Nun verfasse ich den dritten Thread innerhalb von 3 Tagen, weil ich innerlich Achterbahn (oder eher U-Bahn fahre).
Ich beschreibe mich kurz: 22, mnl, studiert, zu hause wohnend liebt seine Mutter über alles.
Ja leider muss ich es zugeben, ich bin ein vollkommenes Mutti-Kind. Schon immer hatte ich auf Klassenfahrten Heimweh, ich habe einen Studienplatz in meiner Stadt gesucht, um hier zu bleiben und nun mit dem Ende traue ich mich nicht ansatzweise nach vorn zu sehen.
Die schönen Erinnerungen erdrücken mich und bei jedem Gedanken an früher, eben besonders auch an meine Mama, kann ich nicht die Tränen wegdrücken. Es macht mich richtig kaputt. Sie ist immer für mich da - wohl zu oft und meine Psychologin sagte mal, ich hätte die Rolle meines Vaters übernommen und würde zu sehr dessen Aufgaben übernehmen: meine Mutter umsorgen, schützen wollen, ihr Gutes tun.
Ich komme aus meiner Depression nicht raus (die ich eigentlich hatte zu überwinden gehofft). Zu einem stellt sich eben die Frage wie es jetzt weitergehen soll nach dem Studium. Zeitgleich kommt das Problem des Mamakinds dazu. Ich kann mir nicht vorstellen, hier auszuziehen (na gut doch das schon), aber nicht wegzugehen in eine fremde Stadt. Ich bin ein totaler Familienmensch und weiß nicht wie ich gegen mein Inneres vorgehen kann, oder wenigstens dieses Abhängigkeitsgefühl zu unterbinden. Ich will meine Mama ja nicht gleich verlassen, aber wie löse ich mich endlich nach 22 Jahren von ihr? Jede Erinnerung mit ihr ist schön und ich genieße die ganze Zeit, die wir gemeinsam verbracht haben. Es ist unheimlich schwer für mich, andere Gedanken fassen zu können.
Wenn ich sie verlassen würde, hätte ich wohl das Gefühl, ich lasse sie und sie mich im Stich. Ich weiß, dass wir beide aneinander klammern und wir genießen die Zeit zusammen. Nur ist es wohl nich mehr umgänglich zu sagen, dass ich nun groß und alt genug bin, wegzugehen. Ich kann es nicht. Leider würde ein beruflicher Fortzug sicherlich mit vielen Kilometer verbunden sein (leider lebe ich nicht in einem Ballungsraum, in dem sich so schnell ein passender Job finden lässt).
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Oder kann mir jemand Tipps geben, Trost spenden.
Ich bin für alle Antworten dankbar!
Ich beschreibe mich kurz: 22, mnl, studiert, zu hause wohnend liebt seine Mutter über alles.
Ja leider muss ich es zugeben, ich bin ein vollkommenes Mutti-Kind. Schon immer hatte ich auf Klassenfahrten Heimweh, ich habe einen Studienplatz in meiner Stadt gesucht, um hier zu bleiben und nun mit dem Ende traue ich mich nicht ansatzweise nach vorn zu sehen.
Die schönen Erinnerungen erdrücken mich und bei jedem Gedanken an früher, eben besonders auch an meine Mama, kann ich nicht die Tränen wegdrücken. Es macht mich richtig kaputt. Sie ist immer für mich da - wohl zu oft und meine Psychologin sagte mal, ich hätte die Rolle meines Vaters übernommen und würde zu sehr dessen Aufgaben übernehmen: meine Mutter umsorgen, schützen wollen, ihr Gutes tun.
Ich komme aus meiner Depression nicht raus (die ich eigentlich hatte zu überwinden gehofft). Zu einem stellt sich eben die Frage wie es jetzt weitergehen soll nach dem Studium. Zeitgleich kommt das Problem des Mamakinds dazu. Ich kann mir nicht vorstellen, hier auszuziehen (na gut doch das schon), aber nicht wegzugehen in eine fremde Stadt. Ich bin ein totaler Familienmensch und weiß nicht wie ich gegen mein Inneres vorgehen kann, oder wenigstens dieses Abhängigkeitsgefühl zu unterbinden. Ich will meine Mama ja nicht gleich verlassen, aber wie löse ich mich endlich nach 22 Jahren von ihr? Jede Erinnerung mit ihr ist schön und ich genieße die ganze Zeit, die wir gemeinsam verbracht haben. Es ist unheimlich schwer für mich, andere Gedanken fassen zu können.
Wenn ich sie verlassen würde, hätte ich wohl das Gefühl, ich lasse sie und sie mich im Stich. Ich weiß, dass wir beide aneinander klammern und wir genießen die Zeit zusammen. Nur ist es wohl nich mehr umgänglich zu sagen, dass ich nun groß und alt genug bin, wegzugehen. Ich kann es nicht. Leider würde ein beruflicher Fortzug sicherlich mit vielen Kilometer verbunden sein (leider lebe ich nicht in einem Ballungsraum, in dem sich so schnell ein passender Job finden lässt).
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Oder kann mir jemand Tipps geben, Trost spenden.
Ich bin für alle Antworten dankbar!