Hallo Laura,
da wird dir der Arzt wohl eine Verhaltenstherapie
verschreiben - die haben gute Methoden gegen
Phobien entwickelt. Du musst vermutlich einige
Zeit warten, bis du einen Platz bekommst.
Eine übliche Technik ist hier z.B., dass man dich
langsam mit deiner Angst konfrontiert - und zwar
in einer sonst angstfreien Umgebung und so die
Verankerung neu "programmiert". Das kannst du
übrigens auch selbst versuchen, indem du z.B.
am Anfang Bilder von kleinen Spinnen anschaust,
während du entspannt bist. Danach dann kleine
Spinnen in verschraubten Gläsern und dann lang-
sam größer werden lassen. Wenn das geht ohne
allzu große Angst, mal eine in der Natur von nah-
em anschauen und die Schönheit wahrnehmen.
Du kannst auch Spinnen zeichnen und sie für dich
besonders schön oder lustig ausstatten - so lange,
bis dein Gehirn merkt, dass das einfach schöne
und schlaue Tiere sind, die vor dir mehr Angst
haben müssen als umgekehrt 🙂
Ich kenne jemand, die konnte danach sogar die
Mitbewohnerinnen in ihrem Zimmer mit einem
Glas (drüber) und einer Postkarte (drunter) fan-
gen und ins Freie entlassen. Sie gab ihnen übrigens
vorher Namen und redete mit ihnen, was ich einen
schönen Trick finde.
Auch das kannst du vorher üben, indem du auf
kleine Zettel Spinnen malst und die dann "fängst".
Gruß und berichte mal, was geholfen hat!
Werner