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Ständige Angst

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Hallo..
zu mir, ich bin 18 jahre alt und weiblich. schon seit ich denken kann, weiss ich, dass ich mir ständig gedanken über den tod mache. Es fing nach angaben meiner eltern schon mit etwa 4 oder 5 Jahrern an, dass ich nicht mehr alleine schlafen konnte und täglich, sobald es abend wurde, anfing zu weinen.
Eine Zeit lang wurde es besser, doch seit einem gewissen Zeitraum, ich weiss nicht mehr wann genau, fing es wieder an. Ich schätze, es hing auch mit dem Tod meiner Uroma vor 2 Jahren zusammen, dass alles wieder hochka, doch seitdem ist es schlimmer denn je.

Sobald es abend wird und ich aus dem Fenster schaue oder in meinen Bett liege, fange ich an, über den Tod nachzudenken und wie es dann sein wird. Ob es ein Leben danach gibt, was ich fühlen werde, wenn ich kurz vor meinem Tod bin. Das meine Zeit einfach viel zu kurz ist. FÜr viele mögen die noch 70 oder 80 Jahre, die ich im Normalfall noch zu leben habe, sehr lang sein, doch für mich ist es, als wären es nur ein paar Tage. Ich quäle mich Tag und Nacht mit diesen GEdanken, versuche sie durch Gedicht oder Ähnlichem auszudrücken.

Die eigentliche Qual dabei ist, dass ich an ein Leben danach bzw an ein neues Leben glauben möchte. Mein Herz und meine Seele sagen mir, dass es sowas gibt, doch in diesem Fall lassen mich alle biologischen Forschungen und mein Kopf nicht daran denke. Ich finde es auf eine Weise unlogisch, doch möchte ich so gerne daran glauben, denn ich möchte nicht sterben.
Ich kann oftmals nicht verrstehen, wieso Menschen sich selbst umbringen oder leichtfertig mit ihrem Leben umgehen, denn ich denke, dass es das wichtigste Geschenk überhaupt ist.

Ich wollte mich schon einige Male mit einem Psychologen zusammen setzen, damit er vielleicht herausfinden kann, woran diese Gedanken liegen, denn mich schockiert die Tatsache, dass es schon mit 4 oder 5 Jahren anfing, da ich nicht glaube, dass viele Kinder in diesem Alter damit zu kömpfen haben. ICh hab mir schon oft Gedanken darüber gemacht, ob es damit zusammenhängt, dass ich schon in diesem Alter große Probleme mit meinem Kreislauf hatte und oftmals einen Kreislaufzusammenbruch erlritt.
Ich wollte mich auch schon mal hypnotisieren lassen, damit diese Leute vielleicht etwas herausfinden können

Meine Frage jetzt ist, ob ihr auch solche Gedanken habt und wann die bei euch aufgetreten sind.
 
Hallo
ich bin 12..un ich denk da auch manchmal dran aber nicht jede nacht..nur manchmal würde ich auch gern wissen was nach dem tot ist!!das ist echt schon komisch ob die noch da sind..manchmal kann ma fast denken das sie neben einem stehn un einem zuhören was man sagt...oder obs wirklich so ist wie in filmen.aber ich glaube nicht das man einfach weg ist..ich weiß das das nicht so hilfreich ist was ich gesagt hab aber ich wollte das du weißt das du nicht allein mit dem gedanken bist!!Viel Glück!
Mausy96😱
 
Hallo,

auch ich denke oft an den Tod, auch schon als ich noch jünger war.
Um mir meine Angst zu nehmen, las ich dann darüber Bücher, die teilweise dann auch etwas unheimlich waren, was mir noch mehr Angst machte. Habe es dann gelassen.
Als meine Mutter im Sterben lag, verlangte sie den Pfarrer. Vielleicht bringt es ja was mit einem Pfarrer darüber zu reden, wenn Du an ein Leben nach dem Tod glaubst. Selbst Elisabeth Kübler-Ross, die Sterbeforscherin, hatte angeblich Angst vor ihrem eingen Tod. Sicher ist es anders, wenn es einem selbst betrfft. Eigentlich kann ich Dir nur raten, Dein Leben zu genießen. Ändern kann man es ja leider nicht. Wenn Du ständig daran denkst, dann nimmst Du Dir doch ein Stück Leben. Habe auch mal gehört, dass Menschen, die nicht viel vom Leben hatten, mehr Angst haben. Auch sagte mir mal jemand, dass es nichts bringt, JETZT daran zu denken, wenn es dann so weit ist, kannst Du es ja immer noch.

Alles Gute wünscht Dir Leyla_!
 
Hallo,

ich bin es nochmal.
Ich glaube sogar, dass sich Menschen umbringen, weil sie mit dieser ständigen Angst nicht leben können. Aber Du sagst ja, dass es ein Geschenk wäre. Hatte vergessen dieses noch hinzuzufügen.

Gruß von Leyla_1
 
Die eigentliche Qual dabei ist, dass ich an ein Leben danach bzw an ein neues Leben glauben möchte. Mein Herz und meine Seele sagen mir, dass es sowas gibt, doch in diesem Fall lassen mich alle biologischen Forschungen und mein Kopf nicht daran denke. Ich finde es auf eine Weise unlogisch, doch möchte ich so gerne daran glauben, denn ich möchte nicht sterben.

Du sagst es doch schon: du willst daran glauben, und dein Herz und deine Seele sagen dir dass es sowas gibt. Warum also zweifelst du?

Die Wissenschaft hat den Tod, oder besser gesagt das Danach bis jetzt noch nicht erforschen können. Sie können also gar nicht sagen, dass es so etwas wie ein Leben danach nicht gibt. Denn, es gibt zwar keine Beweise dafür, aber auch keine dagegen.
Ich glaube auch nicht, dass es der Wisasenschaft allzuschnell gelingen wird die Sache mit dem Tod herauszufinden.
In dieser Sache zählt immer noch die Religion. Die Wissenschaft kann die Religion sehr oft als Lügner darstellen (wie z. B. die Sache mit der Welterschaffung!), aber in Sachen ein Leben Danach kann es nicht mitreden.

Wenn du also daran glauben willst, dann glaube doch daran!
Ich denke viele Menschen tun dies, da es ihnen hilft den Tod besser zu verkraften, und was ist daran auch schon schlimm?

Ich selbst bin überzeugt, dass Danach noch etwas kommt! Was auch immer das sein mag (das überlass ich in gewisser Weise meiner Fantasie 🙂)

LG
 
Hallo,
ich bin schon etwas älter. Als ich jünger war, hatte ich viel mehr Angst vor dem Tod. Meine Mutter hat mir damals erzählt, dass sie keine Angst mehr vor ihrem Tod hätte. Ich konnte es gar nicht verstehen. Sie sagte (und damit bestätigt sich das, was meine Vorgängerin auch schon geschrieben hat), dass sie schon so viel im Leben erlebt hätte, dass es für sie darum o.k. wäre, zu sterben. Je älter ich werde, desto besser verstehe ich, was sie damit gemein hat.
Auch hat meine Mutter mir erzählt, dass sie, als sie jung war, eine schwere Krankheit hatte und schon klinisch tod war. Sie hat diesen Zustand als wunderschön beschrieben - frei, ohne jede Last und Sorgen, ohne Schmerzen.
Aber deine ausgeprägten Ängste in bezug auf den Tod und die Verbindung mi deinen Kreislaufproblemen in deiner frühen Kindheit haben mich nachdenklich gemacht. So ein Kreislaufkollaps hat ja schon so etwas wie ein Tod. Du bist dem Kollaps ja auch ausgeliefert und bist "weg". Einige kleine Kinder und auch Säuglinge haben auch grosse Angst, einzuschlafen, weil sie Angst vor der Trennung von der Mutter (bzw. der Bezugsperson) haben. Darum sagt man auch, der schlaf ist der kleine Bruder des Todes. Es könnte ja auch sein, dass in der Phase bei dir etwas schief gelaufen ist, bzw. dass diese Kreislaufzusammenbrüche für dich sehr schlimm waren und dass da der Ursprung für deine jetzigen Ängste liegt. Wenn du das selbst nicht in den Griff bekommst, würde ich dir auch raten, mal zum Psychologen zu gehen. In seiner Begleitung kannst du dann vielleicht herausfinden, was dahintersteckt und es auflösen.
Alles Liebe,
 
erstmal danke für die Antworten.
Ich sollte vielleicht erwähnen, dass ich nich religiös oder etwas dergleiche bin, ich glaube nicht an Gott, aber ich glaube an übersinnliche Phänomene.
Wisst ihr, ich möchte unbedingt an dieses Leben danach glauben, aber mein Kopf sagt mir, es sei unlogisch.Das ist ein sehr großes Problem für mich, denn ich stehe im Prinzip tagtäglich in einem Konflikt mit mir. Wenn ich mir immer vorstelle, wie es dann ist, zu sterben, werde ich unglaublich traurig und auch total verzweifelt, weil ich weiss, das ich darüber keine Macht habe.

Ich glaube auch nach wie vor, dass mein Kreislauf möglicherweise etwas damit zu tun haben kann und wahrscheinlich auch wird, nur ich bin mir nicht ganz sicher, dass es der ausschlaggebene Punkt ist. In meiner Kindheit ist zwischen meinen Eltern und mir nie etwas passiert, da bin ich mir zu hundert proznt sicher, deswegen weiss ich ja nicht, woher es kommt.

nachdem es für eine Zeit aufgehört hatte, habe ich meinen Eltern auch nie wieder von erzählt. Auch heute wissen sie nicht, wie schlecht es mir in der Dunkelheit eigentlich geht. Ich bin dabei sehr froh, einer so lieben Freund zu haben, der mich dann immer sehr lieb tröstet und versucht, mir die Angst zu nehmen, auch wenn er weiss, dass er es nicht kann.
Aber doch geht es mir immer viel besser, wenn jemand bei mir schläft.
Ich glaube selber auch, dass es mit der Schwangerschaft vielleicht legen wird, da ich da ein Kind habe, dem ich mich ganz und gar widmen möchte.
Ich hoffe nur, dass ich diese Angst irgendwann in den Griff bekomme, denn zu dieser Zeit ist es fast unerträglich, denn ich habe einen so großen Lebenswillen, dass ich niemals sterben möchte =(
 
Hey

Ich finde es wichtig sich Gedanken über den Tod zu machen. Schon in der Bibel hat der König David zu Gott gesagt: "Lehre mich bedenken, dass ich sterblich bin damit ich weiße werde."
Er hatte also erkannt, dass es von Weisheit zeugt, wenn man sich mit dem Tod auseinandersetzt und nicht blind glaubt, dass alles immer so weiter gehen wird, wie es leider viele Menschen tun.
Ich glaube, dass es ein Leben nach dem Tod gibt und zwar für jeden, weil es so in der Bibel steht. Allerdings ist entscheidend, ob wir nach unserem Tod bei Gott sein werden, oder nicht. Gott, der der Inbegriff des Lebens ist, will unbedingt, dass wir bei ihm sind (dafür hat er uns geschaffen). Aber dafür müssen wir hier in unserem Leben auf der Erde eine Entscheidung für ihn treffen.
In der Bibel steht, dass Gott dich nach deinem Tod nicht fragen wird was du alles falsch gemacht hast und was richtig -wie viele glauben-, sondern in erster Linie wird entscheidend sein, ob er dich kennt, also ob du in deinem Leben auf der Erde sein Angebot eine Beziehung mit ihm zu beginnen angenommen hast.
Für mich war und ist diese Entscheidung mit Gott zu leben also die wichtigste Entscheidung in meinem Leben und deshalb finde ich jeden Gedanken, der in diese Richtung geht super!
Wie König David schon erkannte, ebsteht nämlich auch die Möglichkeit, dass wir Menschen einfach zu oberflächlich werden und deshalb im endeffekt die "Nichtweißen" sind, die am Eigentlich vorbeileben.

Daniel
 
ich weiß, wovon Du redest!

Ich hatte ständig Todesängste. Todesängste, die mich selbst betroffen haben aber auch Angst, andere zu verlieren.

Bei mir endete das in einer Angst-Panik-Störung, die mich letztendlich in die "anstalt" gebracht haben.

Ich hab das immer noch....so ab und zu. Sag Dir einfach, so schnell stirbt man nicht! Ich weiß, dass hilft nicht immer, weil nur irgendein "idiot" erzählen muss, dass jemand ganz plötzlich gestorben ist und schon steckt man wieder drin in dieser Angst. Aber so ganz plötzlich geht das nicht! Dann hat derjenige halt einige Symptome nicht beachtet!

Ich bin übrigens auch nicht religös und glaube an ein (weiteres) Leben nach dem Tode. Doch, auch das macht mir das Angstdenken nicht einfacher. Und zwar einfach deshalb, weil ich an diesem jetzigen Leben hänge, an den Leuten, die ich liebe usw..........deshalb hab ich und hast Du Angst, zu gehen....nicht, weil Du nicht daran glaubst. Weißt Du, ich weiß, dass ich irgendwann alle wirklich wichtigen Menschen in meinem jetzigen Leben wiedertreffen werde......aber ich weiß halt nicht, wie lange das dauern wird. Die Zeit dazwischen ist einfach der Horror!

Ich weiß nicht, was ich Dir raten kann! Ehrlich, weil mir gehts immer noch ab und zu genauso. Aber halt nur ab und zu. Vielleicht solltest Du wirklich ne Therapie starten. Ich glaub zwar nicht, dass sich Dein Problem in Luft auflöst, aber Du wirst lernen, damit umzugehen und Deine Ängste nicht mehr ständig sondern nur noch ab und zu zu haben.
 
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