G
Guest
Gast
Grüße euch,
ich weiß ehrlich nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Die Studienwahl steht an und weder kann ich sagen, wo ich was studieren möchte, noch, ob ich denn überhaupt studieren soll!
Es ist unfassbar, wie stark ich zwischen vielen Fächern schwanke und einfach nicht weiß, für was ich besonders fähig bin und was ich will. Mir scheint so, als hätte ich mir in der Vergangenheit so viele unterschiedliche Zukunftspläne geschmiedet und Perspektiven ausgemalt, dass ich schlussendlich dermaßen konfus bin und nun gar keinen möglichen Weg für mich mehr erblicken kann.
Das meiner Phantasie zufolge infrage kommende Spektrum an Fächern reicht von BWL bis hin zu Philosophie und Politikwissenschaft. Als weiterer Störfaktor hat sie kürzlich ergeben, dass der Kontakt zu meinen Schulfreunden besser ist, als jemals zu vor und ich geneigt bin zu sagen, ortsgebunden zu sein (was sich aufgrund meines Wohnortes als sehr schwierig erweisen wird/erwiesen hat).
Zurzeit bin ich Teilnehmer an einem Orientierungsstudium in Bayern (ein besonderes Angebot für den letzten G9-Jahrgang an bayerischen Gymnasien). Dabei erhalte ich Einblick in überwiegend wirtschaftliche Fächer und stelle fest, dass mir diese durchaus zusagen (von Mathe, also Wirtschaftsmathe und Statistik mal abgesehen). Irgendwo würde ich aber sehr gerne in der Domäne der Geisteswissenschaften studieren. Dem Studium an einer solchen Fakultät steht allerdings entgegen, dass die Studienzeiten nicht absehbar sind, die Jobaussichten vage und mir ein Stück weit die Freude am Denken verloren gegangen ist (ich weiß schon: totaler Quatsch, dass nur im Kontext mit den Geisteswissenschaften zu erwähnen, da natürlich in jedem Studium gedacht werden muss. Aber meine bisherige Ansicht ist, dass in einem geisteswissenschaftlichen Studium dem freien und eigenen Denken eine größere Rolle zukommt… kann mich da aber auch irren.). Wie ihr vielleicht gerade eben herauslesen konntet oder auch nicht, kommt da eine psychologische Komponente hinzu. Sagen wir es kurz: Ich leide hin und wieder unter Stimmungstiefs und muss zudem leider noch konstatieren, dass ich ständigen Schwankungen meiner Intelligenz unterliege (kann natürlich auch nur Einbildung sein.).
Meine Gleichgültigkeit und ausgesprochen stark ausgeprägte Faulheit bereiten mir Kopfzerbrechen, weil ich bisher, wie in der Schule, nichts zu Hause nachgearbeitet habe und jeglichen Aufwand und Mühe scheue. Mal im Ernst: Bei so ner Herangehensweise und Einstellung studieren zu wollen, is doch bekloppt.
Daher habe ich den von mir letztes Jahr unterschriebenen Ausbildungsvertrag (für eine Ausbildung, die mit keinem zurzeit in Erwägung gezogenen Studiengang etwas zu tun hat) auch noch immer nicht gekündigt. Dazu kann ich selbst nur sagen: Scheiß Orientierungslosigkeit!!
Jetzt bin ich hin- und hergerissen und würde zu gerne wissen, was andere, ALSO IHR^^, zu meiner Situation beizutragen habt und freue mich auf eure Antworten.
LG
Guest
ich weiß ehrlich nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Die Studienwahl steht an und weder kann ich sagen, wo ich was studieren möchte, noch, ob ich denn überhaupt studieren soll!
Es ist unfassbar, wie stark ich zwischen vielen Fächern schwanke und einfach nicht weiß, für was ich besonders fähig bin und was ich will. Mir scheint so, als hätte ich mir in der Vergangenheit so viele unterschiedliche Zukunftspläne geschmiedet und Perspektiven ausgemalt, dass ich schlussendlich dermaßen konfus bin und nun gar keinen möglichen Weg für mich mehr erblicken kann.
Das meiner Phantasie zufolge infrage kommende Spektrum an Fächern reicht von BWL bis hin zu Philosophie und Politikwissenschaft. Als weiterer Störfaktor hat sie kürzlich ergeben, dass der Kontakt zu meinen Schulfreunden besser ist, als jemals zu vor und ich geneigt bin zu sagen, ortsgebunden zu sein (was sich aufgrund meines Wohnortes als sehr schwierig erweisen wird/erwiesen hat).
Zurzeit bin ich Teilnehmer an einem Orientierungsstudium in Bayern (ein besonderes Angebot für den letzten G9-Jahrgang an bayerischen Gymnasien). Dabei erhalte ich Einblick in überwiegend wirtschaftliche Fächer und stelle fest, dass mir diese durchaus zusagen (von Mathe, also Wirtschaftsmathe und Statistik mal abgesehen). Irgendwo würde ich aber sehr gerne in der Domäne der Geisteswissenschaften studieren. Dem Studium an einer solchen Fakultät steht allerdings entgegen, dass die Studienzeiten nicht absehbar sind, die Jobaussichten vage und mir ein Stück weit die Freude am Denken verloren gegangen ist (ich weiß schon: totaler Quatsch, dass nur im Kontext mit den Geisteswissenschaften zu erwähnen, da natürlich in jedem Studium gedacht werden muss. Aber meine bisherige Ansicht ist, dass in einem geisteswissenschaftlichen Studium dem freien und eigenen Denken eine größere Rolle zukommt… kann mich da aber auch irren.). Wie ihr vielleicht gerade eben herauslesen konntet oder auch nicht, kommt da eine psychologische Komponente hinzu. Sagen wir es kurz: Ich leide hin und wieder unter Stimmungstiefs und muss zudem leider noch konstatieren, dass ich ständigen Schwankungen meiner Intelligenz unterliege (kann natürlich auch nur Einbildung sein.).
Meine Gleichgültigkeit und ausgesprochen stark ausgeprägte Faulheit bereiten mir Kopfzerbrechen, weil ich bisher, wie in der Schule, nichts zu Hause nachgearbeitet habe und jeglichen Aufwand und Mühe scheue. Mal im Ernst: Bei so ner Herangehensweise und Einstellung studieren zu wollen, is doch bekloppt.
Daher habe ich den von mir letztes Jahr unterschriebenen Ausbildungsvertrag (für eine Ausbildung, die mit keinem zurzeit in Erwägung gezogenen Studiengang etwas zu tun hat) auch noch immer nicht gekündigt. Dazu kann ich selbst nur sagen: Scheiß Orientierungslosigkeit!!
Jetzt bin ich hin- und hergerissen und würde zu gerne wissen, was andere, ALSO IHR^^, zu meiner Situation beizutragen habt und freue mich auf eure Antworten.
LG
Guest