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SPIEL: 5 Wörter - 1 Mini-Story!

Ja ich mache mal.....

Herr Walther hatte fürchterliche Rückenschmerzen und lag gerade auf der Liege und bekam eine Massage. Der Therapeut erzählte ihm freudestrahlend von seinem Urlaub mit Strand und Sonne.
Herr Walther rang sich nur ein gequältes Lächeln ab.
Er wäre schon froh, halbwegs aufgerichtet laufen zu können und nicht krumm wie ein Buckliger.
Als er wieder zuhause war, begab er sich auf Schatzsuche, nach irgendetwas Schönen, was ihn trösten konnte. Leider fand er nichts besonderes, nur eine Tafel Schokolade.
Damit gab er sich zufrieden, war ja immerhin etwas.
Ausserdem konnte er damit den Geschmack der bitteren Pille gegen seine Schmerzen vertreiben. 😉

Plumpsklo, Katzenjammer, schwarzes Loch, Opernsänger, armes Schwein
 
Der Opernsänger Alfredo dachte...was bin ich doch für ein armes Schwein.
Er hatte schon wieder Durchfall und er rannte zum Pumpsclo.

Aus dem tiefen schwarzen Loch im Plumpsclo hörte er ein Katzenjammern.

Er griff hinein und rettete eine Baby Katze.


Strand Meer Wellen Bananenjoghurt Krimi
 
Ich gebe es zu, ich mag Mathilda nicht besonders, ich mag sie eigentlich gar nicht. Wir sind Bekannte seit längerer Zeit, mehr aus Gewohnheit als aus Zuneigung. Ab und an treffen wir uns, immer dann, wenn alle möglichen Ausreden schon aufgebraucht sind und ich mich zähneknirschend in mein Schicksal ergebe.

Letztens war ich wieder bei ihr zum Würstchenessen. Sie thronte auf ihrer Couch, den Zipfel der Wurst noch aus dem blutroten Schandmaul hängend und hetzte über ihren wehrlosen und wohlweislich abwesenden Ehegatten. Krokodilstränen rannen die aufgeplusterten Wangen herunter und sie drohte mit Liebesentzug und Trennung. Ich sah ihn gedanklich juchzend vor Freude, sollte es jemals dazu kommen (was es nie käme, ginge es nach ihr).

Ermattet, ausgelaugt und mürrisch fuhr ich wieder nachhause und lege mich sofort ins Bett, noch angefüllt von den Lawinen von Worten, die aus ihr herausgeströmt waren. Und träumte von ihr, ein Albtraum. Ich ging im Traum im Aldi einkaufen, schlenderte nichtsahnend durch die Gänge und da kam sie mir entgegen gestürmt, gehüllt in ein weißes Nachthemd voller Schlamm, heulend und kreischend mit einer billigen Perlenkette geschmückt - wie gerade aus dem Moor entstiegen.

Schreiend schreckte ich aus dem Albtraum hoch und schwor mir, die Bekanntschaft auf Eis zu legen.


Marmorkuchen - Distel - Regenwurm - Buch - Bretagne
 
Die Kleine Lisa und ihr Freund Dieter sassen auf der Wiese und Schauten sich ein Bilder-Buch
über die Bretagne an. Dieter war vor kurzem mit seinen Eltern dort gewesen und erzählte Lisa begeistert von seinen Erlebnissen.
So mitten im schönen Erzählen schrie Lisa plötzlich auf....sie hatte sich an einer Distel gestochen, die da unverschämterweise direkt neben ihr auf der Wiese wuchs.
Dieter wollte sie trösten und holte den Marmorkuchen aus seinem Rucksack, welchen ihm seine Mutter mitgegeben hatte. Er wühle eine Weile herum, fand ihn nicht gleich und hatte plötzlich einen
Regenwurm in der Hand. Der musste sich irgendwie in seinen Rucksack gemogelt haben....
Lisa schrie gleich nochmal und rannte davon.
Nun sass Dieter allein da und aß seinen Kuchen, steckte sein Buch wieder ein und dachte nur....
WEIBER!

Chlorwasser, fettes Schwein, Eifelturm, Fliegenpilz, Säge
 
"Du fettes Schwein", dachte ich wütend, als ich meinen Nachbarn beobachtete, der mit seiner Säge hantierte und Äste absägte. Er guckte herausfordernd zu mir rüber und schenke mir ein schmieriges Grinsen, er wußte genau, wie sehr er mich nervte.

Ich versuchte mich wieder auf meinen Liebesroman zu konzentrieren, wo Theodor, der markige, durchtrainierte und natürlich reiche Held seiner Angebeteten auf dem Eifelturm einen Antrag machte. Meine Gedanken schweiften wieder zu meinem Nachbarn. Ich sah ihn vom Eifelturm stürzen, die Säge in der Hand, während ich ihm von oben mit freundlichem Lächeln zuwinkte. Ich könnte natürlich auch einen Kuchen mit Fliegenpilz gewürzt machen und ihm vorbeibringen als gute nachbarschaftliche Geste.

Auf jeden Fall werde ich mich nachts in seinen Garten schleichen und seine geliebten Rosen mit Chlorwasser übergießen.

Erbsensuppe - Schere - Waldschrat - Felsen - Rock
 
Der Vollmond schien sanft auf uns herab, ein Uhu schwebte über unsere Köpfe. Die Nacht war magisch, die Blätter der Bäume glitzerten als wären sie mit Sternenstaub überzogen.

"Martha" stöhnte er, die Stimme voller Leidenschaft, "Du bist mein Glückselixier, mein Augapfel, ich bete Dich an". Seine Stimme brach und er nahm mich ungestüm in seine starken Arme.
Mein Herz flatterte vor Glück, innig drückte ich mich an den Geliebten. Ach verschmelzen wollte ich mit ihm, eins werden, immer und ewig.

Er stöhnte erneut auf und verzog schmerzerfüllt das Gesicht und sah mich unwillig an. "Dein verdammter Keuschheitsgürtel ist mir im Wege, kannst Du ihn nicht endlich ausziehen?" fauchte er.

"Verdammt, wo ist der Schlüssel" fragte ich mich entsetzt.


Aktenordner - Bär - Schokoladenkuchen - Ostern - Fahrrad
 
Aktenordner - Bär - Schokoladenkuchen - Ostern - Fahrrad
In der Polizeistation des verschlafenen Örtchens Piesebühl steppte der Bär.
Solche Aufregung waren die hier nicht gewöhnt....
Herr Krummbiegel hat sein Fahrrad als gestohlen gemeldet, Witw Bolte vermisste ihren
Schokoladenkuchen, und in der Station waren wichtige Aktenordner verschwunden.
Was ging hier vor? Ein Dieb in ihrem kleinen Dörfchen? Oh Graus.
Und das auch noch zu Ostern, welche Unverschämtheit. 😡 😡 😡

Konfetti, Weihnachtsmann, Gummiente, Hamster, Kronjuwelen
 

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