Ich würde eine Sprachschule bevorzugen, da man mehr Praxis hat. Also.. es macht auf jeden Fall Spaß.
Aber: was den Arbeitsmarkt angeht würde ich dir fast davon abraten. Mit deinem guten Schnitt kannst du auch was anderes studieren, vorausgesetzt, du möchtest das; das ist schließlich das Wichtigste.
Es kommt auch drauf an, was du später machen möchtest. Eine lehrende Tätigkeit kannst du mit einem/-r reinen Sprachstudium/-ausbildung schon ausüben. Mit einem Sprachwissenschaftsstudium kannst du auch an der Uni bleiben und wissenschaftlicher Mitarbeiter auf dem Gebiet werden, oder ähnliches..
Ansonsten kann man sich auch richtig anstrengen und mit einem entsprechenden Studium und großem Talent eine Dolmetscher- oder Übersetzerkarriere in der EU anstreben. Gehört aber auch viel Glück dazu.
Ob du wirklich übersetzen willst, weiß ich nicht (ich würde es nicht wollen)... aber da siehts auch eher mau aus.
Und wenn du 'nur' Fremsprachenkorrespondent machst wirst du denk ich schon was finden, aber anspruchsvoll sollte man da nicht sein.
Ich habe Übersetzerin und Dolmetscherin für Spanisch und Englisch gemacht, ich mochte es auch wirklich. Ich dachte aber, da ich Englisch schon kann (und das ja jeder spricht..), nehme ich es nur als zweite Fremdsprache und lerne dafür lieber richtig Spanisch.
Nun muss ich aber sagen, dass auf dem Arbeitsmarkt meistens Englisch-Übersetzer gesucht werden! Französisch ist auch verbreitet.
Ich würde es trotzdem nie missen wollen, dass ich Spanisch genommen habe 😉
Ich werde jetzt aber ein wirtschaftliches Studium aufnehmen, da Sprachen allein einfach oft nicht ausreichen.
Wenn du jedoch im Ausland arbeiten willst, stehen da die Chancen ganz gut, auch im Hinblick auf Aufbaustudiengänge.
Außerdem gibt es auch jetzt noch die Möglichkeit an vielen Unis, ein Kernfach zu nehmen und dazu ein zweites Fach, für das du dann eine Sprache o.ä. nehmen könntest.
LG