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Spiegelgesetz

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Es gibt sie, die Menschen, die lediglich jammern wollen. Und es gibt sie auch, die Menschen, die von einer wenig zufriedenstellenden Situation in eine gute Situation gelangen wollen. Um zu erkennen, welchen Menschen ich jeweils vor mir habe, frage ich schon ganz gerne nach: Willst Du an Deiner Situation etwas ändern? sowie: Was bist Du bereit, selbst dafür zu tun?

Lach, 😉 da muss ich in meinem Leben immer nur an die erste Kategorie geraten sein. 🙂


Mir geht es oft so, dass ich Menschen helfe und diese mich anschließend verlassen oder ich die Freundschaft beende. Das ist mein Leben, ich helfe nunmal gern und ich lasse mich nicht von blöden Erlebnissen von meiner Lebensaufgabe abhalten. Ein Jesus der Neuzeit 🙄 Naja... ihr wisst was ich meine 😉 *lach*

So ist es mir in meinem Leben auch gegangen, bis mich dann der Burnout getroffen hat, ab da war ich regelrecht gezwungen etwas zu ändern, weil ich nicht einmal mehr Kraft für mich selber hatte. Es ist gut Marie D. das du die "Freundschaft" beendet hast. Menschen dieser Sorte können sehr Kraftraubend sein und man erhält leider nicht Mal ansatzweise das zurück, was man hinein investiert hat.
 
Die Frage find ich gut. Ich helfe gerne und opfere dafür ein Stück meiner Kraft, die ich teilweise selbst für meinen Alltag benötige. Da ist es ne gute Idee, die Leute erst einmal zu fragen.
Versuchen werd ichs. Aber ich habe auch jetzt schon die Befürchtung, dass dann kommt "Ja, natürlich! Meinst du, sonst würde ich dich fragen?" und handeln tun die Wenigsten.


Mir geht es oft so, dass ich Menschen helfe und diese mich anschließend verlassen oder ich die Freundschaft beende.
Das ist mein Leben, ich helfe nunmal gern und ich lasse mich nicht von blöden Erlebnissen von meiner Lebensaufgabe abhalten. Ein Jesus der Neuzeit 🙄 Naja... ihr wisst was ich meine 😉 *lach*
Genug philosophiert 😀

Die Rückfrage "ja, natürlich! Meinst Du, sonst würde ich dich fragen?" kommt nach meiner Erfahrung eher sehr wenig vor. Und wenn.... um so besser. Daran merke ich, sie haben über meine Fragen nachgedacht. In der Regel - so meine Erfahrung - sagen die Leute gerne "ja" und ahnen nicht, wieweit sie selbst mit in die Hilfe für sich selbst eingebunden werden können. Das ist ja auch alles nicht tragisch. Und wenn die Wenigsten dann auch wirklich zum Handeln für sich selbst nicht bereit sind, obwohl sie es können, dann ist es eben so.

Ich mache es persönlich so: Meine Hilfe umfasst meine Kompetenzen. Wo ich nicht kompetent bin (Zeit, Kraft....) da lasse ich es. Und an den Punkten, an denen der Andere selbst etwas machen kann, lasse ich die Finger. Ich helfe höchstens mit... aber ich nehme dem Anderen nicht seine Verantwortung und seinen Teil der Arbeit ab. Ich will ihn ja auch nicht entmündigen oder "arbeitslos" machen.

Wenn der Hilfsbedürftige auch dort nicht anfasst, wo er selbst anfassen könnte, nehme ich das gelassen hin. Er hat ein Recht darauf, für sich keinen Finger zu krümmen. Und ich unterscheide gerne wirklich benötigte Hilfe von "nicht wirklich benötigter Hilfe" oder gar "nicht wirklich erwünschter Hilfe". Vor allem muß meine Hilfe auch erwünscht sein. Wenn ich z.B. beim Schleppen einer Kiste sehe, dass der Hilfsbedürftige mit dem Nachbarn ein Schwätzchen hält oder Kaffee trinken geht, lasse ich sofort die Kiste fallen wie eine heiße Kartoffel - und je nach Situation habe ich dann auch keine Zeit mehr.

Natürlich freue ich mich, wenn meine Hilfeleistung dazu beiträgt, dass eine schöne zwischenmenschliche Beziehung entsteht, vielleicht sogar Freundschaft. Ich bin dafür aufgeschlossen - aber ich erwarte es nicht. Ich finde es schade, wenn umgekehrt die Person, der geholfen wurde, auch jetzt mir irgendwo und irgendwann mal hilft .... dies nicht tut. Ich finde es schade, wenn aus der Hilfe-Aktion nichts weiteres mehr wächst. Aber ich erwarte es auch nicht. Dadurch, dass ich hilfsbereit bin, halte ich mich noch lange nicht für einen guten Menschen und erst recht nicht für einen Jesus der Neuzeit. Und nur weil ich hilfsbereit bin, muß die Chemie oder die beidseitige Interessenlage nicht unbedingt so gut sein, dass eine Freundschaft entstehen kann. Ich helfe nicht in der Absicht, neue Freunde zu gewinnen.

LG, Nordrheiner
 
nordrheiner
ja man hilft nicht der hilfe wegen...nur wenn dies immer so geschieht, das sich die leute bei mir mit kraft auftanken und ich meine dinge ganz allein regeln oder nru durchdenken muss,ohne das mir mal jemand ein fingerzeig anbietet...regt mich das schon sehr zum denken an....
ich verurteile die anderen nicht, ich frage ich wieso es zu soetwas kommt.
ich denke oft ich solle einfach lernen, mich um andere nicht zu scheren und meinen weg unbeirrbar gehen.

es ist ja so, das mach beziehung schon leidet, da sind eben viele gespräche über persönliches und wenn ich ständig für meine persönlichen dinge nur mitleid bekomm.....hm...sinds für mich auch die nicht passenden menschen.

okay, im grunde kann ich auch meine egdanken zurück halten und freunden eben nichts mehr erzählen,aber sind das dann freunde?...
ich öffne mich sehr, ich kann garnicht viel anders,als ziemlich offen zu sein.....nur dann muss ich mich ja auch nicht wundern...ich weiss.
naja. ich verstehe das ganze immer noch nicht....
 
nordrheiner
ja man hilft nicht der hilfe wegen...nur wenn dies immer so geschieht, das sich die leute bei mir mit kraft auftanken und ich meine dinge ganz allein regeln oder nru durchdenken muss,ohne das mir mal jemand ein fingerzeig anbietet...regt mich das schon sehr zum denken an....
ich verurteile die anderen nicht, ich frage ich wieso es zu soetwas kommt.
ich denke oft ich solle einfach lernen, mich um andere nicht zu scheren und meinen weg unbeirrbar gehen.

es ist ja so, das mach beziehung schon leidet, da sind eben viele gespräche über persönliches und wenn ich ständig für meine persönlichen dinge nur mitleid bekomm.....hm...sinds für mich auch die nicht passenden menschen.

okay, im grunde kann ich auch meine egdanken zurück halten und freunden eben nichts mehr erzählen,aber sind das dann freunde?...
ich öffne mich sehr, ich kann garnicht viel anders,als ziemlich offen zu sein.....nur dann muss ich mich ja auch nicht wundern...ich weiss.
naja. ich verstehe das ganze immer noch nicht....

Es ist schon zu überlegen: Mit wem bin ich befreundet = was sind das für Menschen?
Wenn Du in einem Freundeskreis diejenige bist, die einfach mehr weiss und kann als andere, dann bist Du auch schnell in der Position des gebenden Menschen. Und das kann soweit gehen, dass nur Du gibst. Sei es Kraft, sei es Zeit, sei es hilfreiche Ratschläge etc. etc.

Das ist nicht schlimm, wenn eine Freundschaft sehr einseitig ist. Aber mir würde dann auch der Ausgleich fehlen, also Menschen, bei denen der Austausch etwas ausgeglichener ist. Die "alten" Freunde würde ich jetzt deswegen nicht im Stich lassen, aber ergänzen würde ich meinen Freundeskreis dann schon gerne.

Auch kann man nicht jedem Freund alles erzählen. Jeder Mensch kann mit bestimmten Informationen, mit gewissen Problemen umgehen - und mit anderen eben nicht. Die Menschen sind verschieden mit ihren Talenten, mit ihrem Wissen und Können - aber auch mit ihrer Kraft und mit ihrem Einfühlungsvermögen.

Freunde sind nicht die Menschen, die das Gleiche wie ich tun, sondern die im Falle eines Falles das für mich tun, was in ihren Kräften und mit ihren Möglichkeiten machbar ist.

Manche Freunde sind evt. auch unsensibel oder können sich nicht vorstellen, dass der starke Freund auch Probleme haben könnte. Da solltest Du Dich nicht scheuen auch mal klar zu sagen: "Ich brauche Dich jetzt" oder "ich brauche jetzt einen Menschen, der ....." oder "hilf mir bitte" etc. Es ist evt. manchmal (falscher) Stolz nichts zu sagen...

Nur bei Menschen, die ohne Irrtum auch helfen könnten ... aber dann nie Zeit haben... aber dann wenn sie mich brauchen, jeden Termin wahrnehmen können, da werde ich schon mißtrauisch und vermute, dass mich diese Person ausnutzen möchte. Und das muß ich nicht mitmachen...

Das Differenzieren ist eben wichtig. Nicht alle in einen Topf werfen. Das führt zu ungerechter Einschätzung.

LG, Nordrheiner
 
Es ist schon zu überlegen: Mit wem bin ich befreundet = was sind das für Menschen?
Wenn Du in einem Freundeskreis diejenige bist, die einfach mehr weiss und kann als andere, dann bist Du auch schnell in der Position des gebenden Menschen. Und das kann soweit gehen, dass nur Du gibst. Sei es Kraft, sei es Zeit, sei es hilfreiche Ratschläge etc. etc.


------hm....klar, das ist manchmal das problem. also die andern könnten mir etwas geben,haben aber persönliche probs, mit dem geben und sich zeigen------------

Das ist nicht schlimm, wenn eine Freundschaft sehr einseitig ist. Aber mir würde dann auch der Ausgleich fehlen, also Menschen, bei denen der Austausch etwas ausgeglichener ist. Die "alten" Freunde würde ich jetzt deswegen nicht im Stich lassen, aber ergänzen würde ich meinen Freundeskreis dann schon gerne.

-----------ja das war mein gedanke auch schon, ich brauche im gesamten mehr und intensiveren austausch, nicht jetzt nur bei hilfeleistungen. es gibt ja auch kraft und gute energie wenn man sich mit menschen austauscht,die ähnliche erfahrung haben oder eben mehr gemeinsames-------

Auch kann man nicht jedem Freund alles erzählen. Jeder Mensch kann mit bestimmten Informationen, mit gewissen Problemen umgehen - und mit anderen eben nicht. Die Menschen sind verschieden mit ihren Talenten, mit ihrem Wissen und Können - aber auch mit ihrer Kraft und mit ihrem Einfühlungsvermögen.

-----------klar....denke mal habe zuwenig menschen um mich, da will man dann schnell "alles von den einen" und vergisst wen man vor sich hat--------------

Freunde sind nicht die Menschen, die das Gleiche wie ich tun, sondern die im Falle eines Falles das für mich tun, was in ihren Kräften und mit ihren Möglichkeiten machbar ist.

-----------auch irgendwie klar, ich denke es leigt einfach manchmal auch an den , wie man miteinander umgeht. läuft oft nicht so leibevoll, wenn jemand sagt, ich würde dir so gern helfen,kann aber das und das garnicht, habe ich verständnis. sagt jemand, neh kann dir nicht helfen....nehme ich das auch als desinteresse.also ich brauche da sehr offene menschen um mich.--------

Manche Freunde sind evt. auch unsensibel oder können sich nicht vorstellen, dass der starke Freund auch Probleme haben könnte. Da solltest Du Dich nicht scheuen auch mal klar zu sagen: "Ich brauche Dich jetzt" oder "ich brauche jetzt einen Menschen, der ....." oder "hilf mir bitte" etc. Es ist evt. manchmal (falscher) Stolz nichts zu sagen...

---------das fällt mir bei manchen dingen sehr schwer. ich habe mich oft raus getraut und wurde bitter enttäuscht....---------

Nur bei Menschen, die ohne Irrtum auch helfen könnten ... aber dann nie Zeit haben... aber dann wenn sie mich brauchen, jeden Termin wahrnehmen können, da werde ich schon mißtrauisch und vermute, dass mich diese Person ausnutzen möchte. Und das muß ich nicht mitmachen...

Das Differenzieren ist eben wichtig. Nicht alle in einen Topf werfen. Das führt zu ungerechter Einschätzung.

LG, Nordrheiner

------------vielen lieben dank, du hast mir mit deiner meinung sehr geholfen.
ich spüre wie ich emine probs mit dem thema garnicht mehr so schwer nehme 🙂 ----------
 
Hallo GastTE,

das Thema Helfen hat mich fast 20 Jahre meines Lebens "gekostet". Mir erging es ähnlich und kam wie Nordrheiner es so beschrieben hat mit meiner Problemlösung.

Bsp.: eine ausl. Freundin hätte schon längst ihren Ausweis verlängern müssen. (Sie ist hier geboren). Vor 2 Jahren hat das Amt noch alle Augen einschließl. Hühneraugen zugedrückt. Dann haben sie ihre aber das Geld wegen ungültigen Ausweis verweigert. Zuerst dachte ich, daß ich es "einfach" bezahle. So hätte ich es früher gemacht. Schließl. habe ich ja auch mehr Geld und sie ist meine Freundin. Ich habe es nicht getan, weil ich dachte, sie hätte es sich zusammen sparen können, denn zwischendurch hatte sie auch ein bißchen mehr Geld. Sie hat dann auch wieder einen Job angenommen und den Ausweis verlängern können.

Leider habe ich auch oftmals die Erfahrung machen müssen: man tut und macht und kriegt dann einen vorm Buk oder man hat Gespräche aufgrund deren Probleme und die sind für einen nicht da.

Ich habe sehr gelitten. Partnerschaften klammere ich nun mal ganz aus. Sonst wird es ganz gruselig.

Ob das was mit dem Spiegelgesetz zu tun hat oder nicht, weiß ich nicht. Ich glaube, ich bin zu "primitiv" für die Filosofie und suche eher praktische Lösungen.

Was mir ein wenig geholfen hat, daß ich mir auch Freunde ausgesucht habe, mit denen ich Hobbies pflege oder mich Gruppen oder Sportvereine angeschlossen habe. Okay, ganz früher dachte ich wie oberflächig, aber nun habe ich auch Menschen um mich herum, mit denen ich Spaß an Musik oder Sport haben kann und die geben mir einfach so etwas. Bin ich ehrlich, habe ich mir auch immer so Problembeziehungen ausgesucht. Weiß der Geier, was mich da geritten hat. Wahrscheinlich mußte ich mein Selbstwert über solche "Lösungsfindungsansätze" auspeppeln und habe ganz das Gegenteil erreicht. Heute bin ich eher stolz, wenn ich dem anderen die Chance geben, selbst seinen eigenen Weg zu gehen....und man hilft doch eigentlich viel mehr.

Alles Gute

Kolya
 
ich möchte nochmal etwas hinzufügen...

es geht mir nicht um praktische hilfe allein.
eher um den austausch, was man sich so eben mitgeben kann.
ich habe eben kontakte gehabt,wo wir alle probs hatten und durch meinen entwicklungsweg (therapie und so) habe ich eine menge an offenheit erlernt. ich tausche mcih einfach gern aus. und da sehe ich den knackpunkt, ich gebe was ich bin und habe, gedanken gefühle,meine erfahrungen und eigene "weisheiten".... gehe wohl im ganzen auch anders mit schwieirgkeiten des lebens um...deshalb habe ich einfach den eindruck....der austausch ist einseitig.

weil eben andere nicht soviel intensive erfahrung gemacht haben wie ich,in verschiedenen themenbereichen. also von den menschen die ich so kenne. oder aber sie offenbaren sich nicht,aus misstrauen heraus oder sowas. nicht jeder sucht auch den austausch...klar.
ich finde das aber sehr wertvoll,wenn menschen intensiv miteinander umeghen und mag es erfahrungen anderer zu erfahren.

bisher wars eben so, das ich viel erzählte und den anderen eher etwas aus der nase ziehen musste, um etwas zu erfahren.
und ich wurde oft als problemfall gesehen, da ich mich gern austausche,lach.....

solch dinge meine ich. und ich denke,irgendwie habe ich eben mittlerweile die nicht passenden menschen um mich.
ich brauche eben mehr oder intensiven austausch.
möchte menschen einfach "echt" erleben, mit allem was sie sind. ich spüre sehr häufig wenn innere wahrheiten eines andern, gefühle oder so, verdrängt werden ,so im zusammen sein eben nicht egsagt wird, was man fühlt......und sowas macht mir schwierigkeiten. sicherlich habe ich gelernt behutsam den anderen zu öffnen....klingt blöd,aber wenn mir die menschen wichtig sind, versuche ich eben vertrauensvoll an ihre schwächen zu gelangen um sie stärker zu machen. ich mache das nicht bewusst....es ist einfach in mir drin.
also bisher machte ich das so.
nun komme ich mehr und mehr zu dem punkt...mir ist das zu schwierig,kostet mir kraft und ich bekomme "soas" auch nicht von ihnen.
ich habe immer versucht,zu schauen wie ist der andere und was braucht er.fand ich eben auch wichtig, das man menschen so beachtet....um schwieirgkeiten miteinander zu überwinden.
doch ich sah nicht das sich ejmand die mühe mit mir machte.....
und das macht mich halt stutzig,traurig.
und frage mich was das mit mir zu tun hat.

erwarte,erhoffe ich mir eifach zuviel von anderen menschen?

momentan sehe ich die ganze sache mit beziehungen anders.
ich ziehe nimanden mehr etwas aus der nase, ist da kein freier fluss, ist jemand blockiert,lasse ich ihn und manchmal auch breche ich den kontakt ab,da es mir zuviel kraft kostet.
ich bin kein therapeut und möchte einfach im freien fluss mit menschen zusammen sein.

ist doch okay oder nicht?..lach...es ist für mich eine ganz neue art mit anderen umzugehen.
war wohl ein muster welches ich selbst in beziehungen brachte...irgendwie glaube ich das.

ich war getrimmt auf den andern, zu geben und den anderen zu beachten,bemuttern und rücksicht zu nehmen...

ich denke da habe ich mich nun verändert und lasse eben menschen los, die nicht frei fliessen können. es ist mir unangenhem und kostet mich kraft....wenn ich mit solch menschen zusammen bin. und ich bin ungeduldig,wenn ich merke der andere kann sich nicht öffnen....verliere ich den draht zu ihnen. ist ja auch klar, sie verhindern den strom über den draht....durch ihre innere blockade...und ich bin nicht mehr willens,diesen strom zum fliessen zu bringen.

es sei denn als bezahlte therapeutin. ;-)

naja okay, ich denke einiges ist eventuell schwer zu verstehen,meine geschichte ist lang und ich entwickel mich eben um...
habe ein langen weg mit vielen probs hinter mir und entdecke immer wieder neue alte themen.

danke für eure anteilnahme und meinungen...sie helfen mir schon sehr.
nur nicht so fokussiert auf die praktische hilfe....es ist doch mehr der natürliche fluss der nicht wirklich fliesst...und ich suche oder wünsche mri da etwas anderes..das ist wohl mehr das thema.

ich gebe einfach immer, indem ich offen bin und mut mache. ich gebe meine positiven kräfte, nicht weil ich unbedingt helfen will,weil ich einfach so bin.
da ist dann wohl der haken,das die die ich kenne, mehr ängste haben,mehr unsicherheiten und mehr unklarheiten und deshalb nicht soviel in die beziehung einspeisen können. oder es eben auf anderen wege als durch die dinge die ich gebe.

fühlte mich aber zeitweilig sehr ausgelaugt und ausgenutzt. immer wieder hörte ich wie andere sich unheimlich wohl bei mir fühlten und gern in meiner küche zum kaffee kamen....und ich einfach keinerlei einladung bekam,sie mal zu besuchen...
ich nannte mich selbst mal tankstelle.hatte einen freundeskreis, wo jeder mal zum essen kam,mein haus war immer offen. ich lud sie dann zum essen ein und fands normal.also wenn cih am essen war, konnte jeder dazu kommen.
bis ich eines tages bei andern war und hörte,warte mal wir essen eben auf....fand ich sehr distanziert und unhöflich.


naja.bin wohl mitten in einer/meiner veränderung...
die offenheit die ich so suche.....naja suchen nicht unbedingt,aber anstrebe...muss ich auch erst wieder in mir selbst manifestieren. denn die erfahrungen die ich in letzter zeit machte....haben mich schon etwas zum rückzug bewogen.

aber ich entdecke eben das einiges auch an mir liegt und das ist eben das thema hier 🙂
 
Hallo GastTE,

das Thema Helfen hat mich fast 20 Jahre meines Lebens "gekostet". Mir erging es ähnlich und kam wie Nordrheiner es so beschrieben hat mit meiner Problemlösung.

Bsp.: eine ausl. Freundin hätte schon längst ihren Ausweis verlängern müssen. (Sie ist hier geboren). Vor 2 Jahren hat das Amt noch alle Augen einschließl. Hühneraugen zugedrückt. Dann haben sie ihre aber das Geld wegen ungültigen Ausweis verweigert. Zuerst dachte ich, daß ich es "einfach" bezahle. So hätte ich es früher gemacht. Schließl. habe ich ja auch mehr Geld und sie ist meine Freundin. Ich habe es nicht getan, weil ich dachte, sie hätte es sich zusammen sparen können, denn zwischendurch hatte sie auch ein bißchen mehr Geld. Sie hat dann auch wieder einen Job angenommen und den Ausweis verlängern können.

Leider habe ich auch oftmals die Erfahrung machen müssen: man tut und macht und kriegt dann einen vorm Buk oder man hat Gespräche aufgrund deren Probleme und die sind für einen nicht da.

Ich habe sehr gelitten. Partnerschaften klammere ich nun mal ganz aus. Sonst wird es ganz gruselig.

Ob das was mit dem Spiegelgesetz zu tun hat oder nicht, weiß ich nicht. Ich glaube, ich bin zu "primitiv" für die Filosofie und suche eher praktische Lösungen.
--------ich glaube schon das es etwas mit dem spiegeln zu tun hat, man kann sich zum beispiel fragen.....warum wollte ich der frau das geld geben, du bist ja zu einer lösung gekommen, und hast sie so selbstverantwortlich werden lassn. sicher der gesunde weg. beim spiegelgesetz ist ja auch immer die frage, was hat das nun mit mir zu tun....so in etwas was löst es für gefühle in mir aus....wenn ich dieser frau gegenüber trete und ihr problem höre. fühle ich mich gefordert unter druck oder sonstetwas...udn dann schauen woher dies kommt. du hast da ja nicht solch probs gehabt und hast gesund entscheiden.--------

Was mir ein wenig geholfen hat, daß ich mir auch Freunde ausgesucht habe, mit denen ich Hobbies pflege oder mich Gruppen oder Sportvereine angeschlossen habe. Okay, ganz früher dachte ich wie oberflächig, aber nun habe ich auch Menschen um mich herum, mit denen ich Spaß an Musik oder Sport haben kann und die geben mir einfach so etwas. Bin ich ehrlich, habe ich mir auch immer so Problembeziehungen ausgesucht. Weiß der Geier, was mich da geritten hat. Wahrscheinlich mußte ich mein Selbstwert über solche "Lösungsfindungsansätze" auspeppeln und habe ganz das Gegenteil erreicht. Heute bin ich eher stolz, wenn ich dem anderen die Chance geben, selbst seinen eigenen Weg zu gehen....und man hilft doch eigentlich viel mehr.


------ja das klingt doch sehr gesund---------da will ich hin 🙂 danke für deinen erfahrungsbericht----------------🙂
(bin die te)
--------------ich bin so groß geworden das ich eben den anderen familienmitgliedern freude gab.....das kleinste qicklebendige kind unter elf,in einen depressiven haushalt....nicht das alle schelcht drauf waren,aber ich gab meinen eltern schon eben freude und gute laune,darauf war ich eben spezialisiert und es dauerte auch bis ich das erkannte.....---------------



Alles Gute
 
danke @tsunami 🙂

die plattform kenne ich ,ahben oft gute artikel.

naja wenn ich alles nochmal betrachte ists doch irgendwie so, das ich
einerseits eben menschen um mich hatte, die sich wohl bei mir fühlten
und kraft getankt haben...
ich eben ausstrahlte das man es bei mir kann,nimanden brauche.
habe ich dann doch jemanden zum austauschen über schwächen oder erfahrungen gesucht,wars ja oft so,das sie alles schlimmer machten....dadurch das sie mitleid zeigten und nicht die sache an sich im allgemeinen eben bereeten. nicht die problematik,eher eben mich persönlich auseinander nahmen..und das auf eine art,die eben meine schwieirgkeiten schlimmer machten.statt zu sagen, ach das kenne ich auch...was du da durchmachst und ich denke so oder so darüber, sagten sie eher eben....jah ist schon voll schlimm deine situation und begannen dann so in die richting,kann man nichts dran ändern.
das entzog mir dann letztendlich wieder alle energie,das alles nicht so schlimm zu sehen.
also mich frustete dann schon, das sie mich so runter zogen.und eben keine andere sicht hatten mir zeigen können.

letztendlich hat mir das dann wieder geholfen, die positive sicht wieder zu sehen.
lach, irgendwie ziemlich chaotisch, aber ich empfinde das so.

naja was hats mit mir zu tun?
keine ahnung...
vielelicht ists einfach so,das ich lernen muss, bestimmte dinge kritisch zu sehen...aber im grunde kann ich ja zu keinen etwas kritisches sagen,ohne das ein riesenprob drauss wird.....also zu keinen den ich so kannte-kenne.
das kanns ja auch nicht sein.
sie machen alles total persönlich....zerflücken meine persönlichkeit,wo ich eigentlich nur ein allgemeines interesse habe.
sozusagen.
wenn es den anderen schlecht geht,versuche ich ja eben zu betrachten wie ist er was braucht er....und schaue ob ichs geben kann.ich kann mich auf andere einstellen...aber erstmal auch sage ich etwas allgemeines,das ich es kenne und so und nicht sofort, ach du gehst auch falsch mit sowas um...oder du bist aber auch imer naiv.
sowas durfte ich mir oft anhören.

so bin ich eigentlich nicht mit menschen umgegangen...habe eben langsam versucht an den anderen seine themen zu kommen...erstmal geschaut ob derjenige...das auch verkraftet und braucht.
naja bin heute etwas durcheinander,desto mehr ich übers thema nachdenke,desto durcheinanderer werde ich....

heute war da ein erlebnis.
eine situation mit jemanden,wo ich erst auf den anderen sauer werden wollte. dann dachte ich....hm...warum wirst du nun sauer und was hat sein verhalten mir gegenüber nun mit mir zu tun. habe überlegt,letztendlich habe ich gemerkt, ich war sauer auf mich selbst über mein eigenes verhalten.
hatte mich ebenso verhalten...es aber nur in ihm gesehen.

und wenn cih das alles so betrachte....im sinne von,warum ergibt sich nichts wirklich kraftspendendes mit den menschen die ich so kenne, kann amn vielleicht auch denken...hm...gebe ich ihnen wirklich etwas?...etwas was sie brauchen?
........
obwohl das ja ersichtlich ist...
doch eventuell gab mir das alles einfach kraft,ich fühlte mcih wohl,anderen ein kraftpaket zu geben....


gut...ich sage mir seit langer zeit schon....nun gebe dir mal selbst deine kraft und mach was draus 🙂
 

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