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Ständig Streit bei Nachbarn, was kann ich tun?

  • Starter*in Starter*in Gast
  • Datum Start Datum Start
Hi,

Bei Deiner Nachbarin ist die Vorpubertät eingezogen. Du kannst mir glauben wenn ich schreibe, der Mutter ist die Tragweite der Auseinandersetzungen mit der Tochter durchaus bewußt und ihr ist auch bewußt, das die liebe Nachbarschaft leider alles mitbekommt. Ihr werden die Auseinandersetzungen sicher auch sehr unangenehm sein aber sie gehören zur Pubertät leider dazu.

Das die Mutter auch schreit und weint kann durchaus Hilflosigkeit und Überforderung sein. Die einst lieben und gehorsamen Kinderchen mutieren so langsam zu ungehorsamen, uneinsichtigen und lauten Rebelllen. Da bleiben solche Streitigkeiten häufig nicht aus.

Ich würde die Mutter mal lächelnd darauf ansprechen, ob die Pubertät bei ihr eingezogen ist. So entsteht nicht noch zusätzlicher Druck Angst vor den Nachbarn zu haben.

Bei meiner Freundin lief es ähnlich ab, nach 6 Jahren waren diese Pubertätskämpfe vorbeigewesen 😉

Die Frage ob die Tochter beim Vater einziehen möchte ist doch legitim. Meist geschehen solche Fragen aus der Hilfslosigkeit heraus.

Das Jugendamt würde ich nicht einschalten.
 
Ehrlich gesagt, finde ich Aussagen wie Vorpupertät blöd. Jeder will irgendwo erst genommen werden. Sind die Kinder mal direkt, wird es einer Phase zugeordnet. Lustig nur, es fängt an, sobald es sprechen kann.
1-2 Jahre Frühe Trotzphase.
3 -4 Jahre Trotzphase.
4-5 Jahre späte Trotzphase.
6-9 Jahre ADHS.
10-12 J. Vorpupertät
12-16. Pupertät
16- 21 Spät Pupertät.

Sowas ist echt genial geregelt. Man muss deswegen die Kinder nicht erst nehmen. Sie stecken das die ganze Kindheit in einer Phase.

Wie wäre es aber auch mit der Aussage, schlecht erzogen. Wenn ich will, das mein Kind Respekt lernt, dann nur wenn ich es ihm auch bebringe und es ihm entgegenbringe.
 
Also mir ist die Beschreibung der TE auch noch etwas zu dünne, um hier ein Amt einzuschalten. Ein schreiendes Kind kann viel bedeuten, zB auch chronisch bockige Kinder. Es gibt sicher viele Familien in unserem Land, in denen es akustisch ziemlich laut zu geht, ohne dass die Kinder dort misshandelt werden.

Klar muss man auch im Auge behalten, dass es nicht kindgemäß zugehen könnte. Aber das mit dem Amt geht mir hier aufgrund der etwas dünnen und vagen Beschreibung zu weit.

Wenn möglich scheint mir der Weg der freundlichen Annäherung an dieses Mädchen und ihre Mutter am besten zu sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Kind anschreien ist wie schlagen.

Es ist Gewalt.

Schlimm, wenn man dies "nicht so tragisch" findet.

Wir schreien doch auch sonst niemanden an, wenn wir halbwegs sauber ticken.

Warum sollte man dann ein Kind anschreien dürfen? 😕
 
Jugendamt sollte immer die allerletzte Alternative sein, wenn man sich ganz sicher ist, dass dem Kind massiv geschadet wird. Man muss sich darüber im klaren sein, dass man evtl. damit eine Lavine lostritt, die eine Familie zerstören kann.
Ich glaube in jeder Familie gibt es Phasen, wo es hoch hergeht (ich glaube, es gibt keine Familie, in der es nicht mal laut wird). Gerade wenn das Kind eine Trennung der Eltern hinter sich hat, kann es schon ganz schön für Zunder sorgen. Man sollte der Mutter eher helfen, als ihr noch ein zusätliches Problem durch das Jugendamt zu verschaffen.

Also ich finde die Idee, die Mutter zum Kaffee einzuladen nicht schlecht. Du kannst sie ja auch einfach mal so in Gespräche verwickeln, um Kontakt zu ihr aufzubauen. Dann findest Du ja auch heraus, was da wirklich abläuft. Du darfst nicht vergessen:
Du hörst nur die Streiterein durch die Wand- das Positive höst Du NICHT!!!!! Du höst nicht, ob die Mutter sich nicht auch liebevoll um ihr Kind kümmert und ob und wie sie sich Mühe gibt.
Auf jeden Fall, solltest Du mit ihr reden, bevor Du irgendetwas mit dem JA unternimmst, denn wenn man der Meinung ist, dass so ein massiver schritt nötig ist, sollte man auch dazu stehen können.
 
Ehrlich gesagt, finde ich Aussagen wie Vorpupertät blöd. Jeder will irgendwo erst genommen werden. Sind die Kinder mal direkt, wird es einer Phase zugeordnet. Lustig nur, es fängt an, sobald es sprechen kann.
1-2 Jahre Frühe Trotzphase.
3 -4 Jahre Trotzphase.
4-5 Jahre späte Trotzphase.
6-9 Jahre ADHS.
10-12 J. Vorpupertät
12-16. Pupertät
16- 21 Spät Pupertät.

Sowas ist echt genial geregelt. Man muss deswegen die Kinder nicht erst nehmen. Sie stecken das die ganze Kindheit in einer Phase.

Wie wäre es aber auch mit der Aussage, schlecht erzogen. Wenn ich will, das mein Kind Respekt lernt, dann nur wenn ich es ihm auch bebringe und es ihm entgegenbringe.

Unsinn.
Es gibt nachweislich schwierige Phasen in der Entwicklung.
Dies sind insbesondere die Zeit der Trotzphase (etwa von 2 - 3) und der Pubertät (je nachdem, teilweise ab 10, bei anderen ab 15...)
Und dann gibt es noch Phasen in denen die gesamte Familie in einer Krise steckt (z.B. bei Trennungen).

Da ist überhaupt nichts "genial geregelt". Das ist nun mal so und darf auch einen Elternteil in die Verzweiflung treiben, denn Kinder können tatsächlich ziemlich schwierig sein, auch ohne deine generell angenommene sogenannte Unfähigkeit der Eltern.
 

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