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spazieren gehen auf dem Friedhof!?

Gehst Du gerne auf dem Friedhof spazieren?

  • Ja

    Teilnahmen: 19 67,9%
  • Nein

    Teilnahmen: 9 32,1%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    28
Also ich gehe auf dem Friedhof spazieren, wenn ich traurig bin!
Es ist ein ruhiger Ort.Manchmal kann ich dort eine Stunde rumlaufen, ohne dass mir auch nur ein Mensch begegnet.Ich gehe die vielen kleinen Wege entlang und denke nach.Wenn ich weinen muss, denkt sich niemand wirklich was dabei, weil es eben ein Friedhof ist.Oft sehe ich mir die Gräber an und denke mir wieviele Menschen wohl gestorben sind ohne Ihre Herzenswünsche jemals verwirklicht zu haben.Was würden Sie wohl ändern wollen, wenn Sie Ihr Leben noch einmal leben könnten und welche Antwort würden Sie mir auf meine Fragen geben.
 
Vor ein paar Jahren noch, als mein Hund Franz-Josef noch lebte, sind wir oft dahin, um Knochen zu suchen........
Ansonsten eine ungefährliche Gegend. Es ist noch keiner wieder rausgekommen.
 
Also ich gehe nicht gerade gern auf dem Friedhof spazieren. Nur wenn ich jemanden "besuche".
Ich hab ein ziemlich feines Nässchen, und ich finde da richt es immer so komisch süßlich. Schüttl 😕 - ob das die Pflanzen sind, ich weiß es nicht - aber ich lieb es auch nicht.
Ich denk lieber über die noch Lebenden nach!




Lena
 
Ich gehe gerne auf dem Friedhof spazieren, weil ich mich den da Verstorbenen sehr nahe fühle. Außerdem fühle ich mich dort immer so leicht und unbeschwert.

LG Sehnsüchtige
 
Ich gehe auch gern auf Friedhöfe,
auch wenn mich einige deswegen für einen Grufti hielten,
Nein ich habe keinen Toten fetisch, sondern es geht mir darum
das es einer der wenigen Orte ist, auf denen diese unbeschreibliche stille herrscht, trotzt der einigen Menschen.
Und das es einer der wenigen Orte ist an denen sich die Menschen nicht schämen ihre trauer zu zeigen.
übrigends sind grablichter cool, stelle selbst immer ein paar zu weihnachten vor die haustür.
 
Der Friedhof gibt mir auch nicht so viel, weil ich die Gewissheit habe, das die Seele des Menschen unsterblich ist - was da im Grab liegt, hat ja eigendlich mit dem geliebten Mensch um den man trauert, nichts mehr zu tun. Deshalb empfinde ich nicht viel bei einem Besuch auf dem Friedhof.
Bevor ich zum Glauben gekommen bin, bin ich gerne mit meiner Freundin auf dem Friedhof spazieren gegangen - so ändern sich die Dinge.
 
Ich hab wahrscheinlich die längste Zeit von allen auf Friedhöfen verbracht. Ich habe nämlich während meiner Umschulungszeit nebenberuflich bei einer Friedhofsgärtnerei gearbeitet. Und zwar als Fahrer. Ich hatte einen Geschäfts-VW-Bus mit einem Durchfahrtschein für alle Friedhöfe meiner Heimatstadt und Umgebung. Oftmals bin ich noch Abends in der Dunkelheit rausgefahren mit einem Kranz oder Blumengestecken. Dann immer zuerst zur Leichenhalle und nachgefragt wo das Grab soundso zu finden ist. Anschließend mit quitschenden Reifen durch die Stille und die Nacht. Manchmal habe ich auch mein damaliges privates Fahrzeug, einen knallroten Opel GT, genommen und habe das eine oder andere ausgefahren. Klar, ich kannte die Leichenwäscher auch, man hat mir auch gerne die eine oder andere Leiche gezeigt und man hat mir auch gezeigt, wo im Friedhof die Rettiche und Radischen gezogen werden....
Das ist jetzt auch schon lange her, aber ich habe eigentlich ein sehr entspanntes und lustiges Verhältnis mit dem Tod. Alles halb so wild.
 

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