Sensibelchen50plus
Mitglied
Ja er war im Heim, aber nur seine letzten Wochen. Da lag er nur noch, kam nichtmal mehr auf den Toilettenstuhl. Die Beine machten nicht mehr mit, keine Kraft mehr.
Er hatte was mit dem Herzen, war kurzatmig und erwollte dann nicht mehr.
Hat ständig nur geschlafen und so ein aufbäumen gab es bei ihm nicht.
Also es war schon friedlich, er hat sich sogar 3 Tage vor seinem Tod von uns verabschiedet und wir sollten nicht nochmal kommen. Den Wunsch haben wir respektiert.
Er war sein Leben lang immer sehr rührig, hat ständig was gebastelt und repariert und als das nicht mehr ging, sah er keinen Sinn mehr. Mit 94 ist das dann auch verständlich.
Ja, da ist alles nachvollziehbar. Hattest Du das Gefühl, dass er im Heim zu seinem Lebensende gut behandelt/versorgt wurde oder auch eher, dass er sich viel sich selber überlassen war? Dein Papa muss ein starker Mann gewesen sein, dass er sich dazu entschieden hat, die letzten 3 Tage seinem Tod alleine entgegen zu sehen. Das hat Vor- , aber auch Nachteile für die liebenden Hinterbliebenen, finde ich. 94 ist ein stolzes Alter. So alt wurde nur meine Oma. Meine Eltern haben das leider nicht geschafft.