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SPIEL: 5 Wörter - 1 Mini-Story!

Als ich neulich im Freundeskreis sagte, dass der als Geschenk erhaltene alte Käse schmeckt wie ein Wolf von hinten, erntete ich zunächst einen Sturm des Gelächters. Komischerweise haben sich kurz danach alle schnell verabschiedet, und ich fiel emotional in ein tiefes Loch. Hatte ich was Falsches gesagt?

Mütze
Adventskalender
Müdigkeit
Akku
Bischof
 
Nachdem der Bischof den ganzen Tag irgendwelche Leute gesegnet hatte, verspürte er einen gewissen Überdruss, sowie starke Müdigkeit.
Er beschloß, für heute Feierabend zu machen und am nächsten Tag weiter zu segnen.
Also nahm er seine Mütze ab, zog sein Gewand aus und machte sich in Zivilkleidung schweren Schrittes auf den Heimweg.
Er seufzte. Sein Akku war einfach leer.
Also vielleicht ein bisschen Frustshoppen?
In einem Einkaufszentrum erstand er einen warmen Schal, Gitarrensaiten und frisches Obst.
Zum Schluß gönnte er sich noch einen Adventskalender.
Da erschien ihm sein Leben schon viel weniger trüb.
Er schickte seinem Arbeitgeber ein kleines Dankgebet und setzte seinen Heimweg in friedlicher Stimmung fort.

Queen
Zirtonenrolle
Goldfisch
Blödmann
Hirsch
 
Tja,was soll ich sagen. War ich doch tatsächlich letzte Woche zum Kaffeetrinken bei der Queen die mal wieder, wie sie glaubte, ihre legendäre Zitronenrolle auftischte.
Boh ey, wie ich diese hasse .
Fast so sehr, wie diesen Blödmann von Goldfisch, der wie immer in seinem Glas den ganzen Tag im Kreis schwamm.
Gelangweilt schaute ich aus dem Fenster in den weitläufigen Park.
Und ob ihr es glaubt oder nicht, da stand tatsächlich ein riesiger Hirsch, der mir ganz mitleidig zuwinkte.

Pizza
Radio
Tannenbaum
Lebkuchen
Brille
 
Achjeh, nun geht das bald wieder los mit dem Weihnachtsgedöns.
Es gibt schon Lebkuchen zu kaufen, im Radio dudeln Lieder vom schönen Tannenbaum.
Und ständig wird man animiert, doch was zu kaufen.
Kommerz, Kommerz....
Dann ist mir noch vorhin die Brille beschlagen, als ich die heisse Pizza aus dem Ofen holen wollte.
Weil ich nichts mehr sah, hab ich mir noch die Finger verbrannt.
Ohhhh du fröhliche *sing*

Bettwäsche, Telefon, blöder Nachbar, Schmuckschatulle, alter Baum
 
Zufällig fand heute ich auf dem Dachboden eine alte Schmuckschatulle.
Als ich sie öffnete, fand ich das vergilbte Foto eines Paares, das unter einem alten Baum stand.
Vorsichtig legte ich beides an seinen Platz zurück, und ging in einer leicht melancholischen Stimmung wieder nach unten.
Meine Melancholie verflüchtigte sich sofort, als mein blöder Nachbar in seiner Wohnung herumtrampelte und wie ein Wahnsinniger in sein Telefon brüllte.
Und dann fiel mir plötzlich gerade noch rechtzeitig ein, die Bettwäsche reinzuholen, die draußen zum Trocknen hing.
Da begann es auch schon zu regnen.
Seltsamer Nachmittag.

Fön
Schrecksekunde
Dallas
Dauerbeschallung
Postbote
 
Leute, das muss ich euch unbedingt erzählen:
Habe ich mir doch gestern die Haare gewaschen, was mal wieder nötig war. Bevor ich den Föhn angemacht habe, hatte ich noch den Fernseher angestellt. Irgendwie habe ich das falsche Programm erwischt und es gab Dallas zu sehen.
Das habe ich im ersten Moment gar nicht gemerkt.
In einer kurzen Föhnpause kriegte ich die Dauerbeschallung der Titelmelodie dieser Sendung mit.
Puh, das war eine richtige Schrecksekunde.
Zum Glück klingelte kurz danach der Postbote und brachte mir mein bestelltes Paket.
Aber das ist eine ganz andere Geschichte 😉

Reitstunde
Glas Wein
Kaugummi
Engel
Handy
 
Eigentlich wollte ich mir es nur mit einem Buch aus meiner Sammlung und einem Glas Wein gemütlich machen. Zufällig fiel meine Wahl auf ein altes Buch von Bukowski, das ich schon lange nicht mehr in der Hand gehabt hatte. Beim Lesen wurde ich daran erinnert, dass ich ja eigentlich auch ein dirty old man war. Flugs nahm ich mein Handy und rief mein Sugargirl an: Zeit für eine Reitstunde. Ich war so froh, dass es sie gab und dass sie Zeit für mich hatte. Sie war nicht so ein billiges, Kaugummi kauendes Dummchen mit riesigen Ohrringen, sondern ein echter Engel. Manchmal schauten wir sogar gemeinsam "Domian" oder lasen im Hilferuf-Forum und unterhielten uns über menschliche Schicksale und die Härten des Lebens.

Lottogewinner
Lottogewinnerin
Skandal
Ferkel
Papst
 
Ich finde es besser, wenn nicht nach jedem Satz ein Absatz/eine neue Zeile gemacht wird. Schließlich soll es eine Geschichte sein und keine Hausaufgabe.
 
Heute las ich in der Zeitung was von einem Skandal.
Ein Ehepaar hatte im Lotto gewonnen, die Glücklichen.
Soweit, so gut.
Dann hatten der Lottogewinner und die Lottogewinnerin aber die komische Idee, sich ein Ferkel zu kaufen, und weil sie das so liebten und verehrten, baten sie den Papst, es zu segnen.
Was dieser empört zurückwies, schliesslich hätte er anderes zu tun.

Wutanfall, Küsse, Spiegelbild, Katzenklo, Männerhemd
 
Nach den Ausschweifungen der letzten Nacht hatte ich keine Lust mehr auf die "dirty old man"-Rolle. Stattdessen zog es mich zum Reinen, Edlen, Erhabenen. Zur Natur. Raus aus meiner Junggesellenbude, raus aus der Stadt, und am besten auch raus aus meinem Kater. Ich beschloss, Jutta zu besuchen, die wegen ihrer Krebserkrankung aufs Land gezogen war und sich über meinen Besuch stets freute. Eigentlich war ich ja mehr ein Einzelgänger, aber ich denke, ich kann sagen, dass ich ihr in ihrer schweren Zeit ein echter Freund war. Der Tumor war jedenfalls erst einmal besiegt. Soviel zu den Härten des Lebens.

Tatsächlich freute sie sich, mich zu sehen, und ich konnte den freundschaftlichen Kontakt und die herrliche Natur genießen. Den Spaziergang durch den verschlungenen Waldweg, die Wildtiere und den kleinen See mit den Teichrosen.

Als Jutta mit einem großen Messer den Kuchen für uns schnitt, zitterte sie und mehr als ein paar Krümel fielen auf die Tischdecke. Mir wurde klar, dass sie doch noch angeschlagen war und wahrscheinlich bald wieder ihre Ruhe brauchte. Nach dem Kaffee und dem exzellenten selbstgebackenen Kuchen (Krebszellen mögen kein Stevia) verabschiedete ich mich und fuhr, zufrieden mit mir und der Welt, wieder nach Hause.


Holzweg
Schrödingers Katze
Gedöns
Katzenfutter
Marskolonie
 

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