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starke -negative- emotionen durch noten

  • Starter*in Starter*in Sonata-
  • Datum Start Datum Start
S

Sonata-

Gast
hi alle
ich möchte euch mein Schulproblem schildern:
ich reagiere sehr empfindlich auf Noten (ich bin aber nicht so schlecht in der Schule so ein 2,0 schnitt in etwa); ich gehe aufs Gymi K12.
Jedes mal wenn ich ne Notte bekomme, dann weiss ich dass es hätte besser sein können. Z.B. heut im LK ne Schulaufgabe mit einer 2 rausgekriegt, aber ich war so bestürzt , dass es keine 1 war, obwohl ich mich wirklich vorbereitet habe und mein fach auch gut verstehe. Es erniedrrigt mich jedesmal zu sehen, dass die Streber, die nur auswendig lernen immer mit bestnoten weggehen, obwohl ich meist derjenige bin, der die anspruchsvollen aufgaben löst, während der rest sie nicht kapiert. Und mir ist klar, dass meine Freunde mich sicher nicht aufgrund meiner Noten mich beurteilen und ich beurteile sie auch kein stück wegen ihnren Schulnoten, aber bei mir selber geht es einfach nicht.
Vor allem weil ich weiss, bzw sehr sicher bin, dass die Leute mit den besseren Noten nicht schlauer sind als ich. Aber egal was ich mache es ist immer falsch ich kriege nicht die bestnoten.
Auch ein beispiel: eine + 3 in geschichte, ziemlich knapp am 2er vorgbeigeschrammt, und ich wusste dass nur das stupide Auswendiglernen verlangt wurde, aber trottzdem hat es mich sehr gewurmt schlechter zu sein als die leute mit 1 bzw 2. Und ich habe mich auch vorbereitet, mein "problem " war : ich hab nicht einfach mein heft zitiert (ich meine alle seiten runterschreiben), sondern mal mit eigenem gedankengang argumentiert.
So ist es in anderen Nebenfächern, wo "unwichtige" Noten mich doch stark "verletzen". Vor allem das Gefühl, dass andere besser sind, ist schlimm.
Ich bin um jede Antwort froh.
mfg
 
Hi!

Weißt du,es gibt in allem jemand der besser ist als du!
Perfekt wirst du nie sein-aber wer ist das schon?

Stören dich deine Noten vor dir oder findest du es schlimm,anderen zu gestehen?

Wenn du es schlimm findest vor dir,musst du iwie lernen,dass zu akteptieren.
Wie weiß ich nich,aber son streber wie du bist sollte es für dich ja nicht so schwer sein,eine Lösung zu finden...

Wenn dus sclimm findest es zuzugeben und dich fragt jemand musst du deine Note ja nicht preisgeben!

Was ich nicht verstehe->Du bezeichnest die anderen als Streber und was bist du deiner Meinung nach?
Kein Streber?Keiner der ordentlich lernt und sich sehr viel Mühe gibt???
Nun gut,das ist was anderes...


Alles Liebe,
Anonymi
 
ich bezeichne leute als streber die den hefteintrag der letzten 10 stunden auswendig sagen können,
ich hab gelernt in dem ich:
heft mal durchgelesen habe & musterschulaufgabe bearbeitet habe.
Nein ich kenne keinen Stoff auswendig und verbringe nicht die meiste Zeit mit der schule.
Für mich gibt es einfach ne Abgrenzung zwischen auswendiglernen und verstehen. Und mühe geben ist für mich während der Schulaufgabe sich zu konzentrieren. Soviel zum Thema "da son streber wie du bist"
Ich hab wenige Probleme meine Noten den anderen zu gestehn, sondern probleme wenn andere bessere noten haben und ich es nicht schaffe bestleistungen = bestnoten zu bekommen.
Ich bin mir sicher, dass jemand drauf antwortet: lern den SToff auswendig, dann klapts.
Aber es wiederspricht mir einfach so sehr das Zeug was ich allein durchs zuhören verstanden habe , daheim nomal auswendig zu lernen.

Aber es geht mir gar nicht so darum zu welchem Typ du/man mich definier(s)t. Sondern darum, dass es mich jedesmal so trifft, obwohl die Leistung von vielen als gut empfunden wird.
 
Huhu Sonata-,

Ich glaube mir ist das Problem ein wenig bekannt. Findest du es ungerecht, wenn die "dummen" Leute, die nur auswendig lernen, besser abschneiden als du?

Ich bin mir sicher, dass jemand drauf antwortet: lern den SToff auswendig, dann klapts.
Aber es wiederspricht mir einfach so sehr das Zeug was ich allein durchs zuhören verstanden habe , daheim nomal auswendig zu lernen.

Würd ich auch sagen. Allerdings; Am besten ist es, wenn man den Stoff so versteht, dass man ihn kann ohne großartig was einzustudieren. Meistens ist meiner Meinung nach aber immer ein Mix notwendig, da es einige Dinge gibt, wo es nichts zu verstehen gibt. Die weiß man eben, oder nicht (Beispielsweise uhh.. die verschiedenen Abschreibungsarten in der BWL, aus welchen Bestandteilen die gesetzliche Sozialversichung der BRD besteht oder wieviel Knochen ein Mensch hat.) Bei den facts & figures (oft ja Anforderungsbereich I) kann man meist nicht so richtig einfach nur verstehen, sondern man muss sich das in der Regel schon einfach durchs sinnlose Repetieren einprägen, was Sache ist. In Anforderungsbereich II kann man sich meist je nach Lehrer auch noch mit Auswendiglernen retten, bei Anforderungsbereich III jedoch in aller Regel nicht. Hoffe die Abtrennung der Anforderungsbereiche sind dir bekannt. Insofern muss man auch sagen; Es hängt wirklich von den Klausuren und den Lehrern, die sie stellen ab, wie unterschiedliche Schülertypen abschneiden. Da gibts Lehrer, die stellen Klausuren stark nach Lehrbuch und aufgeschriebenen Sachen und andere machen das sehr viel freier und anspruchsvoller.

Du hast jedoch einen Vorteil gegenüber den Leuten, die nur auswendig lernen: Das Verständnis kann dir keiner nehmen. Wenn man nur auswendig lernt, dann hat man keinen besonders tiefen Zugang zur Materie und vergisst die Details auch sehr schnell. Versteht man ein Konzept in sich und kann es sich logisch herleiten, dann kannst du in einem weiteren Rahmen denken und eben auch mal Aufgaben schaffen, bei denen man etwas über den Berg denken muss. Du siehst jetzt vielleicht nicht den direkten Nutzen von deiner Art, Wissen aufzunehmen und zu verarbeiten aber z.B. in späteren Arbeitsverhältnissen und bei konkreter Anwendung deines Wissens wirst du den Leuten einiges vorraus haben (hast du ja jetzt schon bei schweren Aufgaben wie du siehst.). In der Schule besteht meiner Meinung nach noch die Kunst darin, auch ein wenig die Art des Lehrers und dessen Klausurstellung abzuschätzen; Bei manchen Lehrern und bei manchen Fächern (Geschichte z.B.) sind diese harten Fakten (die oft imho wenig mit selbstständigem Denken zu tun haben) gefordert. Lerns auswendig bzw. so gut dass du, wenn du an die Überschrift einer Seite/eines Themas denkst, ein paar Minuten frei sprechen kannst, pass zusätzlich noch im Unterricht weiter auf und du bist gut dabei. Was diese Arbeiten angeht wo man mit stupidem Lernen mehr Erfolg zu haben scheint, da ist vielleicht deine Flexibilität gefragt; Wehr dich dann nicht gegen diese Gegebenheit, sondern pass dich an und reiß soviel raus wie du kannst. Eigene, weiterführende Gedanken können dabei deine Arbeiten oft noch besonders herausglänzen lassen und zeigen dem Lehrer eher, dass du den Stoff auch gut verstanden, nicht nur auswendig gelernt hast.

Alternativ würde ich sagen; Gönn' es den anderen einfach mal, wenn sie durch ihre Arbeit auch was schaffen. Du weißt ja von dir, dass du im Stande bist mehr zu leisten als die meisten; vor allem mit steigendem Anforderungsbereich. Wenn du dir mal darüber klar wirst, was du eigentlich kannst, dann kannst du vielleicht selbst sagen, dass es sich nicht um ein "Schulproblem" handelt, sondern um ein Problem mit dir selbst. Tu dein Bestes und setz dich nicht so unter Druck; Die Ergebnisse werden sich nicht ändern so sehr du dich noch über dich oder Andere ärgerst 😉

Hoffe ich konnte dir einen Denkanstoß geben
Liebe Grüße,
Blattweiss


PS: Bitte fass meine Worte nicht als Ratschlag auf, arrogant zu werden. Es geht eher darum, deine eigene Leistungen zu schätzen und anzuerkennen, losgelöst davon wie Andere abschneiden mögen.
 

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