und psychische Gewalt denke ich kommt es evtll. auch auf den sozialen Status an...ein einfacher Arbeiter hats egal ob Männlein oder Weiblein wahrscheinlich verbal und rhetorisch nicht so gut drauf und greift eher zu körperlicher Gewalt, ein männlicher Akademiker wird seiner Partnerin aus einfachem Hause auch in Hinsicht auf Psychoterror überlegen sein...
Ein weiterer Punkt für Konflikte sind Ressourcen, wie sehr Menschen finanziell abgesichert sind....aber natürlich gibt es auch reiche Narzisten und Sadisten...
Psychische und körperliche Gewalt zieht sich quer durch alle Gesellschaftsschichten...es geht hier überall um Macht und Herrschaft...
Das mit den ebenbürtigen Gegnern beim Mobbing kann ich nicht ganz nachvollziehen...wären die tatsächlich ebenbürtig, wären es eher normale Auseinandersetzungen in denen jeder in ungefähr gleichem Maße austeilt und einsteckt und somit keiner drunter leidet. Beim Mobbing gibt es aber immer einen Schwächeren = den Gemobbten, der sich nicht zu wehren weiß und sich daher mies und unterdrückt fühlt...MObbing ist ebenfalls ein Machtkampf kleinkarierter Mittelbürger...tschuldigung...ich hab nix für son Mist übrig...ich kann das ansatzweise auch von meiner Arbeitsstelle...es gibt da überall immer einige quersoziale Typen...ich für meinen Fall hab gelernt solche Allüren im Keim zu ersticken...mir geht es darum meinen Job gut zu machen, mich mit Interessantem zu beschäftigen, was dazuzulernen anstatt irgendwelche Machtkämpfchen auszuüben oder Leute runterzumachen.
Auch beim Mobbing gibt es Opfertypen...halt die, die sich nicht effektiv wehren können...sie sind irgendwie gehemmt, zu gutmütig oder sonstwas, was aber in den Moment, in dem man angegriffen wird nix bringt...außer Unterlegenheit und Nachteile....das Zauberwort heißt Tit for Tat...wie du mir so ich dir...diese Verhaltensstrategie wurde spieltheoretisch als die Günstigste und vorteilhafteste VErhaltensweise erkannt....
Also Grundhaltung freundlich, aber wenn dir jemand ans Leder oder Leben will, sofort Gegenwehr.
Das eher Frauen zur psychischen Gewalt greifen mag daran liegen, dass sie ihre (scheinbare) körperliche Unterlegenheit damit kompensieren od.ä. Jedes Geschlecht hat halt in punkto Gewalt seinen Spezialbereich...was die Sache allerdings auch nicht einfacher oder besser machen dürfte....
Gruss
Tyra